Die Oehme-Orgel in Cämmerswalde

Die Oehme-Orgel in Cämmerswalde

Wahrscheinlich erbaute 1716 Tobias Ender aus Oberneuschönberg die erste Cämmerswalder Orgel. Sie musste 1767 einer größeren weichen, die Johann Georg Schön 1764 begann und Adam Gottfried Oehme (1719–1789) bis 1767 vollendete. Oehme war seit 1737 ein Schüler in der Werkstatt von Gottfried Silbermann. Nach dessen Tod 1753 übernahm zunächst Johann Georg Schön die Silbermann-Werkstatt. Nach Schöns Tod 1764 führte Oehme die Freiberger Werkstatt allein weiter und vollendete auch die Orgel für Cämmerswalde mit zwei Manualen und 18 Registern. 1937 kam ein Ersatz der Oehme-Orgel aufgrund der Finanzschwäche der Kirchgemeinde nicht zustande. Die Orgel wurde nach einigen kleineren Überholungen, Abgabe von 28 blinden Prospektpfeifen und Reparaturen 1967 durch Wilhelm Rühle restauriert. Die Disposition lautet:
Wikipedia

Hauptwerk:

  Principal 8'
  Unda maris 8'
  Cornet 3fach
  Octava 4'
  Quintadena 8'
  Rohrflöte 8'
  Quinta 3'
  Octava 2'
  Mixtur 3fach

Hinterwerk:

  Gedackt 8'
  Rohrflöte 4'
  Octava 2'
  Quinta 1 1/2'
  Suffloete 1'
  Cymbel 2fach

Pedal:

  Posaunenbaß 16'
  Octavenbaß 8'
  Subbaß 16'
  Manualschiebekoppel
  Pedalkoppel
  Tremulant

















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