Kuhschwanz in der Dresdner Heide - Teil 1

Mittwoch, 28. September 2022
Der Kuhschwanz in der Dresdner Heide - Teil 1

Der Kuhschwanz in der Dresdner Heide Teil 1 deshalb, weil ich heute nur den ersten Teil gewandert bin. Den zweiten Teil Richtung Radeberg kenne ich bereits, werde ihn aber demnächst noch einmal laufen.
Der Kuhschwanz hieß früher Tarischer Weg. Er ist ein so genannter Hauptweg, erkennbar an dem Punkt in der Mitte des Zeichens. So wie mir bekannt, wurden alle Hauptwege mit einem Punkt markiert, z.B. der Rennsteig. Das alte Hauptwegenetz ist nur in Teilen erhalten. Da die Menschen früher nicht lesen und schreiben konnten, haben sie das "Q" zu einem Kuhschwanz umgedeutet. Seit dem heißt der Weg so.
Beginn der Kuhschwanzes ist in Nähe der Marienallee, er endet (für heute) an der Kuhschwanzbrücke im Prießnitztal. In Nähe der Militärkaserne habe ich zwei alte Bunker entdeckt. Leider weiß ich nicht, worum es sich handelt. Auch glichen Teile des Weges alten Schießanlagen.
Der Kuhschwanz ist ein sehr schöner Weg. Zu Beginn muss man sich die Strecke mit den Mountainbikern teilen. Ein Bergfahrrad kam mir auch durch die Luft entgegengeflogen. Da Fahrräder in der Luft nicht bremsen können, bin ich zur Seite gesprungen. Der Fahrradfahrer hat sich daraufhin bei mir bedankt!!
Nach Hause gelaufen bin ich meine übliche Strecke: Alte 7, Saugarten, Alte 3, Diebssteig, Weißer Hirsch, Plattleite, usw.
Trotz des vielen Regens ist die Degele Quelle ausgetrocknet. Das zeigt, wie viel Wasser nach der Dürre im Boden nach wie vor fehlt. Bleibt zu hoffen, dass es tüchtig regnet.

Neues Wohngebiet oberhalb der Stauffenbergallee
Autoreifen im Wald

 

Alter Bunker in der Heide
Oben auf dem Bunker

 

Beginn des Kuhschwanzes
Erstes Heidezeichen Kuhschwanz

 

Schöne Wiese im Wald
Kuhschwanz kreuzt Schneise 19

 

Heidezeichen Kreuz Sieben
Die Kreuz Sieben

 

Kuhschwanz und Schneise E sind hier identisch

 

Kuhschwanz kreuzt Kreuz 6
Diebssteig, Jakobsweg und Schneise 14

 

Kuhschwanz kreuzt Kreuz 5

 

Kuhschwanz und Alte 6
Letztes Heidezeichen vor dem Prießnitztal

 

Die Kuhschwanzbrücke
Die Kuhschwanzbrücke von unten

 

Der Dresdner Saugarten
Die Degele Quelle

 

Länge der Tour: 14, 74 Kilometer
Gesamter Anstieg: 222, 1 Meter
Download: GPX - Datei Der Kuhschwanz in der Dresdner Heide



Mein Fahrradjahr 2021 - 2022

Dienstag, 27. September 2022
Mein Fahrradjahr 2021 - 2022

Meine erste Fahrradtour mit Garmin Navigationsgeräten habe ich am 28. 09. 2012 aufgezeichnet. Seitdem führe ich regelmäßig Fahrradtagebuch. Es ist also genau 10 Jahre her als ich mit der Buchführung in handgeschriebener Form angefangen habe. Und wieder geht ein Fahrradjahr für mich zu Ende. Vom 28. 9 2021 bis zum 27. 9. 2021 bin ich genau 9578, 72 Kilometer geradelt. Im Garmin Edge 1030 Plus stehen 604 Kilometer E-Bike, welche mit in das Fahrradjahr eingegangen sind. Ich habe mich dazu entschlossen, zukünftig keine E-Bike-Touren zu speichern, weil Motorunterstützung für mich irgendwie geschummelt ist. Ich will meine dritte Erdumrundung aus eigener Kraft bestreiten. Den Edge 1030 Plus fahre ich seit Dezember 2020.

  2012 - 13:   5628, 04 Km
  2013 - 14:   7571, 77 Km
  2014 - 15:   9269, 81 Km
  2015 - 16: 11072, 00 Km
  2016 - 17:   8009, 61 Km
  2017 - 18: 11331, 54 Km
  2018 - 19:   8009, 61 Km
  2019 - 20:   8036, 42 Km
  2020 - 21:   8932, 39 Km
  2021 - 22:   9578, 72 Km

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   89235, 33 Kilometer (es geht auf die 100 000 zu!)







Der Weißiger Weg in der Dresdner Heide

Freitag, 23. September 2022
Der Weißiger Weg in der Dresdner Heide

Diese Wanderung habe ich eigentlich im Juli gemacht. Deshalb hier eine kleine Nachbeschreibung:

Der Weißiger Weg ist ein sehr alter Handelsweg, der von Königsbrück kommend nach Langebrück führte und weiter durch die Dresdner Heide nach Weißig. Er ist in seiner überlieferten Form relativ gut erhalten. In alten Karten (z.B. Öder / Zimmermann) ist er eingezeichnet und auf vor 1170 datiert. Das ist doch was!!
Ich bin in in Tolkewitz gestartet, über das autofreie Blaue Wunder gelaufen und dann hinauf nach Bühlau über die Grundstraße. Durch die Sperrung des Blauen Wunders ist auch die Grundstraße relativ autofrei. In Richtung Ullersdorf kann man momentan sehr ruhig auf der Straße laufen, weil die Ullersdorfer Straße durch eine Baustelle unterbrochen ist. Auch hier fahren kaum Autos. Kurz hinter der Forststraße findet man am Straßenrand das erste Heidezeichen des Weißiger Weges. Das letzte Zeichen findet man in Langebrück und zwar dort, wo der Weißiger Weg auf den Vogelzipfel trifft. Zwischendurch kreuzt er den Neuen Flügel, Nachtflügel,, Reichsapfel, Verkehrten Anker, die Alte 1, den Neuen Weg, Bischofsweg, Ochsensteig und den Kuhschwanz. Herrliche Namen sind das!! Für die Wanderung braucht man keine Karte. Der Weg ist perfekt ausgeschildert, einzig an der Radeberger Straße findet sich kein Heidezeichen. Das ist aber nicht schlimm, weil es nach überqueren der Straße sowieso nur einen Weg gibt. Der Weißiger Weg ist hier ein kurzes Stück identisch mit dem Ochsenkopf. Zu Beginn ist der Weg sehr breit und gut zu laufen, wird dann aber am Ende recht naturbelassen.

Das Leonhardi-Museum an der Grundstraße
Die Standseilbahn

 

Altes Haus an der Grundstraße
Die Ullersdorfer Straße

 

Immer noch die Ullersdorfer Straße
Der Neue Flügel kreuzt die Ullersdorfer Straße

 

Sperrung der Ullersdorfer Straße
Erstes Zeichen "Weißiger Weg" an der Ullersdorfer Straße

 

Der Beginn des Weißiger Weges
Weißiger Weg und Nachtflügel begegnen sich

 

Der Weißiger Weg kreuzt den Reichsapfel

 

Der Weißiger Weg kreuzt den Verkehrten Anker

 

Der Weißiger Weg kreuzt die Alte 1
Treffpunkt Neuer Weg, Weißiger Weg, Alte 1 und Flügel B

 

Großer Wegstein
Der Weißiger Weg kreuzt den Neuen Weg

 

Der Weißiger Weg kreuzt den Bischofsweg
Der Ochsensteig

 

Weißiger Weg und Ochsensteig

 

 

Der Weißiger Weg kreuzt den Kuhschwanz

 

Letztes Zeichen Weißiger Weg in Langebrück
Ankunft am Vogelzipfel

 

Auf dem Kreuzringel nach Langebrück
Langebrück

 

Bahnhof Langebrück

 

Länge der Tour: 14, 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: 191 Meter
Download: GPX-Datei Weißiger Weg in der Dresdner Heise



Kreuz 6 und Kreuz 5 in der Dresdner Heide

Donnerstag, 22. September 2022
Kreuz 6 und Kreuz 5 in der Dresdner Heide

Jetzt muss ich erst einmal erklären, worum es bei dieser Wanderung geht. Es handelt sich um das alte Sternflügelsystem in der Dresdner Heide. Bei Wikipedia habe ich folgendes gefunden:

Um 1560 erschuf der Leipziger Mathematikprofessor Johannes Hommel (Humelius) unter Kurfürst August nach Kompass und zu Jagd- und Vermessungszwecken ein Sternflügelsystem. Es war 1589 in der ersten Heidekarte überhaupt von Matthias Oeder vermerkt. Sein Zentrum befindet sich im früheren Dresdner Saugarten in der Mitte der Heide. Von dort gingen im Abstand von jeweils 45 Grad acht Hauptachsen aus. Diese Flügel waren im Uhrzeigersinn durchnummeriert, beginnend mit 1 im Osten. Die Achse 4 zeigt genau nach Südwesten auf den Hausmannsturm des Dresdner Schlosses. Fünf konzentrische, achteckige Ringwege, die man als Kreuz 2 bis Kreuz 6 bezeichnete, umgaben das Zentrum. An den Kreuzungen mit den Sternflügeln knickten sie jeweils 45 Grad ab.

Soviel dazu. Die Alte Eins bis Acht bin ich bereits gewandert. Ich wusste aber nicht, was von den alten Ringwegen übrig geblieben ist. Nach Studium meiner gesamten Karten habe ich herausgefunden - hier geht etwas! Deshalb die Wanderschuhe geschnürt und Kreuz 6 und Kreuz 5 erkundet! Relativ gut erhalten ist der Ring Kreuz 6, die Fünf ist leider nur teilweise vorhanden. Man kann es auf der Karte deutlich sehen: Kreuz 5 geht am Ende in die viel befahrene Radeberger Straße über. Diese konnte ich natürlich nicht gehen, weshalb ich über Kreuz 6 zurückgekehrt bin. Auf der Wanderung kreuzt man immer wieder bekannte Wege. Natürlich die Sternflügelwege 1 bis 6, dann den Sächsischen Jakobsweg, den Diebssteig, Rennsteig, Kuhschwanz und so weiter. Ob die Ringe noch komplett zu laufen sind glaube ich nicht, aber man kann es ja versuchen. Am Ende der Fotos hänge ich eine Karte von Matthias Öder an und meine Karte mit den Wegen, die ich bereits erkundet habe. Das sieht schon richtig gut aus!!

Was mir aufgefallen ist: auf der Wanderung sind mir immer wieder ganz tiefe Löscher begenet (Foto 13). Sieht aus, als wenn hier etwas eingestürzt wäre. Hat jemand eine Erklärung dafür? Was könnte das sein?

Die Tour habe ich nicht mit Komoot erstellt, sondern mit Basecamp. Die Karte "OpenTopoMap" kann ich wärmstens empfehlen.

Aufstieg an der Heidemühle
Beginn Kreuz 6 am Reichsapfel

 

Erstes Heidezeichen von Kreuz 6
Kreuz 6 kreuzt den Neuen Flügel

 

Schöner Regenwald
Kreuz 6 kreuzt die Alte 2

 

Großer Pilz (mindestens 35 Zentimeter)
Kreuz 6 kreuzt den Mühlweg

 

Das Hämmerchen
Kreuz 6 kreuzt die Alte 3

 

 

Sehr tiefe Grube im Wald
Schneise 15 und Kreuz 6

 

Kuhschwanz, Schneise E und Kreuz 6
Jakobsweg und Diebssteig

 

Wasserwerk
Kreuz 6 trifft auf die Gabel

 

Hinab in den Prießnitzgrund
Kreuz 6 trifft auf die Alte 6

 

Kleine Fliegenpilze
An der Kannenhenkelbrücke endet Kreuz 6

 

Krause Glucke oder Fette Henne
Heidezeichen Kreuz 5

 

An der Gabel beginnt Kreuz 5

 

Kreuz 5 trifft auf die Alte 5

 

Diebssteig, Schneise 14 und Sächsischer Jakobsweg
Kreuz 5 trifft auf die Alte 4

 

Das könnte ein Rest von Kreuz 5 sein
Sehr großer Baumpilz

 

Kreuz 5 trifft auf die Alte 3
Heidezeichen Schwestersteig

 

Kreuz 5 und Schwestersteig
Das hatten wir schon so ähnlich

 

Kreuz 5 trifft auf die Alte 2
Alte Brücke an Kreuz 5

 

Kreuz 5 und die Schneise 11
Prost zum Wohl

 

Altes Foto von der Heidemühle
Damit bin ich angereist

 

Länge der Tour: 12, 68 Kilometer
Gesamter Anstieg: 162, 5 Meter
Download: GPX - Datei Kreuz 5 und Kreuz 6









Anschließende Radtour:

Irgendwie musste ich mein heutiges Wanderziel erreichen. Am besten geht das mit dem Fahrrad, schön gemütlich durch die Heide und zur Heidemühle. Hier beginnt meine Wanderung auf Kreuz 6 und 5. Nach der Wanderung hatte ich noch Lust zum Radeln, weshalb ich über das Hochland nach Hause gefahren bin. Ein paar Fotos habe ich, die Strecke lade ich nicht noch mal ins Internet, denn es gibt genug Hochlandtouren auf meinem Block. Die Streckenlänge beträgt über Schönfeld, Porschendorf, Pirna etwa 60 Kilometer bis zu mir nach Hause.

 

 

 

 

Kreuz-R und Ochsensteig in der Dresdner Heide

Montag, 19. September 2022
Kreuz-R und Ochsensteig in der Dresdner Heide

Eigentlich könnte die Wanderung heißen "vom Flughafen Klotzsche nach Dresden Tolkewitz". Aber die Heide war ja auch noch da und der Regen tut dem Wald sehr gut!! Gelaufen bin ich das "Kreuz-R" und den Ochsensteig. Beide Wege müssen sehr alt sein (16. Jh?), man sieht es an den noch heute sichtbaren tiefen Wagenspuren der Fuhrwerke und an der teilweise vorhandenen Wegbefestigung Anno dazumal.

Das Kreuz-R ist nicht leicht zu finden. Der Beginn ist an der Langebrücker Straße hinter dem Abzweig der Schneise 10. Ich empfehle aber die Schneise 10 zu laufen, denn Kreuz-R ist am Anfang ziemlich verwildert. An der Kreuzung Alte Eins und Kreuz-R findet man dann das erste Heidezeichen. Vorbeigelaufen bin ich komplett an der Hofewiese, habe sie aber nicht ein einziges Mal gesehen! Na sowas! Am Gänsefuß ist wieder Schluss mit Lustig. Man kann den Weg zwar noch ein kleines Stück laufen, aber weit kommt man nicht. Ich habe den Eindruck, dass man die Natur hier absichtlich verwildern lässt. Ich finde das auch gut so, denn irgendwo müssen die Tiere auch mal Ruhe vor uns Menschen haben. An der Alten Acht habe ich versucht, das Ende von Kreuz-R zu finden. Aber auch hier die gleiche Verwilderung. In Nähe der Heidemühle an der Radeberger Straße hat man Kreuz-R geschafft. Nun beginnt der Ochsensteig.

Ich vermute, dass der Ochsensteig früher an der Heidemühle begann, sicher bin ich mir aber nicht. Man muss ein kleines Stück die Alte Radeberger Straße laufen, dann kann man rechts auf den Ochsensteig abbiegen. Die eigentliche Beschilderung beginnt an der neuen Radeberger Straße. Hier findet man auch das erste Heidezeichen. Der Ochsensteig hat mir ausgesprochen gut gefallen. Er quert den Weißiger Weg, den Bischofsweg und den Sächsischen Jakobsweg. Kurz vor Ullersdorf läuft man an der Hufewiese vorbei und in Ullersdorf findet der Weg sein Ende. Der Schluss ist identisch mit der Alten Eins.

Nach Hause gelaufen bin ich über den Alten Mühlenweg, Nachtflügel, Schneise A, Weißer Hirsch und über die Plattleite, Blaues Wunder, Elberadweg nach Tolkewitz. Wetter war super. Der viele Regen hat die Natur richtig grün gemacht. Eine wunderbare Stimmung im Wald!!

A319

 

Flughafen Dresden Klotzsche
Putbuser Weg in Klotzsche

 

Fontanecenter in Klotzsche
Beginn "Kreuz-R" noch nicht markiert

 

"Kreuz-R", kaum zu erkennen
"Kreuz-R" trifft auf die Alte Eins

 

Wunderschöner Regenwald
Erstes Heidezeichen von "Kreuz-R"

 

 

Kreuz-R
Schwarzer-Bild-Weg trifft auf "Kreuz-R"

 

An der Kreuzung Alte 7 und "Kreuz-R"
Die Alte 7

 

"Kreuz-R", kein Durchkommen (an der Alten Acht)
Die Prießnitz hat viel Wasser

 

Große Hengstbrücke an der Heidemühle
Die Heidemühle an der Radeberger Straße

 

Beginn Ochsensteig an der Alten Radeberger Straße
Erstes Heidezeichen Ochsensteig

 

Schöner Regenwald

 

Ochsensteig und Schneise 6

 

Ochsensteig und Weißiger Weg

 

Ochsensteig und Bischofsweg
Ochsensteig, Schneise B und Sächsischer Jakobsweg

 

Fliegenpilz
Der Ochsensteig und Alte 1 gemeinsam

 

Die Hufewiese bei Ullersdorf
Letztes Heidezeichen "Ochsensteig"

 

Beginn Ochsensteig in Ullersdorf
Alter Mühlweg

 

Brücke über die Prießnitz am Nachtflügel

 

Viel Wasser am Nachtflügelweg
Lahmann-Sanatorium - Villa Heinrichshof

 

Die Elbe hat viel Wasser
Friedhof Tolkewitz

 

Länge der Tour: 25, 96 Kilometer
Gesamter Anstieg: 187, 5 Meter
Download: GPX-Datei - Kreuz-R und Ochsensteig



Die Gabel in der Dresdner Heide

Montag, 12. September 2022
Die Gabel in der Dresdner Heide

Heute wollte ich die Gabel in der Dresdner Heide laufen. Das Problem: ich habe sie fast beinahe nicht gefunden. Dort, wo auf meiner Karte der Moritzburg-Pillnitzer-Weg in die Schneise 19 mündet, hätte die Gabel beginnen müssen. In der Karte ist der Weg sehr undeutlich eingezeichnet, außerdem gibt es zwei weitere Wege, die die Gabel sein könnten. Markierungen sind nicht vorhanden. Also habe ich prompt den falschen Weg gewählt und mich im Wald verirrt. Ich bin dann der Einfachheit halber wieder zum Kannenhenkel gelaufen und von dort über die Schneise 18 zur Gabel. Mein Weg ist also an dieser Stelle sehr verworren!

Die Gabel beginnt wahrscheinlich unmarkiert in Nähe der Marienallee und endet an der Kannenhenkelbrücke im Prießnitztal. Mein Rückweg führt über die Alte 7, Dresdner Saugarten, Alte Drei und Diebssteig zurück nach Hause. Die Gabel ist (sofern man sie findet) ein sehr schöner Wanderweg. Viele verwurzelte Pfade, ein wenig Waldfußbahn und immer abseits der Hauptwanderwege.

Über die Waldschlößchenbrücke
An der Marienallee - Beginn der Gabel?

 

Moritzburg-Pillnitzer-Weg

 

Schneise 19
Kannenhenkel und Sächsischer Jakobsweg

 

Kannenhenkel und Schneise 18
Hier beginnt die Gabel ohne Markierung

 

Die Gabel

 

Erstes Zeichen "Gabel"
Die Gabel und Schneise 18

 

Schneise 18
Pfeilhaus an der Gabel

 

Pfeilhaus an der Gabel

 

Kreuzung Diebssteig und Jakobsweg
Sächsischer Jakobsweg

 

Heidezeichen Gabel
Kreuzung Gabel und Kreuz Sechs

 

Kreuzung Gabel und Alte Sechs
Die Kannenhenkelbrücke im Prießnitzgrund

 

Letztes Zeichen Gabel
Im Prießnitzgrund

 

Denkmal Dresdner Saugarten

 

Die Alte Drei
Alte Drei, Diebssteig und Doppel E

 

Länge der Tour: 25, 51 Kilometer
Gesamter Anstieg: 354, 3 Meter
Download: GPX-Datei Gabel einzeln
Download: GPX-Datei Wanderung komplett





Wanderung zur Bosel

Mittwoch, 7. September 2022
Wanderung zur Bosel bei Meißen

Diese Wanderung ist nicht von mir. Ich habe sie im Wander- & Naturführer „Dresden und Umgebung“ Band 3 (Verlag Peter Rölke) gefunden. Deshalb beschreibe ich sie nicht. Es handelt sich um die Tour 4 - Durch die Weinberge auf die Bosel – mit Botanischem Garten, Boselfelsen und Aussichtsturm.
Was negativ auffällt: der Wald auf der Bosel ist völlig vetrocknet, ebenso der Botanische Garten der TU Dresden. Ein sehr trauriger Anblick. Die Wanderung hat trotzdem sehr schöne Stellen, z.B der Boselblick in Richtung Dresden, Sächsiche Schweiz und der Blick von der Juchhöh in Richtung Meißen.
Auf Bild 15 (Blick vom Aussichtsturm) sieht man die Mülldeponie Gröbern, links die Kirche von Gröbern, dahinter die Heidehöhe bei Gröden (Nähe Elsterwerda).

Weingut Vincenz Richter

 

Die Bäume vertrocknen

 

Blick von der Juchhöh in Richtung Meißen

 

 

Aufstieg zur Bosel

 

Bronzezeitlicher Wall

 

Winzerhäuschen

 

 

 

Blick zur Mülldeponie Gröbern

 

 

Länge der Tour: 7, 10 Kilometer
Gesamter Anstieg: 231 Meter
Download: GPX - Datei Wanderung zur Bosel



Fahrradtour zum Großen Picho

Dienstag, 6. September 2022
Fahrradtour zum Großen Picho

Der Große Picho (obersorbisch Wulki Pichow) ist ein Berg im Lausitzer Bergland, gelegen zwischen der kleinen Stadt Neukirch und Wilthen. Seine Höhe beträgt 498,3 Meter. Es war schon immer mein Wunsch, da mal mit dem Fahrrad hochzuradeln.
Kurz zur Strecke: Start ist Tolkewitz, Blaues Wunder (ich war der einzige der sein Radel geschoben hat), Helfenberger Grund, Bahntrassenradweg, Dürrröhrsdorf-Dittersbach, Stolpen. Weiter geradelt nach Langenwolmsdorf, hinab in das Polenztal, hinauf nach Cunnersdorf, hinab nach Neustadt, hinauf fast über den Valtenberg, hinab nach Neukirch und dann endlich hinauf auf den Picho. Ich hatte ein Riesenglück: die Gaststätte hatte zum Montag geöffnet!! Der Rückweg ist ähnlich.
Die gesamte Strecke fand ich traumhaft schön. Viele lange Anstiege und Abfahrten, schöne kleine Ortschaften, wenig Autos, traumhaftes Wetter! Fahrradherz, was willst Du mehr. Die Abfahrt hinab nach Neukirch ist zwar als Radweg gekennzeichnet, der Weg im Wald fährt sich aber außerordentlich schlecht. Auf der Rückfahrt bin ich deshalb über Steinigtwolmsdorf und einen Teil der Hohwaldstraße gefahren. Das war zwar nicht mehr ganz so angenehm, aber dafür sicherer. Besonders schön fand ich den Streckenabschnitt zwischen Neustadt und dem Polenztal. Es ist zwar ein Umweg, aber man umfährt die S 169 (Neustädter Landstraße).

Blick zum Napoleonstein
Bahnhof Dürrröhrsdorf-Dittersbach

 

Bahnübergang
Viadukt Bahnstrecke Dresden - Sebnitz

 

Die Bockmühle im Polenztal

 

Bester Radweg mit Steigung
Grenzstein

 

Wunderschön hier oben
Blick auf den Valtenberg

 

Blick auf Neustadt und den Valtenberg

 

 

Blockschuttmeer am Angstberg
Berggaststätte Waldschlößchen am Valtenberg

 

Der Picho ist schon ganz nahe
Fahrradladen in Neukirch

 

Der Valtenberg von der anderen Seite
Blick vom Picho auf Bautzen

 

Links das Kraftwerk Boxberg
Alter Steinbruch am Picho

 

Wo ist Panschwitz-Kuckau??
Die Picho-Baude

 

Blick auf den Fuchsberg
Die Kirche in Steinigtwolmsdorf

 

Eine der Sieben Linden

 

Prellbock in Berthelsdorf
Richtung Neustadt

 

Blick zum Unger
Mein Fahrrad hat den langen Anstieg geschafft

 

Blick zurück, hier ist mein Fahrrad hoch gefahren

 

Richtung Stolpen

 

Die Burg Stolpen



Länge der Tour: 136, 92 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1657 Meter
Download: GPX - Datei Fahrradtour zum Picho



Wanderung Gohrisch und Papststein

Mittwoch, 31. August 2022
Wanderung Gohrisch und Papststein

Kleine Wanderung auf den Gohrisch und den Papststein. Der Gohrisch ist spektakulärer als der Papststein (viele Leitern und Stufen), dafür gibt es auf dem Papststein eine schöne kleine Kneipe und die Sicht ist fantastisch.

Blick zum Papststein
Straße nach Gohrisch

 

Blick zum Gohrisch
Der Lilienstein

 

Onkel Paul's Ruje
Gickelsberg und Unger

 

Zwei Wegweiser

 

Aufstieg zum Gohrisch
Felsen am Gohrisch

 

Aufstieg zum Gohrisch
Winterberg, Jedlova und Rosenberg

 

Die beiden Zschirnsteine
Blick zum Papststein

 

Kaltenberg, Ahrensberg, Kleis und Rosenberg
Abstieg vom Gohrisch

 

Papstdorf mit Rosenberg
Hund auf dem Weg zum Papststein

 

Auf dem Papststein
Hund erklimmt Leiter

 

Auf dem Papststein
Die beiden Zschirnsteine

 

Der Hohe Schneeberg
Fernsehturm auf dem Zinkenstein

 

Turm auf dem Papststein
Papstdorf

 

Die beiden Zschirnsteine
Kaltenberg, Zirkel, Ahrensberg, Kleis und Rosenberg

 

Der Winterberg
Das Kreibitzer Gebirge

 

Tiere
Tanzplan, Hohe Liebe, Falkenstein und Schrammsteine

 

Kohlbornstein und Lasenstein
Die beiden Zschirnsteine

 

Länge der Tour: 6, 76 Kilometer
Gesamter Anstieg: 260 Meter
Download: GPX - Datei Wanderung Gohrisch und Papststein



HG-Weg und Ochsenkopf

Dienstag, 30. August 2022
Wanderung HG-Weg und Ochsenkopf

Gestern bin ich den HG-Weg (früher Krummer Weg) und den Ochsenkopf in der Dresdner Heide gewandert. Über beide Wege konnte ich nichts in Erfahrung bringen, nur soviel: in den Karten von Öder / Zimmermann hieß der Weg um 1200 "G und H Weg", ab 1400 taucht das heutige Zeichen auf und ab dem 16. Jh bekommt der Weg den volkstümlichen Namen "d. Krumme Weg". Der HG-Weg startet am Waldfriedhof Weißer Hirsch und endet an der Radeberger Straße. Gegenüber befindet sich die Schere. Der Ochsenkopf beginnt etwas weiter rechts an der Radeberger Straße und endet in Langebrück an der Bruhmstraße. Der Beginn des Ochsenkopf ist nicht ausgeschildert, er ist aber identisch mit dem Weißiger Weg. Kurz vor Langebrück führt der Ochsenkopf am Langebrücker Saugarten vorbei.
Der HG-Weg ist sehr gut ausgeschildert und läuft sich auf Grund des breiten Weges äußerst komfortabel. Erst am Ende geht er in einen kleinen Pfad über. Der Ochsenkopf ist durchgehend Waldfußbahn. Manche Leute sagen dazu Waldautobahn, was aber überhaupt nicht stimmt. Es ist eine Fußbahn!!
Start für mich war Dresden Tolkewitz. An der Grundstraße habe ich meinen Weg verpasst und musste deshalb eine kleines Stück die Bautzner Landstraße zurück laufen. Das kann ich überhaupt nicht empfehlen. Der Weg vom Ende HG-Weg zum Beginn Ochsenschwanz ist ein kleiner Umweg durch den Wald. Ansonsten hätte ich länger auf der Radeberger Straße laufen müssen. Sicherlich gibt es bessere Alternativen?

Die Elbe am Schillerplatz (Blaues Wunder)
Evangelische Tagungs- und Freizeitstätte Dresden

 

Ehrenmal für Gefallene des 1. Weltkrieges
Wegweiser HG-Weg

 

Erstes Heidezeichen vom HG-Weg
Brücke am Mordgrundwasser

 

Kreuzung HG-Weg mit Schwestersteig
Kreuzung HG-Weg mit Weißiger Gänsefuß

 

Kreuzung HG-Weg, Rennsteig und Doppel E
Kreuzung HG-Weg mit der Alten 2

 

Der Reichsapfel

 

Im Prießnitzgrund. Die Prießnitz hat etwas Wasser

 

Letztes Zeichen vom HG-Weg an der Radeberger Straße
Der Weißiger Weg an der Radeberger Straße

 

Ochsenkopf und Weißiger Weg gemeinsam
Kreuzung Ochsenkopf mit Kuhschwanz

 

Die Schneiße F

 

Der Langebrücker Saugarten

 

 

Letztes Zeichen Ochsenkopf an der Bruhmstraße Langebrück
Bahnhof Langebrück

 

Länge der Tour: 16, 53 Kilometer
Gesamter Anstieg: 243, 6 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung HG-Weg und Ochsenkopf



Klosteranlagen in Sachsen

Sonntag, 28. August 2022
Klosteranlagen in Sachsen

Zum Sonntag mal ein paar Fotos von Klosteranlagen in Sachsen, die ich in diesem Jahr entweder zu Fuß oder mit dem Radel erreicht habe.

Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau

Wanderung auf der Via Regia:

Via Regia - Teil 1
Via Regia - Teil 2





Kloster Marienstern in Mühlberg

Fahrradtour nach Mühlberg:

Entlang der Elbe nach Mühlberg





Kloster Altzella (Nossen)

Fahrradtour nach Kloster Altzella:

Fahrradtour nach Nossen und Freiberg





Von der Anlage hat mir das Kloster in Panschwitz-Kuckau am besten gefallen. die Kirche in Mühlberg ist einzigartig und sicherlich die schönste unter den Klosterkirchen. Einfach beeindruckend dieses Bauwerk. In Altzella hat mir die Parkanlage sehr gut gefallen. Von der eigentlichen Klosteranlage ist nicht mehr viel erhalten geblieben. Die Ruinen wurden in die Parkgestaltung mit einbezogen. Dann war ich ja noch in einem vierten Kloster, das Kloster Buch bei Leisnig. Wegen eines Bauernmarktes konnte ich diese Anlage leider nicht in Ruhe besuchen. Ich komme aber sicherlich noch einmal nach Leisnig, entweder zu Fuß oder mit dem Rad.

Fahrradtour nach Amerika

Donnerstag, 25. August 2022
Fahrradtour nach Amerika

Vor der Wende haben wir sicher alle mal davon geträumt, nach Amerika zu fahren. Heute ist das natürlich kein Problem mehr. Deshalb stand der Entschluss für mich fest: ich fahre nach Amerika. Im Zeichen von Klimawandel und Erderwärmung habe ich mich für das Fahrrad als umweltfreundliches Transportmittel entschieden. Ja, es ist möglich mit dem Fahrrad nach Amerika zu radeln. Man braucht nur ordentlich Speed, damit man auf dem Wasser nicht untergeht. Was gibt es denn nun zu sehen in Amerika? Ich würde sagen: NICHTS! außer einem Bahnhof. Aber die Landschaft ist sehr sehr schön und die steilen Anstiege laden regelrecht ein zum hoch - und runterradeln!! Ich wollte zunächst erst einmal in Amerika ankommen. Wie ich zurück komme, war mir noch nicht klar. Ich bin dann der Einfachheit halber die gleiche Strecke zurückgefahren, um sicher zugehen, dass ich wieder zu Hause ankomme. Das war gut so, obwohl ich im Tanneberger Loch dann doch ziemlich fertig war. Ja, die Tour schlaucht ganz schön. Durchfahren habe ich das Triebischtal (Tanneberg), das Tal der Freiberger Mulde (Nossen), das Striegistal (Berbersdorf), das Zschopautal (Mittweida), das Wiedertal (Wiederau), das Chemnitztal (Göritzhain) und das Tal der Zwickauer Mulde in Lunzenau. Auf der Rückfahrt das Gleiche in der anderen Richtung.

Sehr gut hat mir die kleine Stadt Lunzenau mit der Kirche und Prinz Lieschen gefallen. Habe ich gar nicht gewusst, dass die kuriose Geschichte hier spielt. In Wiederau bin ich dann noch am Geburtshaus von Clara Zetkin vorbeigekommen. Die Strecke zwischen Mittweida und Hainichen kann ich nicht empfehlen. Das scheint eine Rennstrecke für die Formel 1 zu sein. Aber ich habe überlebt!!

Postmeilensäule in Wilsdruff
Bahntrassenradweg hinter Wilsdruff

 

Traktor in Limbach
Das Tanneberger Loch

 

Freiberger Mulde in Nossen
Das Schloss in Nossen

 

Ehemaliges BW in Nossen

 

Bahnhof Altzella
Radweg hinter Nossen

 

Radweg hinter Nossen
Richtung Marbach

 

Alter Barkas
Hinunter in das Striegistal

 

Ankunft in Arnsdorf
Gasthaus an der B 169

 

Die Zschopau in Mittweida
Hinter Mittweida

 

Kleine Straße Richtung Wiederau
Kirche in Wiederau

 

Schloss in Wiederau
Das Chemnitztal in Göritzhain

 

Gasthaus Zum "Prellbock"

 

Lunzenau
Marktplatz in Lunzenau

 

Die Geschichte von Prinz Lieschen

 

Wegweiser in Lunzenau
Blick zum Rochlitzer Berg

 

Feuerwehr in Arnsdorf / Amerika
Gedenkstein an der Straße vor Amerika

 

Ankunft in Amerika

 

Der Bahnhof in Amerika

 

 

Schloss in Wiederau
Das Geburtshaus von Clara Zetkin in Wiederau

 

Kirche in Wiederau
Die Straße zwischen Mittweida und Hainichen

 

Meilensäule zwischen Mittweida und Hainichen
Meilenstein an der B 169

 

Meilenstein an der B 169
Die Striegis zwischen Berbersdorf und Arnsdorf

 

Der Barkas ist kleiner als ein SUV
Hinaus aus dem Tanneberger Loch

 

Länge der Tour: 191 Kilometer
Gesamter Anstieg: 2190 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Amerika



Fahrradtour nach Altzella

Donnerstag, 18. August 2022
Fahrradtour nach Altzella

Eigentlich war gestern eine ganz andere Fahrradtour geplant. Als ich aus Dresden raus war und durchs Tanneberger Loch geradelt bin habe ich gemerkt, dass ich mental überhaupt nicht gut drauf bin. Der Kopf sagt immer Nein! Im Muldental auf meine Lieblingsbank gesetzt und nachgedacht, wie es weitergeht. Der Entschluss stand fest: Abbruch der Tour, Strecke speichern und Kloster Altzella anschauen. Das war sehr gut gedacht!!

Im Konversenhaus habe ich mir erst einmal einen 18minütgen Film über die Entstehung des Klosters angeschaut. Erbaut wurde es ab 1270 von Zisterzienser Mönchen. Unter den Äbten Vinzenz von Gruner und dem Humanisten Martin von Lochau (erstmals erwähnt 1485, † 1522; Abt von 1501 bis 1522) erfuhr das Kloster seine Blütezeit. Das Obergeschoss des Konversenhauses wurde 1506 als Bibliothekssaal genutzt. Martin von Lochau erhöhte den Buchbestand auf 1000 Bände, die später den Grundstock der Universitätsbibliothek Leipzig bildeten. Da wissen wir also, wie die Uni-Bibo Leipzig entstanden ist.
Um 1540 veranlasste der sächsische Herzog Heinrich der Fromme die Säkularisation des Klosters. Spätestens ab 1557 wurden große Teile der sich nun in schlechtem baulichen Zustand befindlichen Klosterbauten unter Kurfürst August abgebrochen und zur Gewinnung von Baumaterial z. B. für den Umbau des Schlosses Nossen in ein kurfürstliches Jagdschloss verwendet.
Von den alten Gebäuden ist eigentlich nur das Konversenhaus erhalten geblieben. Der Hofgärtner Johann Gottfried Hübler gestaltete dann den Park im Sinne der Romantik um. So ist die Anlage bis heute erhalten.
Nach der Besichtigung viel mir ein, dass ich ja noch nach Hause radeln muss. Ich habe mich dann von Nossen über Freiberg nach Dresden entschieden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 116 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1266 Meter
Download: GPX - Datei: Fahrradtour nach Altzella



Fahrradtour nach Mühlberg - Elbe

Mittwoch, 10. August 2022
Fahrradtour nach Mühlberg - Elbe

Eine Fahrradtour, die bei mir schon lange in der Schublade liegt. Seit mindestens 15 Jahren will ich sie machen, und gestern hat es endlich geklappt.
Mein Ziel ist das Kloster Marienstern in Mühlberg und natürlich die große Brücke, über die ich mal wieder radeln wollte.

Das Kloster Marienstern war ein Zisterzienserinnenkloster in der Stadt Mühlberg/Elbe im heutigen Bundesland Brandenburg. Seit 2000 versuchen Patres der Ordensgemeinschaft der Claretiner im Auftrag des Bischofs von Magdeburg, Gerhard Feige, das durch die Reformation im 16. Jahrhundert aufgelöste Kloster wiederzubeleben. Das Kloster wurde 1228 durch eine Stiftung der Brüder Otto und Bodo von Ileburg gegründet. Die Zustimmung zur Umwandlung der Pfarrkirche von Mühlberg in eine Klosterkirche wurde von Markgraf Heinrich dem Erlauchten von Meißen bestätigt, von welchem das Kloster ebenfalls Schenkungen erhielt. 1539 wurde das Kloster im Zuge der Reformation säkularisiert.
Wikipedia

Von der Klosteranlage war ich schwer beeindruckt. Was mir immer wieder auffällt wenn man in eine Kirche kommt: es ist absolut still!! Ich bin lange stehen geblieben und habe der Stille gelauscht. Unbeschreiblich schön!! Nach der Besichtigung des Klosters wollte ich mir noch die Frauenkirche anschauen. Leider hatte sie geschlossen und im Pfarramt war niemand anzutreffen. Ansonsten hat mir die Stadt Mühlberg ausgesprochen gut gefallen, auch wenn ich mir bei weitem nicht alles anschauen konnte. Unbedingt zu empfehlen die Konditorei Schaller!!

Die Elbebrücke Mühlberg ist eine 690 m lange Straßenbrücke, die bei Mühlberg die Elbe und das Elbevorland überspannt. Das Bauwerk verbindet Mühlberg über die Landesstraße 66 in Brandenburg mit der Bundesstraße 182 in Sachsen. Es überbrückt die Landesgrenze. Die Bauarbeiten begannen im März 2006, die Übergabe an den Verkehr folgte am 22. Dezember 2008. Als Baukosten der Brücke wurden bei Baubeginn vom Land Brandenburg 14 Millionen Euro genannt. Die Elbebrücke Mühlberg wurde 2010 mit dem undotierten Deutschen Brückenbaupreis in der Kategorie Straßen- und Eisenbahnbrücken ausgezeichnet.
Wikipedia

Über die Brücke bin ich schon einmal geradelt. Jetzt weiß ich auch für wen sie gebaut wurde: für mich und die anderen Radler. Beim Überqueren der Brücke habe ich zwei Autos gezählt und etwa 20 Radfahrer. Das gefällt mir.

Die Tour ist etwas anstrengend, weil man in einer Richtung an der Elbe immer Gegenwind hat. Das war bei mir natürlich auf der Rückfahrt. Ein großes Lob an mein Fahrrad, was mich gut nach Mühlberg und wieder zurück nach Hause gebracht hat! Eine Karte, Profil und GPX-Datei gibt es nicht, weil der Elberadweg sehr gut ausgeschildert ist und man keine Karte braucht. Von Dresden Tolkewitz sind es etwa 80 Kilometer bis Mühlberg, die Rückfahrt ist etwas länger weil ich erst zur Brücke fahren musste. Insgesamt waren es für mich 168 Kilometer.

Länge der Tour: 168, 60 Kilometer
Gesamter Anstieg: 505 Meter

Sonnenaufgang in Dresden
Die Briesnitzer Kirche in Dresden

 

Die evangelische Kirche St. Michaelis in Zehren
Schloss Hirschstein

 

Riesa ist erreicht
Der Hafen in Riesa

 

Schloss Gröba (Riesa)
Elbfähre Strehla–Lorenzkirch

 

Die Laurentiuskirche in Lorenzkirch

 

Wüste Deutschland
Friedhofskirche Mühlberg

 

Zisterzienserkloster Marienstern in Mühlberg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alte Propstei (heute Museum)
Konditorei Schaller

 

Frauenkirche und Rathaus in Mühlberg

 

 

Frauenkirche in Mühlberg
Die neue Brücke bei Mühlberg

 

 

Mein Fahrrad auf der neuen Brücke
Die Ev. Pfarrkirche Schirmenitz

 

Orgel und Altar in der Kirche Schirmenitz

 

Blick Richtung Kreinitz
Blick Richtung Strehla

 

Orgel und Altar in der Kirche Gröda

 

Die Kirche in Gröba von außen
Fußgängerzone in Riesa

 

Wacker Chemie in Nünchritz
Kurz vor Meißen

 

Albrechtsburg und Dom in Meißen
Verdientes Bier

 

Dresden - Blochmannstraße

Montag, 8. August 2022
Dresden - Blochmannstraße

Weil das diese Straße ist, wo ich früher mal studiert habe - deshalb ein kleiner Beitrag von mir über die Blochmannstraße.

Der Gebäudekomplex Blochmannstraße 1–19 ist ein Beispiel für den Wohnungsbau in Dresden im Baustil des Sozialistischen Klassizismus mit Anklängen an den Dresdner Barock. Die Anlage steht unter Denkmalschutz. Der Wiederaufbau der Pirnaischen Vorstadt, die bei den Luftangriffen auf Dresden im Februar 1945 nahezu vollständig zerstört worden war, begann 1951 mit dem Bau einer Wohnsiedlung an der Nordseite der Grunaer Straße nach Plänen des Architekten Bernhard Klemm. Diese Gebäude wurden bald als zu „formalistisch“ im Sinne der Moderne der 1920er-Jahre kritisiert. Die Ideologie der in der DDR der frühen 1950er-Jahre angestrebten „Neuen Deutschen Architektur“ verlangte nach einer bewussten Anknüpfung an lokale historische Vorbilder. Mit der Realisierung der Erweiterung der Siedlung Grunaer Straße entlang der Blochmannstraße wurde Architekt Wolfgang Hänsch beauftragt. Die in Dresden verwendeten Materialien und Formen, insbesondere die Verwendung von Elbsandstein und eine markante horizontale Gliederung durch Gurtgesimse kombinierte Hänsch in seinem Entwurf mit einem verglasten Attika-Geschoss und einer Verglasung der Treppenhäuser auf der Hofseite. Der Architekturbeirat verwarf jedoch diese Gestaltung der Attika und bestand auf einer traditionellen Lösung. Die Bauten wurden von 1954 bis 1955 errichtet. Es handelt sich um eine fünfgeschossige Bebauung mit 400 Ein- und Zweiraumwohnungen.
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Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden ist eine staatliche berufsbildende Einrichtung auf Universitätsniveau. Als privates Konservatorium am 1. Februar 1856 gegründet, erlangte sie nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Status einer Hochschule. Derzeit studieren an dem Institut etwa 600 Studenten. Emil Leibold erbaute bis 1951 in der Blochmannstraße im Stil des sozialistischen Klassizismus mit "Sandstein-Rustika" und "Lisenenarchitektur" ein neues Akademiegebäude mit 21 Unterrichtsräumen. Die Musikakademie wurde am 11. November 1952 zur Hochschule erhoben. Erster Direktor war Karl Laux. Nach sowjetischem Vorbild bestand sie aus einer Musik-Grundschule für 14 - bis 18 - Jährige, einem Konservatorium mit musikpädagogischem Seminar und einem Institut für Oper und Operette. 1959 erhielt die Hochschule den Namen Carl Maria von Weber verliehen. Im gleichen Jahr wurde das heute international anerkannte Studio für Stimmforschung gegründet. Es folgte die Gründung weiterer Institute in den letzten zwanzig Jahren. 2006 konnte die Hochschule ihr 150-jähriges Bestehen feiern. Zwei Jahre später wurde der Neubau mit dem Konzertsaal eingeweiht. 2014 kamen weitere Unterrichts- und Büroräume auf dem Gelände des Kraftwerks Mitte hinzu.
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