von Collm nach Wermsdorf
Freitag, 16. Oktober 2026
von Collm nach Wermsdorf
Eine geführte Tour aus "Bines Reisekiste". Die Wanderung war so schön und umfangreich, so dass ich nur in Stichpunkten wiedergeben kann, was wir alles gesehen haben.
Fahrt mit dem Bus nach Oschatz. Besichtigung der St. Aegidien-Kirche mit Orgelführung und Turmbesteigung. Die Kirche hat drei Stadtbrände erlebt. Die letzte Kirche 1846 bis 1849 als weitgehender Neubau im neogotischen Stil mit seinen zwei 75,73 Meter hohen Türmen nach Entwürfen des Nürnberger Architekten Carl Alexander Heideloff. Besonders schön, dass wir die Türmerstube besichtigen konnten. Auch auf der dreimanualigen Jehmlich-Orgel durfte ich spielen!! Wunderbar!!!
Mit dem Bus nach Collm. Hier beginnt die Wanderung über den Collmberg nach Wermsdorf. Die Sicht vom Aussichtsturm war leider nicht so gut. Gesehen haben wir Wurzen und evtl. den Rochlitzer Berg. Leipzig lag im Dunst.
Im Wermsdorfer Forst konnten wir sehen, wie sich der Wald nach dem Programm LÖWE (Langfristigen Ökologischen Waldentwicklung) umgestaltet und verändert. Sehr interessant!!
Zum Schluss noch die Besichtigung des Wermsdorfer Schlosses. Hubertusburg wurde 1761 von den Preußen restlos geplündert, außer der Schlosskapelle. Von den Plünderungen blieb die Schlosskapelle nur deswegen verschont, weil der Hofkaplan und Jesuitenpater Anton Robert Schubert 1761 vor dem König Friedrich II. von Preußen auf den Knien um Gnade flehte. Zwei Menschen kamen bei den Plünderungen ums Leben.
Schloss Hubertusburg war nach dem siebenjährigen Krieg u.a. Steingutfabrik, Militärmagazin, Lazarett (Napoleon), Königlich Sächsische Jagdresidenz, Strafanstalt, Landeshospital, Versorgungshaus für weibliche Geisteskranke, Erziehungsanstalt für blödsinnige Kinder, Blindenvorschule, Lager für Umsiedler, Unteroffiziersvorschule der Wehrmacht und Militärlazarett, Amerikanische und sowjetische Kommandantur und zum Schluss Krankenhaus. Die Geschichte der Psychiatrie ist ein grausames Kapitel. Unser Reiseleiter Jürgen (selber Psychologe) meinte, dass aus der Klinik kaum ein Patient gesund heraus kam.
Noch was schönes zum Schluss: die kleine Wanderung war supi!!, Wetter hat gepasst, Sicht vom Kirchturm auf Oschatz war supi, die Orgel klingt laut und voll, ich durfte drauf spielen. Herrlich!!

























Länge der Tour: 8, 83 Kilometer
Gesamter Anstieg: 155 Meter
Download: GPX - Datei - von Collm nach Wermsdorf

Eine geführte Tour aus "Bines Reisekiste". Die Wanderung war so schön und umfangreich, so dass ich nur in Stichpunkten wiedergeben kann, was wir alles gesehen haben.
Fahrt mit dem Bus nach Oschatz. Besichtigung der St. Aegidien-Kirche mit Orgelführung und Turmbesteigung. Die Kirche hat drei Stadtbrände erlebt. Die letzte Kirche 1846 bis 1849 als weitgehender Neubau im neogotischen Stil mit seinen zwei 75,73 Meter hohen Türmen nach Entwürfen des Nürnberger Architekten Carl Alexander Heideloff. Besonders schön, dass wir die Türmerstube besichtigen konnten. Auch auf der dreimanualigen Jehmlich-Orgel durfte ich spielen!! Wunderbar!!!
Mit dem Bus nach Collm. Hier beginnt die Wanderung über den Collmberg nach Wermsdorf. Die Sicht vom Aussichtsturm war leider nicht so gut. Gesehen haben wir Wurzen und evtl. den Rochlitzer Berg. Leipzig lag im Dunst.
Im Wermsdorfer Forst konnten wir sehen, wie sich der Wald nach dem Programm LÖWE (Langfristigen Ökologischen Waldentwicklung) umgestaltet und verändert. Sehr interessant!!
Zum Schluss noch die Besichtigung des Wermsdorfer Schlosses. Hubertusburg wurde 1761 von den Preußen restlos geplündert, außer der Schlosskapelle. Von den Plünderungen blieb die Schlosskapelle nur deswegen verschont, weil der Hofkaplan und Jesuitenpater Anton Robert Schubert 1761 vor dem König Friedrich II. von Preußen auf den Knien um Gnade flehte. Zwei Menschen kamen bei den Plünderungen ums Leben.
Schloss Hubertusburg war nach dem siebenjährigen Krieg u.a. Steingutfabrik, Militärmagazin, Lazarett (Napoleon), Königlich Sächsische Jagdresidenz, Strafanstalt, Landeshospital, Versorgungshaus für weibliche Geisteskranke, Erziehungsanstalt für blödsinnige Kinder, Blindenvorschule, Lager für Umsiedler, Unteroffiziersvorschule der Wehrmacht und Militärlazarett, Amerikanische und sowjetische Kommandantur und zum Schluss Krankenhaus. Die Geschichte der Psychiatrie ist ein grausames Kapitel. Unser Reiseleiter Jürgen (selber Psychologe) meinte, dass aus der Klinik kaum ein Patient gesund heraus kam.
Noch was schönes zum Schluss: die kleine Wanderung war supi!!, Wetter hat gepasst, Sicht vom Kirchturm auf Oschatz war supi, die Orgel klingt laut und voll, ich durfte drauf spielen. Herrlich!!

























Länge der Tour: 8, 83 Kilometer
Gesamter Anstieg: 155 Meter
Download: GPX - Datei - von Collm nach Wermsdorf











































































































































