Mein Fahrradjahr 2022 - 2023

Mittwoch, 27. September 2023
Mein Fahrradjahr 2022 - 2023

Meine erste Fahrradtour mit Garmin Navigationsgeräten habe ich am 28. 09. 2012 aufgezeichnet. Seitdem führe ich regelmäßig Fahrradtagebuch. Es ist also genau 11 Jahre her als ich mit der Buchführung in handgeschriebener Form angefangen habe. Und wieder geht ein Fahrradjahr für mich zu Ende. Vom 28. 9 2022 bis zum 27. 9. 2023 bin ich genau 7568, 52 Kilometer geradelt. Das sind alles Fahrten aus eigener Kraft, E-Bike-Fahrten habe ich nicht mit einberechnet. Ich will meine dritte Erdumrundung aus eigener Kraft bestreiten. Aufgezeichnet mit dem Edge 1030 plus und später mit dem Edge 1040 Solar. Ganz so viele Kilometer wie in vergangenen Jahren bin ich nicht geradelt, was daran liegt, dass ich sehr viel zu Fuß unterwegs war. Da kommen sicherlich auch noch einmal 3000 Kilometer zusammen. Mal sehen, was das nächste Jahr bringt und ob ich dann vielleicht wieder weniger wandere. Jetzt peile ich die 100 000 Kilometer an!!

  2012 - 13:   5628, 04 Km
  2013 - 14:   7571, 77 Km
  2014 - 15:   9269, 81 Km
  2015 - 16: 11072, 00 Km
  2016 - 17:   8009, 61 Km
  2017 - 18: 11331, 54 Km
  2018 - 19:   8009, 61 Km
  2019 - 20:   8036, 42 Km
  2020 - 21:   8932, 39 Km
  2021 - 22:   9578, 72 Km
  2022 - 23:   7568, 52 Km

  ---------------------------------------------

  Gesamt: 96803, 85 Kilometer











   89235, 33 Kilometer (es geht auf die 100 000 zu!)

Fahrradtour nach Dippoldiswalde - 2

Mittwoch, 20. September 2023
Fahrradtour nach Dippoldiswalde - 2

Gestern habe ich ein klein wenig Zeit gefunden für eine schöne Fahrradtour. Mein Ziel ist die spätromanische Kirche St. Nikolai in Dippoldiswalde. Laut Internetrecherche hat diese geöffnet in der Zeit zwischen 9 und 16 Uhr. Dem war aber nicht so, die Kirche ist zu. Der nette Friedhofsgärtner sagte mir, dass eine Besichtigung überhaupt nicht möglich sei, es sei denn, man meldet sich an und vereinbart einen Termin. Na ja, da hat sich die Kirche selber ausgesperrt!
Ansonsten war die Tour recht schön und bergig. Die Gegend um Oelsa fand ich besonders schön. Gut, dass ich das Mountainbike mithatte

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 70, 65 Kilometer
Gesamter Anstieg: 826 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour nach Dippoldiswalde



Die Alte Teplitzer Poststraße

Dienstag, 5. September 2023
Fahrradtour nach Teplitz

Diese interessante Tour stammt nicht von mir. Ich habe sie auf Komoot bei Sven gefunden. Sven ist die Strecke zu Fuß und im kalten Winter gewandert. Da die Verbindungen des ÖPNV in dieser Gegend nicht so berauschend sind, habe ich mich für das Bergfahrrad entschieden. Meiner Meinung nach ist die gesamte Strecke dafür auch besser geeignet.

Die Alte und Neue Dresden-Teplitzer Poststraße gehören zu den Erzgebirgspässen und bildeten einen Teil des als Kulmer Steig bekannt gewordenen alten Wegesystems, das vom Dresdner Elbtal aus über das Osterzgebirge nach Böhmen führte. Heute gilt die Alte Dresden-Teplitzer Poststraße in ihrem sächsischen Abschnitt als die am vollständigsten mit erhaltenen Postmeilensäulen besetzte historische Verkehrsverbindung.

Die Postmeilensäulen wollte ich auch alle vollständig finden, was mir evtl. gelungen ist.

Die Tour ist nichts für schwache Nerven. Ab Pirna geht es bis auf den Erzgebirgspass nur bergauf. Da ich schon in der Gegend des Mückentürmchens war, habe ich diesen Berg auch noch mitgenommen. Dann folgt die grandiose Abfahrt hinab in das Böhmische Becken.

Die Stadt Teplitz fand ich nicht so berauschend, Nun ja, die Innenstadt ist sehr sehr schön, aber die vielen Autos haben mich einfach nur genervt. Ich wollte hier so schnell wie möglich wieder raus. Zuvor habe ich aber noch dem alten Beethoven einen Besuch abgestattet. Beethoven wohnte 1812 in Teplitz zunächst im Haus Zur goldenen Sonne am Badeplatz Nr. 72, Ecke Schlossplatz. Am 7. Juli bezog er ein Zimmer im Haus Zur Eiche in der Langen Gasse Nr. 62, der Hauptstraße von Teplitz. Der Umzug ist auch durch Beethovens Brief belegt, in dem er zu Beginn schreibt: "erst bis morgen ist meine Wohnung sicher bestimmt".
Und nun kommt die Rückfahrt, die ich mir viel einfacher vorgestellt habe. Na klar, ich musste den gesamten Erzgebirgsgrabenbruch wieder nach oben kommen. Der Weg verlief komplett durch den Wald, immer mit einer Steigung um die 20 Prozent. Ohne Gepäck ist das gut zu schaffen, mit einem 12 Kilo schweren Fahrrad aber eher nicht. Also habe ich geschoben, schließlich bin ich kein Peter Sagan oder Mathieu van der Poel. Aber es ging vorüber und ich konnte danach bis Dresden gemütlich immer schön bergab radeln.
Es sind leider etwas mehr Fotos als sonst geworden. Die Strecke ist lang und zu interessant.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 122, 74 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1912 Meter
Download: GPX - Datei - Alte Teplitzer Poststraße



Zwei Gründe für eine Wanderung

Samstag, 2. September 2023
Keppgrund und Friedrichsgrund

Diese kleine Wanderung durch den Keppgrund und den Friedrichsgrund ist sehr zu empfehlen. Besonders schön ist die Aussicht von der Malschendorfer Höhe hinab auf Dresden, Heidenau und Pirna. Der Keppgrund ist nach wie vor für Wanderer gesperrt, an die Absperrung hält sich aber überhaupt niemand. Für meine Begriffe ist sie völlig unsiinig, den die angeblich maroden Treppenstufen lassen sich hervorragend erklimmen.

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 11, 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: 236, 7 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung zwei Gründe



Die Alte Eisenstraße

Dienstag, 29. August 2023
Die Alte Eisenstraße - Schmiedeberg

Der Alten Eisenstraße bin ich schon ein paar mal begegnet, wusste aber nie, was der Weg bedeutet. Das erste Mal habe ich einen Wegweiser auf der Hohen Straße in Richtung Tellkoppe gesehen, dann wieder, als ich über Kipsdorf zum Hemmschuh geradelt bin. Manche Wege begegnen einen irgendwie immer wieder.

Nach der Besiedlung des Erzgebirges wurde an vielen Stellen Eisenerz gebrochen. Die Verhüttung des Erzes konzentrierte sich bald an Stellen, wo genügend Holz und Wasserkraft zur Verfügung standen. Da es leichter war das Eisenerz zu den Holzvorräten zu bringen als umgekehrt, entstanden bald die Eisenstraßen, von denen es mehrere gab. An der Müglitz in der Nähe der Trebnitzmühle befand sich bereits im 13. Jh. ein Eisenhammer, Hütten genannt. Dieses Hammerwerk war durch die Eisenstraße mit den Bergwerken im Gottleubatal verbunden. Sie führte bis ins Weißeritztal zum "Neuen Schmiedewerk", dem heutigen Schmiedeberg. So richtig lohnte sich das Metallgeschäft damals aber nicht, denn schon im 16. / 17. Jh. wurde aus dem Eisenhammer eine Säge und Getreidemühle.

Die Strecke ist also vorgegeben. Start ist in Bad Gottleuba, das Ende ist in Schmiedeberg erreicht. Der Weg nennt sich aber erst ab Schlottwitz Eisenstraße. Die Entfernung ist nicht zu weit und gut zu schaffen, schwieriger sind die vielen Täler. Das sind zu Beginn das Gottleubatal, das Bahre (hinten mit E) Tal, das Seidewitztal in Liebstadt, das Müglitztal in Schlottwitz und zum Schluss das Weißeritztal hinab nach Schmiedeberg. Es geht also immer rauf und runter. WunderWunderWunderschön ist die Apfelallee zwischen Schlottwitz und Cunnersdorf. Aber auch der Weg um den Luchberg herum hat mir sehr sehr gut gefallen. Das könnte heute meine Wanderung des Jahres gewesen sein!! Ein paar kleine Straßenabschnitte gibt es leider, dort sind aber wenig Autos unterwegs.
Es ist mir ein Rätsel, wie die Menschen damals das viele Erz über die Berge schleppen konnte. Das erinnert mich schon fast an den Chilkoot Pass. Leicht dürfte Eisen sicherlich auch nicht sein!! Nun ja, es waren harte Zeiten.
Das Wetter war sehr schön. Es hat stark geregnet, die Luft war frisch, sauber und kühl. Wunderbar!! So muss das sein!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 27, 03 Kilometer
Gesamter Anstieg: 879 Meter
Download: GPX - Datei - Alte Eisenstraße



Die Orgel in der Kirche zu Seiffen

Samstag, 26. August 2023
Die Orgel in der Kirche zu Seiffen

Eine erste Orgel baute 1798 der Geisinger Orgelbauer Johann Daniel Ranft (1727 - 1804) wohl aus Teilen der alten Neuhausener Orgel. Sie kostete 168 Taler.
Die heutige Orgel wurde 1873 von den Gebrüdern Poppe aus Roda gebaut und am 14. August 1873 eingeweiht. Im Jahr 1959 wurde die Disposition durch Reinhard Schmeisser verändert, 1982/1983 erfolgte eine Überholung durch Eule Orgelbau Bautzen, 1999 durch Jehmlich Orgelbau, 2019 eine Reinigung und Neuintonation durch Orgelbauer Frank Peiter, Lengefeld. Die Disposition lautet wie folgt:

I Hauptwerk C–f3
    Bordun 16'
    Principal 8'
    Lieblichgedackt 8'
    Viola di Gamba 8'
    Octave 4'
    Spitzflöte 4'
    Quinte 2 2/3'
    Octave 2'
    Mixtur 4fach

II Oberwerk C–f3
    Hohlflöte 8'
    Röhrflöte 4'
    Principal 2'
    Terzcimbel 3fach

Pedal C–d1
    Subbass 16'
    Principalbass 8'
    Posaune 16'

Nebenregister: Zimbelstern, Calcantenruf
Windladen: Kegelladen
Spieltraktur: mechanisch
Registertraktur: mechanisch



















Neuer Radweg an der Saloppe

Mittwoch, 23. August 2023
Neuer Radweg an der Saloppe

Diese Fahrradtour wollte ich eigentlich nicht ins Internet stellen, da es sie in meinem Profil schon gibt. Aber es hat folgenden Grund: der Radweg auf der rechten Elbseite ist zwischen Loschwitz und der Saloppe wieder auf der ursprünglichen Strecke befahrbar. Ich bin gestern das erste Mal auf dem neuen Radweg gefahren. Die Ausweichstrecke ist gesperrt. So wie ich das mitbekommen habe, hat die SachssenEnergie an der Elbe gebaut. Na gut, das vorbei ist. Ich habe immer angenommen, hier entsteht eine neue Straße für die reichen Bewohner der Saloppe.
Ganz sehr habe ich mich über die vielen Radler am Waldschlösschen gewundert. Meine Güte, wir werden immer mehr!! Ju hu!! An der Ampel waren wir garantiert über 50 Radler. Das sah schon richtig nach Demo aus, war aber nur eine Anhäufung von Radlern, die zur Arbeit wollten. Es sieht auch gut aus, wenn die gesamte Fahrradkolonne am Stau auf der Stauffenbergallee vorbeifährt.
Ich bin gespannt, ob das Holperpflaster am Körnerweg mal wieder zum Vorschein kommt. Angeblich steht es ja unter Denkmalschutz. 1975 habe ich hier mein erstes Fahrrad zerschmetter. Ich blende mal ein Foto ein, wie das Pflaster aussieht. Hoffentlich wird der Asphalt nicht entfernt!!
Der Rest der Tour ist nur meine morgendliche Rentner-Mountainbike-Fitness-Ohne-Motor-Runde um in Form zu bleiben. Nichts besonderes!! Das Ende ist in der Bäckerei Hünich.





Der Körnerweg 2018







Länge der Tour: 64 Kilometer
Gesamter Anstieg: 419 Meter

Blockhausen Erzgebirge

Montag, 21. August 2023
Blockhausen Erzgebirge

Die Wanderung nach Blockhausen ist zwar sehr kurz, aber ich gebe sie mal als Empfehlung weiter. Der Besuch lohnt sich allemal!! Gelaufen sind wir über den Mordsteig. Und ja, hier ist ein Mord passiert. Ein Kreuz im Wald, eine Infotafel und eine gruslige Figur erinnern daran. Obwohl ich finde, dass der Mord nicht so schlimm ist wie die Hinrichtungsmethode der Mörder. Für mich ist dass das eigentliche Verbrechen. Na ja, sei es wie es sei. Die Figuren in Blockhausen sind lustig und sehr skuril. Wie mussten immer wieder lachen. Ganz hinten gibt es einen Bereich, der erst ab 16 Jahre zugelassen ist. Es gibt demnach auch keine Fotos von mir auf Komoot. Den Spaß kann sich jeder selber anschauen!!

Blockhausen ist ein Walderlebniszentrum zwischen Mulda/Sa. und Dorfchemnitz im Landkreis Mittelsachsen. Das Zentrum ist Austragungsort des Huskycup, eines internationalen Kettensägen-Wettbewerbs.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Wanderung um Neuhausen

Montag, 21. August 2023
Wanderung um Neuhausen

Der erste Teil dieser Tour ist identisch mit meiner Wanderung zum Schwartenberg. Auf dem Rückweg bin ich aber nicht die Strecke über den Neuwernsdorfer Weg gelaufen, sondern über den viel schöneren Göhrener Weg (nicht an der Ostsee sondern im Erzgebirge) und den 648 Meter hohen Goldhübel. Und das lohnt sich unbedingt. Die Aussichten sind fantastisch. Schaut man sich um, dann sieht man ganz unten Neuhausen und links den wunderschönen Schwartenberg. Die Steigung ist allerdings beträchtlich. Ich hätte gedacht, dass man auch den Fichtelberg und den Keilberg sehen kann, dies ist jedoch nicht der Fall. Vom Schwartenberg hat man die Möglichkeit für Fernsichten bis in das Westerzgebirge.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 8, 46 Kilometer
Gesamter Anstieg: 209 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung um Neuhausen



Rauschenbachtalsperre

Sonntag, 20. August 2023
Umrundung der Talsperre Rauschenbach

Wenn man in dieser Gegend unterwegs ist, dann ist diese Wanderung ein absolutes Muss! Auf der rechten Seite der Talsperre (Richtung Český Jiřetín) geht es meistens durch den Wald, aber man hat immer wieder mal einen schönen Blick auf die Kirche von Cämmerswalde. Deutschgeorgenthal ist der letzte Ort auf deutscher Seite, danach folg Tschechien. Bis Georgenthal muss man leider einen Kilometer auf der Straße laufen. Das ist aber nicht schlimm, denn hier fahren kaum noch Autos. Die linke Seite der Talsperre hat uns noch besser gefallen. Es geht ziemlich steil bergauf. Ist man oben angekommen, hat man einen sehr schönen Blick auf die Staumauer der Talsperre, auf den Schwartenberg und in der Ferne sogar auf den Fichtelberg, davor der markante Bärenstein. Das ist einfach fantastisch und ich überlege, ob ich mal bis auf den Keilberg radle. Den Fichtelberg habe ich ja schon geschafft. Eine wunderschöne Gegend!! Foto 12 habe ich versucht, den Fichtelberg mit einem Filter sichtbar zu machen. Er ist zu sehen, aber nur auf einem großem Computer-Monitor.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 11, 58 Kilometer
Gesamter Anstieg: 243, 4 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung Talsperre Rauschenbach



Wanderung zum Schwartenberg

Sonntag, 20. August 2023
Wanderung zum Schwartenberg

Aus dem Mittleren Erzgebirge habe ich ein paar kleine aber feine Wanderungen mitgebracht. Die erste Wanderung führt von Cämmerswalde nach Neuhausen und von Neuhausen über den Schwartenberg zurück nach Cämmerswalde. Die Strecke ist sehr schön, ich kann sie absolut empfehlen. Vorbeigekommen sind wie in Neuhausen am Schloss Purschenstein.
Purschenstein ist ein Schloss in Neuhausen/Erzgeb. im Freistaat Sachsen, das in Mittelalter und früher Neuzeit Mittelpunkt einer gleichnamigen Herrschaft war. Es wurde im späten 12. Jahrhundert, bzw. um 1200 vermutlich von Boresch I. (Borso) gebaut, aus der slawischen Familie Hrabischitz. Die damals errichtete Zoll- und Geleitsburg schützte eine der nach Böhmen führenden Salzstraßen. Dieser, auch "alter Böhmischer Steig" genannte Fernhandelsweg verlief von Leipzig kommend am heutigen Neuhausen vorbei über den Deutscheinsiedler Sattel in Richtung Prag. Heute beherbergt das Schloss ein modernes Hotel.
Der Weg hinab vom Schwartenberg lief sich recht gut, ob er aber ein Wanderweg ist oder ein ehemaliger Zubringer zu einem alten Haus kann ich nicht beurteilen. Man sollte sicherheitshalber eine Wanderkarte mitnehmen. Komoot kennt manchmal merkwürdige Wege!
Ab Neuhausen sind wir über den Neuwernsdorfer Weg zurückgelaufen. Es gibt aber eine schönere Alternative - dazu später.

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 13, 3 Kilometer
Gesamter Anstieg: 397 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung zum Schwartenberg



Mountainbiketour nach Wachau

Montag, 14. August 2023
Mountainbiketour nach Wachau

Eine schöne kleine Mountainbiketour Richtung Radeberg. Es geht sehr viel durch Wälder und über Wiesen. Manchmal musste ich schieben, weil ich mir die steilen Passagen nicht zugetraut habe. Aber der größte Teil war fahrbar und kein Problem. Ziel war hauptsächlich das Schloss in Seifersdorf.

Die Gemeinde Wachau hat vom Land 5,7 Millionen Euro bekommen, um Schloss Seifersdorf touristisch zu erschließen. Das Geld stammt laut dem Ministerium für Regionalentwicklung aus Mitteln des Investitionsgesetzes Kohleregionen.
Das Schloss Seifersdorf wollte ich mir unbedingt noch einmal anschauen, bevor es saniert wird. Heute war sogar Tag der offenen Tür!
Nebenbei habe ich auch die kleine Kirche und das Schloss in Wachau besucht. Das Schloss ist mittlerweilen völlig zugewachsen. Ich füge mal eine alte Aufnahme ein, wie es damals ausgesehen hat (2016).
Und ja, ein bisschen Katastrophentourismus ist auch mit dabei. Anfang August zerstörte ein Feuer die Stadtkirche in Großröhrsdorf im Landkreis Bautzen. Eine Woche nach dem Brand war es der Polizei gelungen, einen Tatverdächtigen festzunehmen. Der Mann soll im Streit mit der Kirche gelegen haben. Meine Güte, was sind das für Menschen. Da hat jemand Streit und zünde mal schnell die Kirche an. Total verrückt. Ich kenne die Kirche sehr gut vor der Zerstörung, war öfter zu Konzerten und Gottesdiensten dort. Es ist wirklich eine Schande, was hier passiert ist.

Historisches Heidezeichen
Waldweg in der Heide

  

Markt in Radeberg
Postmeilensäule in Radeberg

  

Rathaus in Radeberg
Schloss Klippenstein in Radeberg

  

Mineralwasser in Radeberg
Zerstörte Kirche in Großröhrsdorf

  

Zerstörte Kirche in Großröhrsdorf
Kirche in Wachau

  

  

  

Kirche in Wachau
Schloss Wachau heute

  

Schloss Wachau 2016
Schloss Seifersdorf

  

Schloss Seifersdorf
Eingangsbereich

  

Alter DDR - LKW
Talmühle in Radeberg

  

Kirche in Großröhrsdorf 2019



Länge der Tour: 68, 61 Kilometer
Gesamter Anstieg: 694 Meter
GPX - Datei: Fahrradtour nach Wachau



Fahrradtour zum Schwartenberg

Freitag, 11. August 2023
Fahrradtour zum Schwartenberg

Die Fahrradtour zum Schwartenberg war sehr schön aber nicht ganz einfach. Vor allem die steilen Berge und Täler im Erzgebirge sind selten unter 10 Prozent. Es ist ein einziges bergauf und bergab! Schon weit vor Cämmerswalde bin ich nur noch bergab gefahren. Meine Güte, ich will doch hoch auf den Schwartenberg. Das ist eben so in Sachsen: vor jeden Berg hat der Liebe Gott ein Tal gesetzt!!
Vor dem Teichhaus hatte ich an der Mulde eine sehr nette Wandergruppe getroffen, die zur Muldequelle wandern wollten. Viele Grüße an dieser Stelle!!
In Schmideberg bin ich an einer kleinen Kirche vorbeigekommen. Es ist ein Bauwerk von George Bähr. Man sieht es sofort an der Form. Altar, Kanzel und Orgel stehen übereinander, genauso wie in der Frauenkirche. Und ich hatte großes Glück: ich durfte an der Orgel spielen!! Es ist ein Orgelwerk der Firma Wilhelm Rühle (Moritzburg/Sachsen) mit 15 Registern auf einem Manual und Pedal (Schleifladen, mechanische Traktur).

Den steilsten Stich mit über 15 Prozent Steigung gibt es in Sayde. Der Anstieg nimmt kein Ende!! Sehr gut gefallen haben mir die Fahrradwege in den Wäldern des Erzgebirges. Ich glaube, die gehören zu einem Europafernradweg?

Der Luchberg
Gebetssäule in Dippoldiswalde

  

Markt in Dippoldiswalde
Schloss in Dippoldiswalde

  

Bahnhof Kipsdorf
Steiler Anstieg nach Bährenfels geschafft

  

Steiler Anstieg in Sayde
Oben auf dem Kamm

  

  

Die Mulde
Das Teichhaus in Holzhau

  

Das Ziel kommt in Sicht
Kirche in Cämmerswalde

  

Schloss Neuhausen
Baude auf dem Schwartenberg

  

Blick Richtung Fichtelberg (45 Kilometer)

  

  

  

Kirche in Neuhausen

  

Der Fürstenzug in Cämmerswalde

  

Gasthof in Cämmerswalde
Kirche in Cämmerswalde

  

Europäischer Radfernweg

  

Holzhau
Das Muldental

  

Kirche in Schmiedeberg
Altar, Kanzel und Orgel (George Bähr)

  

Orgel von Rühle (Moritzburg)

  

  

  

Länge der Tour: 139 Kilometer
Gesamter Anstieg: 2221 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Schwartenberg



Berühmte Persönlichkeiten in Dresden - 6

Montag, 7. August 2023
Berühmte Persönlichkeiten in Dresden - 6

Das könnte meine letzte Wanderung zu den bedeutendsten Persönlichkeiten Dresdens gewesen sein, denn ich habe am Freitag den allerhöchsten Boss der Bosse getroffen - es ist kein geringerer als unser August!! Und ja, er hat ein Herz für Sachsen, welches man in der katholischen Hofkirche finden kann!! Aber der Reihe nach: zunächst bin ich über den Tolkewitzer Friedhof gebummelt, wo ich Karl Emil Scherz besucht habe. Herr Scherz ist Architekt gewesen und hat etliche Bauwerke für unser schönes Dresden erfunden. Das sind etwa: die Heilig-Geist-Kirche in Blasewitz, der gesamte Schillerplatz und Körnerplatz, die Spezialschule für Musik an der Mendelssohnallee, die Himmelfahrtskirche in Dresden Leuben, die Kreuzschule und vieles andere. Seine Villa an der Sebastian-Bach-Straße kann ebenfalls bewundert werden!! Ja ja, der Herr Scherz war ein berühmter Mann!!

Und nun zu unserem August. Die Wanderung geht natürlich zur Hofkirche. Unten in der Gruft sind 49 Wettiner zu finden, unter anderem August der Starke und dessen Frau Christiane Eberhardine, sein Sohn August der II. von Sachsen und dessen Frau Maria Josepha, der letzte König von Sachsen - Friedrich August III. und dessen Vater - König Georg und so weiter!! Fragt mich nicht nach den vielen Pudellockenperücken. Das Herz von August dem Starken wird in einer Urne aufbewahrt. Es ist immer noch gut erhalten, soll aber wie ein verschrumpelter Tabaksack aussehen.

August der Starke hat nicht die Katholische Hofkirche bauen lassen, nein, es war sein Sohn August der II (III. von Polen). Architekt war der berühmte Baumeister Gaetano Chiaveri, der nach 10 Jahren im Streit aus der Stadt Dresden fortzog. Seine Kirche gefällt mir von den ganzen Dresdner Kirchen am besten.

Die Kanzel aus Holz stammt noch aus der vorherigen Kirche. Sie ist also älter als die Hofkirche. Geschaffen hat sie der Steinbildhauer Balthasar Permoser. Ebenfalls aus der vorherigen Kirche stammt der Altar links neben der Kanzel.
Ein sehr wichtiges Teil der Kirche ist die Silbermannorgel. Sie ist das letzte und größte Werk des Meisters. Da er während der Bauzeit verstorben ist, musste sein bester Schüler Zacharias Hildebrandt die Orgel vollenden. Sie besitzt 47 Register auf drei Manualen und Pedal. Während des zweiten Weltkrieges war die Orgel samt Traktion und Windladen im Kloster Panschwitz-Kuckau eingelagert. Der Prospekt hat den Krieg nicht überstanden. Er wurde nach alten Aufnahmen fotogrammetrisch vermessen und neu gestaltet. Eine grandiose Leistung!!
Unten im Eingangsbereich stehen zwei große Steinfiguren, welche eigentlich auf das Dach gehören. Sie sind instabil und mussten durch neue Figuren ersetzt werden. Natürlich stimmt die Symmetrie nicht. Man sollte von unten nach oben auf die Kunstwerke schauen.

Nach den vielen Eindrücken sind wir noch zur Frauenkirche und zur Kreuzkirche gebummelt. Von oben haben wir uns die Stadt angeschaut. Es gibt also auch hier noch ein paar Fotos.

  

Grabmal Karl Emil Scherz

  

Grabmal Familie Königsheim (Waldpark Dresden)

  

  

  

Haus von Emil Scherz an der Sebastian-Bach-Straße
Die Heilig-Geist-Kirche von Karl Emil Scherz

  

Die Heilig-Geist-Kirche von Karl Emil Scherz

  

Die Heilig-Geist-Kirche
Pfarramt der Heilig-Geist-Kirche an der Sebastian-Bach-Straße

  

Pfarramt der Heilig-Geist-Kirche an der Sebastian-Bach-Straße

  

Haus von Karl May an der Sebastian-Bach-Straße

  

vormals Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium

  

Landesgymnasium für Musik an der Mendelssohnallee

  

Villa Otto Weigang Goetheallee (heute Standesamt)
Villa an der Goetheallee

  

  

Haus an der Goetheallee von Karl Emil Scherz
Villa an der Goetheallee

  

Haus von Arthur Willibald Königsheim

  

Denkmal am Kindergarten Pfotenhauer Straße
An der Pfotenhauer Straße

  

Frauenkirche Daniel Kern Manufacture d'Orgues

  

Die große Silbermannorgel

  

Kanzel von Balthasar Permoser

  

Altar aus der alten Kirche
Mein Freund Bischof Benno

  

Die Sakramentskapelle

  

Figuren im Eingangsbereich der Hofkirche

  

Altar der Hofkirche (Kruzifix ist 4 Meter hoch)
Unser August - hier ruht sein Herz

  

Die Gruft der Wettiner

  

  

  

Die neue Gruft für die Bischöfe in der Hofkirche
Der erste Bischof

  

  

Blick von der Kreuzkirche (Kulturpalast)

  

  

  

Blick zum Windberg

  

Hochhäuser an der Wundtstraße

  

Tafel im Turm der Kreuzkirche

  

Große Jehmlichorgel in der Kreuzkirche

  

Landesgymnasium für Musik - Turm

  

Ordinariatsgebäude Dresden (Käthe-Kollwitz-Ufer)

  

Kyffhäuserstrasse - altes Zollhaus

  

Kreuzschule von Karl Emil Scherz

  

Wanderung Tyssaer Wände Nr. 2

Sonntag, 6. August 2023
Wanderung Tyssaer Wände Nr. 2

Diese kleine aber feine Wanderung haben wir am Mittwoch gemacht. Sie beginnt in Tyssa und endet in Tyssa. Eine Karte und eine Beschreibung braucht es nicht. Den Weg findet jeder selber sehr leicht. Länge der Tour zwischen 4 und 5 Kilometer.

Tyssaer Wände (tschechisch Tiské stěny) wird in Tschechien eine Felsenstadt im Westen der Böhmischen Schweiz unweit der landschaftlichen Grenze zum Erzgebirge genannt. Das Gebiet nahe dem namensgebenden Ort Tisá (Tyssa) mit seinen bis zu 30 m hohen Felsen gilt als eine der größten touristischen Attraktionen der Böhmischen Schweiz. Die Tyssaer Wände und auch die benachbarten Bürschlitzwände (Bürschlické stěny) stehen als Nationales Naturreservat unter Naturschutz.
Wikipedia