von Boulder nach Gold Hill virtuell

Sonntag, 13. September 2026
von Boulder nach Gold Hill virtuell

Das ist eine virtuelle Radtour von Boulder nach Gold Hill in Colorado. Zu Beginn fährt man auf einer kleinen asphaltierten Straße, welche später in eine Schotterpiste übergeht. Auch wenn die Tour nicht lang ist, sie ist trotzdem recht anstrengend. Die Steigung beträgt dauernd zwischen 7 bis 12 Prozent, meistens um die 9 Prozent. Das merken die Beine nach einer kleinen Weile.

Gold Hill liegt nordwestlich von Boulder, hoch oben an einem Berghang über dem Left Hand Canyon auf einer Höhe von 8.300 Fuß. Ursprünglich ein Bergbaulager, war es Schauplatz der ersten bedeutenden Goldentdeckung während des Colorado-Goldrauschs von 1859 und blieb bis ins späte 19. Jahrhundert hinein ein wichtiges Bergbaulager mit einer Einwohnerzahl von fast 1.500 in seiner Blütezeit, bevor es in den Niedergang geriet. In den letzten Jahren hat es als ruhiger, abgeschiedener Rückzugsort, der jedoch über unbefestigte Straßen gut erreichbar ist, wieder etwas an Beliebtheit gewonnen. In der Stadt befinden sich zahlreiche historische Holzgebäude, von denen einige in den letzten Jahren restauriert wurden, sowie verfallene Ruinen aus der Blütezeit des Bergbaus. Es gibt ein kleines Museum und ein Schulhaus mit zwei Klassenzimmern, die Gold Hill School, die seit 1873 die älteste ununterbrochen betriebene öffentliche Schule in Colorado ist. Zu den weiteren Einrichtungen zählen ein Gemischtwarenladen und das „Gold Hill Inn“, ein restauriertes Gasthaus, das im National Register of Historic Places eingetragen ist. Der Ortskern ist nach einem kleinen Raster aus unbefestigten Straßen angelegt.
Wikipedia











Länge der Tour: 15, 82 Kilometer
Gesamter Anstieg: 873 Meter
Download: GPX - Datei - von Boulder nach Gold Hill



Virtuelle Radtour durch London

Sonntag, 13. September 2026
Virtuelle Radtour durch London

Ich bin heute mal virtuell durch London geradelt. Gefunden habe ich die Tour in der Tacx-App. Vorbeigekommen bin ich wahrscheinlich an allen Highlights der Stadt, sieht auch alles wunderschön aus, aber ob Radfahren in London Spaß macht? da habe ich meine Zweifel.













Länge der Tour: 25 Kilometer
Download: GPX - Datei - Fahrradtour durch London

Fuchshübel und die Lugsteine

Samstag, 8. August 2026
Fuchshübel und die Lugsteine

Die Montagstour wurde wetterbedingt auf den Sonnabend verschoben. Am Montag soll es wieder heiß werden. So ein Murks!!

Erklommen habe ich von den 14 Achttausendern den Fuchshübel sowie den Kleinen - und Großen Lugstein. Der Fuchshübel war mit dem Fahrrad gar nicht so einfach zu meistern. Die Kuppe ist ordentlich steil und schlecht zu fahren. Wo sich genau der Fuchshübel befindet erschließt sich mir nicht. Ich vermute dort, wo das kleine Steinmännchen im Wald steht. Für mich war das die höchste Stelle. Auch das Blaue Schild musste ich suchen. Es befindet sich unterhalb des Hübels, von wo man eine sehr schöne Sicht auf Zinnwald und den Lugstein hat.
Der Weg hinauf auf den Lugstein war einfach. Den Kleinen Lugstein habe ich sofort gefunden, das Blaue Schild des Großen Lugsteins musste ich ein wenig suchen, aber ich habe es gefunden. Vom Lugstein hatte ich gute Sicht zum Fichtelberg und Keilberg, die andere Seite Richtung Lausitz war getrübt. Trotzdem konnte ich den Jeschken, den Kleis, die Tafelfichte usw. recht gut sehen. Die Schneekoppe wurde leider von der Sonne überstrahlt.

Ich habe mal versucht, ein paar ordentliche Panoramafotos zu machen. Das Panorama vom Käferberg ist mir ganz gut gelungen, das andere vom Lugstein ist am rechten Rand unscharf, weil die Kamera auf den Baum im Vordergrund fokussiert hat. Der Fichtelberg ist aber noch zu erkennen. Auf dem Handy wird man gar nichts sehen. Bitte großen Bildschirm verwenden. In Zukunft nehme ich ein kleines Stativ mit. Damit sind Panoramafotos wesentlich besser möglich. Heute musste die Knipse aus der Hand reichen.

Als Strecke finde ich die Tour über Zuschendorf, Niederseidewitz, Steinberg, Käferberg, Börnersdorf, Liebenau, Löwenhain und Geising sehr schön. Das Müglitztal ist am Wochenende leider ziemlich blöd zu radeln. Zu viele Autos und Motorräder. Der Krach ist schrecklich. Ich würde als Rückfahrt die Strecke über Altenberg, Waldidylle, Falkenhain, Hochwaldstraße, Oberfrauendorf, Reinhardtsgrimma empfehlen. Fährt sich sehr schön und ruhig!! Und schöne Anstiege gibt es genug!! Das ist doch die Hauptsache

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 103, 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1255 Meter
Download: GPX - Datei - Fuchshübel und Lugsteine



Fahrradtour zum Geisingberg

Montag, 3. August 2026
Fahrradtour zum Geisingberg

Um der großen Hitze aus dem Weg zu gehen, bin ich heute Morgen 4.45 Uhr am Elberadweg gestartet. Das hat auch wunderbar funktioniert. Es war die gesamte Strecke angenehm kühl!! Die Radtour zum Geising hatte ich schon einmal gemacht. Mir fehlte aber noch das blaue Schild für die 14 Achttausender. Das war der einzige Grund, warum ich auf den Geising geradelt bin - das BLAUE SCHILD!! Der Rest hat mich nicht interessiert!! Na ja, doch schon. Den Aussichtsturm konnte ich nicht besteigen. Die Tür war um diese Zeit verschlossen. Macht aber nichts, denn die Sicht war ohnehin gleich Null. Ich füge mal ein älteres Foto ein, wie die Sicht vom Turm bei schönem Wetter aussieht.
Auf der Hinfahrt bin ich über Liebstadt, Döbra und Börnchen geradelt. Das ist eine wunderbare Strecke, die ich sehr empfehlen kann. Bei der Abfahrt hinab ins Müglitztal muss man aufpassen. Der Weg hat so gerattert, dass ich fast beinahe eine Gehirnerschütterung bekommen hätte. Macht nichts, auch das überlebt man. Nach dem besagten Foto des Blauen Schildes bin ich über das Müglitztal nach Hause gefahren. Die Autos sind gerast wie irre. Das Ergebnis habe ich am Straßenrand gesehen: Kreuze und eine Unmenge überfahrener Tiere. Trotzdem, die Tour war schön, die Sicht war nicht schön und ich habe die Straße überlebt!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  



Länge der Tour: 96, 34 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1018 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Geisingberg



Biwak-Kuppe und Scharspitze

Mittwoch, 29. Juli 2026
Biwak-Kuppe und Scharspitze

Heute geht es mit dem Rad ins Erzgebirge. Besucht habe ich die Biwak-Kuppe und (gleich daneben) die Scharspitze. Beide Höhenzüge gehören zu den 14 Achttausender. So wie mir bekannt gibt es im Erzgebirge nur 13 Achttausender. Der 14. ist eine Erfindung der Sendung Biwak im MDR, daher auch der Name Biwak-Kuppe. Viel gibt es auf der Kuppe nicht zu sehen, außer ein paar kleinere Steinformationen. Ein wenig erinnern die Steinblöcke an den Großen Lugstein, nur eben viel viel kleiner. So wie mir bekannt, handelt es sich bei den Steinen um Gneis. Vor 350 Millionen sind mal zwei Kontinente mit großer Wucht aufeinander geprallt. Der eine nennt sich Gondwana, der andere Laurussia. Im Erzgebirge entstand ein Gebirge, welches höher war als der Mount Everest. Bin ich froh, dass ich nicht vor 350 Millionen Jahren gelebt habe. Da hätte ich 9 Kilometer mit dem Fahrrad nach oben strampeln müssen. Das Urgestein beider Kontinent findet man heute im Erzgebirge als Gneis, in der Lausitz als Granit. Da sieht man mal, wer härter ist!!

Die Scharspitze ist insofern interessant, dass hier mal der Startpunkt für eine alte Bobbahn gelegen hat. Der Verlauf der Bahn ist noch vorhanden. Ansonsten sieht man auf der Scharspitze nicht viel, außer viel Wald und einer Hütte.

Auf der Tour hatte ich immer wieder mal sehr schöne Blicke hinüber in Richtung Lausitz. Ist schon komisch: gerade habe ich auf dem Tanzplan gestanden und in weiter Ferne das Erzgebirge gesehen, heute war das genau umgekehrt. Ich habe mal versucht, ein paar Berge mit einem 200mm Tele heranzuzoomen. Ist mir nur teilweise gelungen, weil die Sicht nicht so klar war. Aber ein paar markante Berge sind schon zu sehen.

Um die 100 Kilometer voll zu bekommen bin ich am Schluss der Tour noch einmal hinauf nach Bärenklause geradelt. Da hat es dann doch noch geklappt mit der Hundert. Schöne Tour, schöne Strecke, schöne Ruhe, schöne Fernblicke, schöne und viele Anstiege und gigantische Abfahrten!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 101 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1510 Meter
Download: GPX - Datei - Biwak-Kuppe und Scharspitze