Wanderung durch Dresden bei Nacht

Sonntag, 20. September 2020
Wanderung durch Dresden bei Nacht



Der Adventurewalk 2020 wirft seine Schatten voraus. Bisher ist er noch nicht abgesagt, und ich denke, das wird hoffentlich auch so bleiben. Also, wir müssen etwas für die Beine tun, ansonsten sind 53 Kilometer nicht zu schaffen. Am Freitag bin ich erst einmal nur eine kleine Strecke durch Residenzstadt gelaufen um wieder in Schwung zu kommen. Dabei habe ich festgestellt, das Dresden bei Nacht ein Erlebnis für sich ist. Die Stadt ist laut, verstaubt, vertrocknet und hektisch. Nichts mit Ruhe, nur Rummelbums an jeder Ecke und Autos Autos Autos. Ab Dürerstraße wurde meine Trainingsrunde dann etwas entspannter.

Hier ist das wichtigste Gebäude von Dresden zu sehen. Es ist nicht der Zwinger, die Frauenkirche oder die Semperoper, NEIN!!, es ist das Finazamt. Das Gebäude besitzt geschätzte 1000 Zimmer. Wir brauchen das??



Hier bin ich in das Nachtskaten 2020 gekommen. Am Anfang laute Musik, am Ende laute Musik - die Stadt dröhnt was das Zeugs hält.



Die Gläsernen Manufaktur am Straßburger Platz. Angeblich werden hier Elektroautos gebaut, die man auf der Straße so gut wie nie sieht. Ach doch, ein Tesla stand vor dem Hotel Kempinski.



Ein wirklich schönes Gebäude. Es handelt sich um die Arzneimittel GmbH Apogepha. Ein ganz toller und wertvoller Betrieb in meiner Stadt Dresden.



Länge der Tour: 26 Kilometer
Gesamter Anstieg: sagenhafte 83 Meter


Und hier meine Strecke:

Testfahrt des Desiro ML ÖBB Cityjet eco

Donnerstag, 17. September 2020
Testfahrt des Desiro ML ÖBB Cityjet eco

Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission und findet jedes Jahr vom 16. bis 22. September statt. Bürgerinnen und Bürger können Mobilitätsangebote testen und sich auf verschiedenen Veranstaltungen informieren. Mehr als 2.000 Kommunen werden europaweit an der Aktionswoche teilnehmen und ein Zeichen für umwelt- und klimafreundliche Mobilität setzen. Dresden beteiligt sich und möchte so für weniger Lärm und Schadstoffe und ein mehr an Lebensqualität in der Stadt werben. Aus diesem Grund präsentiert der VVO am 16. September 2020 den batteriebetrieben Prototypzug Desiro ML ÖBB Cityjet eco des Herstellers Siemens. Am Vormittag findet auf Einladung eine Probefahrt von Dresden nach Königsbrück statt.

Aktuell untersucht der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mögliche neue Antriebe für Bahnstrecken, auf denen derzeit noch Dieseltriebwagen zum Einsatz kommen. Wissenschaftlich werden die Untersuchungen zum Einsatz von Wasserstoff- oder Batteriezügen von der TU Dresden sowie der TU Berlin begleitet und umfangreich vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) unterstützt.












Tag des offenen Denkmals 2020

Sonntag, 13. September 2020
Tag des offenen Denkmals 2020 in Dresden

Der 13. September 2020 ist der Tag des offenen Denkmals. Die einzige Kirche die in meiner Stadt geöffnet hatte, war die Versöhnungskirche in Dresden Striesen, welche ich besucht habe. 2016 konnte ich schon einmal auf den Turm klettern, heute durften wir sogar noch eine Etage höher hinauf auf den Aussichtsbalkon, wo zu Weihnachten der Weihnachtsstern aufgehängt wird. Schöne Sicht da oben! Zwei Herren des Fördervereins Versöhnungskirche Dresden-Striesen e.V hielten einen Vortrag über die Kirche und das Geläut im Turm. Für mich wieder einmal ein absolut gelungener Tag.

Die Versöhnungskirche ist ein Kirchengebäude an der Schandauer Straße / Wittenberger Straße 96 in Dresden-Striesen. Der Bau ist ein Beispiel für die Dresdner Reformarchitektur und heute eines der drei Gotteshäuser der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Dresden-Blasewitz. Die Kirche wurde als Saalkirche mit einem funktional verbundenen Gemeindesaalgebäude einschließlich weiterer Funktionsräume 1902 von Gustav Rumpel und Arthur Krutzsch entworfen und in den Jahren 1905 bis 1909 von Krutzsch und Rumpels Sohn Fritz errichtet. Der Sakralbau verbindet romanische und gotische Motive mit denen des Jugendstil.
Wikipedia

































Tag des offenen Denkmals 2019 - Teil 1
Tag des offenen Denkmals 2019 - Teil 2
Tag des offenen Denkmals 2016

Fahrradtour von Plauen nach Dresden

Mittwoch, 9. September 2020
Fahrradtour von Plauen (Vogtland) nach Dresden

Die Fahrradtour von Plauen nach Dresden hatte ich mindestens schon vor 5 Jahren geplant. Gestern konnte ich sie dann endlich mal angehen. Natürlich ist die Gegenrichtung von Dresden nach Plauen auch möglich. Start ist der Obere Bahnhof in Plauen. Wo ich überall lang gefahren bin, kann meiner Karte entnommen werden. So richtig bekomme ich das eh nicht mehr zusammen. Der eine oder andere wird sich fragen, wo sind denn die vielen Sehenswürdigkeiten an der Strecke? Das ist richtig, aber bei so einer langen Tour kann ich einfach nicht alles besuchen. Hier ist der Weg das Ziel! Den herrlichen Dom in Zwickau habe ich in der Ferne gesehen, wäre ich da noch hingefahren, dann wäre die Strecke um einiges länger geworden. Deshalb sieht man hier einige Bauwerke (Kirchen, Brücken, Schlösser usw.) wahrscheinlich nicht. Nur das was am Wegesrand
liegt.

Die Streckenführung ist nur teilweise schön. Das Vogtland hat es gut mit mir gemeint. Die Berge waren moderat und deshalb angenehm zu fahren. Bis Zwickau hatte ich wirklich eine tolle Strecke. Danach hat mich Komoot dauernd über die viel befahrene B173 geschickt. Das war alles andere als schön. Ob es da eine bessere Alternative gegeben hätte, kann ich nicht beurteilen. Sicherlich! Angenehm war ich überrascht, wie gut es sich in Chemnitz mit dem Fahrrad fahren lässt. Überall Fahrradwege, selbst in der Innenstadt habe ich mich nicht ein einziges Mal verfahren. Wenn das denn nur in Dresden so wäre. Nach Chemnitz kam der anstrengendste Teil der Fahrradtour. Es ging nur noch bergauf bergab, was meine Beine gemerkt haben. Überhaupt scheint mir das Erzgebirge fahrradtechnisch schwieriger zu sein als das Vogtland. Na ja, vielleicht täusche ich mich. Ab Freiberg bin ich dann einfach nur noch durch den Tharandter Wald bis nach Dresden gefahren. Die Fahrradtour endet am neuen Schulcampus in Dresden Tolkewitz.

Den höchste Punkt der Streckt vermute ich hinter Öderan (460 Meter)? Ich hatte mein neues Garmin Montana und die Fenix 5 dabei. Beide Geräte haben die gleiche Streckenlänge angezeigt, die Höhenmeter unterscheiden sich etwas, aber immerhin nur um etwa 100 Meter. Das finde ich ziemlich genau.

Die B173 kurz hinter Plauen
Die Talsperre Pöhl.

 

Das Stauwerk an der Talsperre Pöhl.
Bemalte Hauswand in Herlasgrün.

 

Einfahrt in Rotschau.
Hinab nach Reichenbach.

 

Die Kirche St. Peter und Paul in Reichenbach.

 

Auf dem rechten Foto ist in der linken Bildmitte der Fichtelberg zu sehen, rechts wahrscheinlich der Auersberg mit Turm.

 

Blick auf Zwickau.
Der Mulderadweg in Zwickau.

 

Der alte Röhrensteg in Zwickau.
Straße hinter Zwickau.

 

Ankunft in Lichtenstein.
Die B173 hinter Lichtenstein.

 

Alte Fabrik in Oberlungwitz.
Chemnitz kommt in Sicht.

 

Besonders schöne Radwege in Chemnitz.
Die Brauerei Braustolz in Chemnitz.

 

Altes Auto in dre Stadtmitte von Chemnitz.
Bereits hinter Chemnitz in Richtung Flöha.

 

In der Ferne ist Schloss Lichtenwalde zu sehen.
Die Alte Bierstraße.

 

Ankunft in Plaue (Flöha).
Im Wald oberhalb von Flöha.

 

Blick auf Flöha.
Der neue Hetzdorfer Viadukt.

 

Bereits hinter mir liegt die Augustusburg.
Blick auf Öderan.

 

Die Straße in Richtung Freiberg.
Die Ortschaft Frankenstein.

 

Die Ev. Pfarrkirche in Frankenstein.
Die Eisenbahnbrücke bei Frankenstein.

 

Die Ev. Pfarrkirche in Kleinschirm bei Freiberg.
Das Schwanenschlösschen in Freiberg.

 

Schloss Grillenburg im Tharandter Wald.
Dresden Blasewitz ist erreicht.

 

Länge der Tour: 171 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1879 Meter (Fenix 5)
Gesamter Anstieg: 1975 Meter (Montana 610)
Download: GPX-Datei - Fahradtour von Plauen nach Dresden



Dresden Tolkewitz nach Laubegast

Montag, 7. September 2020
Von Dresden Tolkewitz nach Laubegast

Dresden hat viele schöne grüne Ecken, wo man am Sonntag Morgen in aller Ruhe ein paar Kilometer wandern kann. Das ist meine Hausrunde. Start ist an der Straßenbahnhaltestelle am neuen Schulcampus in Tolkewitz. Es geht durch den Niedersedlitzer Flutgraben zur Kiesgrube nach Leuben, dann durch die Laubegaster Gartensparten zurück nach Hause. Auf dem Rückweg habe ich die Kiesgrube unrundet. Es ist kaum zu glauben, aber ich befinde mich mitten in der Großstadt!









Länge der Tour: 13 Kilometer

Dresden von oben

Freitag, 4. September 2020
Dresden von oben

Ein paar Aufnahmen aus der Luft, die nicht mit der Drohne gemacht wurden. Leider hatte ich keine vernünftige Kamera dabei sondern nur eine kleine Canon PowerShot SX620 HS. Ich hoffe, die Fotos kann man sich trotzdem anschauen.

Blick auf Dresden mit dem Fernsehturm. Der Ort unten links ist Reitzendorf, in der Bildmitte Schönfeld mit dem Wasserschloss.



Blick auf Schullwitz. Dahinter die Dresdner Heide mit den Orten Dresden Weißig, Ullersdorf und Radeberg (von links nach rechts). Ganz im Hintergrund die dampfenden Essen der Kronospan GmbH Lampertswalde.



Links unten Schullwitz, rechts Eschdorf mit dem Bahntrassenradweg. Dahinter im Karswald das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf, am Waldrand Arnsdorf. Sehr gut zu sehen die Berge der Westlausitz mit Walberg, Wüsteberg, Schwarzenberg bis Hochstein. Davor Schwedenstein und Schleißberg. Links der Keulenberg. Quer durch den Karswald führt die B6 (am Forschungszentrum vorbei), die breite Straße in Richtung Radeberg (links davon) ist die neue S177 in Richtung Autobahn.



Links unten die Ausläufer von Eschdorf. Der Bahntrassenradweg führt quer durch das Bild bis Wünschendorf (rechts). Im Wald versteckt die Schöne Höhe mit dem Belvedere, dahinter Dürrröhrsdorf-Dittersbach. Gut zu Sehn das Bergmassiv mit dem Czorneboh. Im Hintergrund fast in der Bildmitte ist evtl. die Tafelfichte zu sehen. Ansonsten natürlich noch der Valtenberg, Unger, Gickelsberg usw.



Die Berge der Sächsischen Schweiz, dahinter das Kreibitzer Gebirge. Links ist im Hintergrund ist die Lausche zu sehen. Unterhalb des Doberberges liegt Wünschendorf, daneben der Bau der neuen Umgehungsstraße, die die Natur um den Doberberg völlig zerstören wird.



Die Ortschaften Daube und Lohmen, dahinter Pirna mit der neuen Umgehungsstraße in Richtung Autobahn Prag. Im Hintergrund der Hohe Schneeberg, links dahinter ist der Fernsehturm auf dem Zinkenstein zu sehen, rechts die Tyssaer Wände. Ganz links der Große Winterberg und der Rosenberg, des weiteren hundert Berge im Böhmischen Mittelgebirge.



Unter mir der Borsberg mit Zaschendorf, in der Bildmitte Graupa, dahinter der Flugplatz Pirna Copitz und die beiden Kiesgruben. Direkt hinter der breiten Umgehungsstraße der Sattelberg und links daneben am Horizont ragt die Spitze des Milleschauer hervor. Sehr gut zu sehen der Erzgebirskamm mit Mückentürmchen und Kahleberg. Der Geising verschwindet etwas im Dunst.



Das Borsbergmassiv, dahinter Heidenau. Rechts ist die Karsdorfer Verwerfung zu sehen mit dem bewaldeten Wilisch. Und dahinter lugt doch tatsächlich der Fichtelberg und der Keilberg aus dem Dunst hervor. Ist doch Wahnsinn. Wenn man mal mit dem Fahrrad von Dresden aus bis auf den Fichtelberg gefahren ist, dann freut man sich ganz besonders, wenn dieser Berg in der Ferne zu sehen ist.



Der Blick auf Zaschendorf und Reitzendorf, rechts der kleine Ort Krieschendorf. Dahinter das Elbtal und Dresden.



Garmin - Montana 610

Dienstag, 1. September 2020
Garmin - Montana 610

Garmin hat die Montana® 600 Serie durch die neue Montana® 700 Serie ersetzt. Wie immer, wenn Altes Neuem weichen muss, dann sind die Vorgängermodelle für'n Appel und'n Ei zu haben. Da musste ich einfach zuschlagen! Bis jetzt bin ich recht gut mit dem Edge 1030 gefahren, meiner Meinung nach immer noch der beste Fahrradcomputer von Garmin. Der neue Edge 1030 Plus hat leider keinen microSD-Kartenslot mehr, so dass Garminkarten nicht verwendet werden können. Daher kommt der 1030Plus für mich nicht in Frage. Was mich beim Edge 1030 und beim 1030Plus stört: der Akku kann nicht gewechselt werden. Geht der mal kaputt, dann ist das Gerät im Eimer, was nicht im Sinne der Umwelt ist. Ich habe also meinen schönen Edge 1030 in der Familie weitergereicht und mir dafür den preiswerten Montana 610 gekauft (für'n Appel und'n Ei). Das Gerät hat folgende Vorteile:

Sehr großer Bildschirm (5,06 x 8,93 cm; Diagonale: 10,2 cm). Daher sehr gut ablesbar. Die Garminkarten sehen fantastisch aus.

Verwendung von 3 AA-Batterien. Diese sind in jeder Kaufhalle oder Tankstelle erhältlich. Mit internem Akku (1960 mAh) ist eine Batterielaufzeit von 16 Stunden angegeben. Ich habe den internen Akku durch drei AA 2600 mAh Lithium-Ionen-Akkus ersetzt. Die Laufzeit reicht jetzt für etwa 400 Kilometer, was der Rekord ist! Das hat auch mein Edge 1030 nicht geschafft. Der Vorteil von Batterien ist außerdem, dass die Geräte ewig verwendet werden können. Mein altes Garmin GPSmap 60CSx funktioniert heute noch einwandfrei.

Das Montana verbindet sich nicht automatisch mit dem Internet. Ich habe sämtliche Daten die mich interessieren (Reichweite, Höhe und evtl. Tempo, Strecken) immer per Kugelschreiber in mein Fahrradbuch eingetragen. Diese Daten sind in einem handgeschriebenen Buch einfach am besten aufgehoben. Einem amerikanischen Server traue ich überhaupt nicht über den Weg.

Das Gewicht von 333 Gramm (mit Akku) geht auch für lange Wanderungen gerade noch in Ordnung.

Das Montana besitzt eine eigene Funktion für die Trackaufzeichnung. Diese kann manuell oder automatisch gestartet werden. Ich verwende immer manuell. Alte Garmingeräte ohne diese Funktion haben die Strecken gerne mal etwas länger werden lassen. Das geht mit dem Montana nicht mehr.

Gut zu gebrauchen sind außerdem Kompass, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und detaillierte Karten mit Höhenlinien.

Und nun noch der Nachteil: nicht geeignet für Rennradfahrer, Extremsportler, Triathleten usw. Mit meinem Rennrad kann ich jetzt nur noch mit der Fenix 5 fahren.

Die Garmin-Karte Deutschland V9.



Sehr übersichtlicher Startbildschirm.



Start und Stopp der Trackaufzeichnung.



Daten die mich interessieren.

Macht Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress?

Dienstag, 1. September 2020
Der neue ADFC-Fahrradklimatest 2020 ist gestartet



Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Deutschland

Der Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) durchgeführt. Im Jahr 2020 findet die Umfrage zum neunten Mal statt - vom 01. September bis 30. November. Per Fragebogen kannst Du mit wenig Aufwand die Situation für Radfahrende in Deiner Stadt oder Gemeinde bewerten. So haben Du und alle anderen Experten die Chance, Politik und Verwaltung wichtiges Feedback zur Situation von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern vor Ort zu geben. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den ADFC-Fahrradklima-Test aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

Hier geht es zum Fahrradklimatest (oder auf das obere Foto klicken). Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!
 

Endlich Regen in Sachsen

Montag, 31. August 2020
Endlich Regen in Sachsen

Dresden. Ergiebige Niederschläge seit Sonntag haben die lange Niedrigwasser führenden Flüsse und Bäche in Sachsen kurzzeitig gefüllt. Nach Angaben des Landeshochwasserzentrums in Dresden vom Montag kamen im Freistaat innerhalb von 24 Stunden zwischen 30 und mehr als 80 Liter pro Quadratmeter herunter.

Endlich mal länger anhaltender Regen. Der war wirklich nötig, denn Dresdens Straßenbäume brauchen Hilfe. Im dritten Dürresommer in Folge fallen 750 Bäume der Trockenheit zum Opfer. Ich habe mir heute mein Radl geschnappt und bin an der Elbe nach Niederwartha gefahren, dann zurück auf der anderen Elbeseite über Pillnitz bis nach Pirna und von dort zurück nach Hause. Dabei konnte ich etliche kleine Bäche überqueren.

Der Grunaer Landgraben in Blasewitz.



Die Mündung der Weißeritz in die Elbe (Dresden Cotta).





Die Mündung des Zschonerbaches in die Elbe (Nähe Autobahnbrücke Dresden Kemnitz).



Die Mündung der Prießnitz (Dresden Neustadt).



Die Wesenitz (Pirna Pratzschwitz).





Die Müglitz in Heidenau.



Der Lockwitzbach (Dresden Kleinzschachwitz).



Der Niedersedlitzer Flutgraben hat auch mal wieder Wasser.



Länge der Tour: 73 Kilometer



Und das gibt es auch noch per Zeitung zu berichten:

Dresden. Man hört sie allerorts tuckern, die Rasenmäher. Selbst bei der sengenden Hitze der vergangene Tage waren Grünpflegefirmen, aber auch Privatpersonen mit den Mähern unterwegs. Dabei sind die meisten Rasenflächen aufgrund der Trockenheit schon vertrocknet und sehen grau aus. "Es wird gemäht, wo es nichts zu mähen gibt. Dadurch wird das Nahrungsangebot für Insekten, Vögel und Fledermäuse nochmals dezimiert und die Böden sind der Sonne schutzlos ausgesetzt", sagt Marion Lehnert vom Naturschutzbund (Nabu) Dresden-Meißen. Das hat auch zur Folge, dass das Wasseraufnahmevermögen des Bodes stark eingeschränkt ist, wenn es regnet. Es läuft alles oberflächlich ab.

Also, bei uns gehen die Rasenmäher unterdessen täglich. Ich frage mich, was es bei dieser Hitze noch zu mähen gibt. Ist das woanders auch so?

Der alte Mann am Schwedenstein

Donnerstag, 27. August 2020
Der alte Mann am Schwedenstein

Zum mindestens dreißigsten Mal auf den Schwedenstein geklettert. Immer wieder schön, auch wenn wir keine gute Sicht hatten.













Das Vogtland von oben

Donnerstag, 27. August 2020
Das Vogtland von oben

Das Wetter ist im Moment nicht gerade gut geeignet für lange Fahrradtouren oder Wanderungen. Es gibt zwar (wie immer) fast gar keinen Regen, dafür bläst der Wind umso heftiger aus westlicher Richtung. Nicht gut für die Natur! Deshalb ein paar Erinnerungen an das Vogtland, fotografiert aus der Luft. Zu sehen ist die Gegend um Bad Elster. Da ich mich hier kaum auskenne, kann ich auch nicht mit Sicherheit sagen, was alles zu sehen ist. Auf jeden Fall Bad Elster, Adorf und Markneukirchen.



























Fahrradtour zum Milleschauer - Teil 2

Montag, 24. August 2020
Fahrradtour zum Milleschauer - Teil 2

Die Fahrradtour zum Milleschauer ist von meinen gesamten Bergtouren mit Abstand die anstrengendste gewesen. Gleiche Länge hatte etwa die Fahrradtour zur Lausche (Teil 1) (Teil 2), beiden Berge sehen sich auch ähnlich, trotzdem war die Lausche ein Klax gegen den steilen Milleschauer.

Start ist am Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Es geht über den Elberadweg nach Heidenau, Pirna, dann über die S173 nach Berggießhübel. Was auf der Strecke genervt hat, ist der perverse Straßenverkehr, der leider extrem zugenommen hat. Für mich Umweltzerstörung in höchster Vollendung. Ab Berggießhübel kann man entweder durch das Gottleubatal Richtung Petrovice fahren, wir haben den steilen Anstieg auf der S173 gewählt, vorbei an der Panoramahöhe und dem Augustusberg. Ab Petrovice geht es hinauf auf den Erzgebirgskamm, die Strecke wird ruhiger und der Autoverkehr nimmt wohltuend ab, aber wir haben gemerkt, dass wir ab Pirna nur bergauf gefahren sind. Man muss also nicht in die Alpen fahren um ein paar Höhenmeter zu machen. Oben auf der Höhe dann der erste Blick in Richtung der beiden Milleschauer. Jetzt kommt das, worauf ich mich schon lange gefreut habe - die Abfahrt hinunter in das Böhmische Becken. Welch ein Gaudi ist denn das!! Unten in Varvažov wird man an die Schlacht bei Kulm erinnert, zu sehen an den vielen österreichischen Denkmälern. Ja ja, auch der alte Napoleon hat seinen Schaden angerichtet. Ab Chabařovice (deutsch Karbitz) ist es nicht mehr weit bis zum Milada-See.

Am 15. 6. 2001 wurde die Flutung der Restgrube des Tagebaus Chabařovice, des künftigen Sees Milada, begonnen, als eine umfangreiche hydrische Rekultivierung, gewährleistet durch den Staatsbetrieb Palivový kombinát Ústí im Rahmen der Revitalisierung des durch die Bergbautätigkeit vom PKÚ, s. p. betroffenen Gebietes.
Habe ich im Internet gefunden.

Der See ist wirklich schön!! Ab jetzt geht es nur noch steil bergab in Richtung Řehlovice (deutsch: Groß Tschochau), wo wir die Autobahn gekreuzt haben. Die Abfahrt war noch einmal wohltuend, denn irgend wann beginnt ja der steile Anstieg hinauf nach Žim (deutsch Schima), der schließlich auf dem Milleschauer endet. Die Fahrbahn besteht zum größten Teil nur aus Schotter. Bis zur Schutzhütte am Milleschauer konnten wir noch fahren, dann haben wir die Tretmühlen getragen. Also, ich kann diese Steigungen nicht fahren, außerdem ist der Untergrund des Weges saumiserabel. Zum Wandern aber geeignet!! Wir sind bis etwa 80 Meter unterhalb des Gipfels gekommen, dann haben wir die Fahrräder im Wald angeschlossen und sind das letzte Stück per pedes gelaufen. Es gibt also kein Gipfelfoto von meinem Fahrrad. Auf dem Gipfel steht eine Wetterstation (seit 1904), eine Richtfunkanlage, ein Aussichtsturm (leider geschlossen) und eine Gedenktafel für den Schriftsteller Petr Kabeš. Die Aussicht ist fantastisch. Da ich in diesem Gebiet noch nie war kann ich auch nicht sagen, welche Berge und Ortschaften zu sehen sind.

Die Rückfahrt ist unspektakulär. Immer oberhalb von Usti, mal bergauf mal bergab, dann kommt die richtig steile Abfahrt hinab nach Usti. Usti ist keine schöne Stadt und für Fahrräder die Hölle. Wir haben uns etliche male verfahren, weil es keine Radwege gibt. Nur Autos Autos Autos - verkehrstechnisch eine völlige Fehlplanung! Schließlich haben wir dann doch den Elberadweg gefunden, der uns bequem nach Dresden zurück gebracht hat.













Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 2198 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Milleschauer



Fahrradtour zum Milleschauer

Sonntag, 23. August 2020
Fahrradtour zum Milleschauer

Eine Beschreibung der Fahrradtour zum Milleschauer folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 2198 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Milleschauer



Fahrradtour zum Zinkenstein

Montag, 17. August 2020
Fahrradtour zum Buková hora (Zinkenstein)

Laut Wikipedia ist der Zinkenstein (Buková hora) ein wenig markanter Berg im rechtselbischen Böhmischen Mittelgebirge Tschechiens. Das mit dem wenig Markant habe ich wörtlich genommen und gedacht, den nimmst du locker. Welch große Täuschung. Immerhin hat der Berg eine Höhe von 683 Meter, und die müssen von ganz unten ab Elbeniveau gefahren werden. Man hat also knapp 600 Höhenmeter vor sich.

Der Buková hora liegt 12 km südlich von Děčín und 15 km östlich von Ústí entfernt. Bekannt ist er vor allem durch seinen großen Fernsehturm.

Der Fernsehturm Buková hora (tschechisch Vysílač Buková hora) ist ein 223 Meter hoher Fernsehturm auf dem 683 Meter hohen Buková hora im tschechischen Nordböhmen und damit der höchste Fernsehturm Tschechiens. Der 1962 fertiggestellte Turm ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich und war ursprünglich 181,5 Meter hoch.
Wikipedia

Der Fernsehturm war auch das eigentliche Ziel meiner Fahrradtour. Er ist wirklich von überall aus zu sehen, da liegt es auf der Hand, sich das Ungetüm mal aus der Nähe anzuschauen.

Start ist der Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Komoot schickt mich dreimal per Fähre über die Elbe, was ich natürlich nicht gemacht habe. Ich bin auf der linken Elbseite geblieben und erst in Decin auf die andere Elbseite gewechselt. Den Weg bis nach Decin kannte ich, was danach kommt, war mir unbekannt. Aber es war schön.

Ab Těchlovice beginnt dann der Anstieg. Zunächst lief das noch ganz gut, dann habe ich mein Fahrrad geschoben. Ein Gefälle von wahrscheinlich über 20 Prozent, eine übelste Schotterpiste - nee, das kann ich nicht fahren. Und vor allem, der Anstieg nimmt und nimmt kein Ende. Es gibt zwar eine Straße hinauf zum Gipfel, da ich aber keine Karte dabei hatte, habe ich mich an die Aufzeichnung von Komoot gehalten. Der Rückweg ist dann der gleiche wie der Hinweg, allerdings hatte ich den Wind jetzt von hinten.

So wie mir bekannt, hatte oder hat der Fernsehturm Kontakt zum Richtfunkturm auf dem Großen Lugstein im Erzgebirge. Von hieraus gelangte das Signal zum Fernsehturm nach Dresden und von Dresden nach Berlin. Somit waren international Übertragungen von Prag bis nach Berlin (und sicherlich weiter) möglich. Das Ganze nannte sich Intervision. Kennt das jemand noch? Ich finde, dass die alte Übertragungstechnik wesentlich spannender und romantischer war als die Technik heute. Schade, dass es diese Art von Fernsehen und Rundfunk nicht mehr gibt. Aber so ist das eben – alles entwickelt sich weiter und wird immer besser (oder auch nicht).

Die Grenze ist wieder offen.



Das Das Schloss in Děčín.



Bereits 5 Kilometer hinter Děčín. Sehr gut zu sehen im Hintergrund ist der Hohe Schneeberg.



Der Zinkenstein kommt in Sicht.













Blick auf Usti. Auch bis zu den Milleschauern ist es nicht mehr weit.





Grober Schotter und über 20 Prozent. Wer baut nur solche Wege?







Der Lohn der Arbeit - ein kühles Radler im Trollgarten an der Elbe.



Länge der Tour: 156 Kilometer
Gesamter Anstieg: 987 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Zinkenstein



Ronnie O’Sullivan holt seinen sechsten WM-Titel

Sonntag, 16. August 2020
Ronnie O’Sullivan holt seinen sechsten WM-Titel