Weifberg und Tanzplan

Montag, 16. Oktober 2017
Fahrradtour Weifberg - Tanzplan

Das ist sicherlich die letzte Bergtour für mich in diesem Jahr. Es geht hinauf auf den Weifberg.

Der Weifberg ist ein 478 m ü. NHN hoher Berg etwa zwei Kilometer nördlich von Hinterhermsdorf, der geologisch zum Lausitzer Bergland gehört.
Wikipedia

Und wenn ich schon in der Gegend bin, dann soll es auch zum Tanzplan gehen. Start ist der Elberadweg in Dresden Tolkewitz.

Früh am Morgen liegt noch Nebel über dem Elbtal.



Kurz vor Heidenau diese Baustelle. Und die ist richtig übel, denn man muss etliche Kilometer Straße fahren. Die nächste Baustelle ist kurz vor Pirna. Man kann sagen, dass durch die beiden Baustellen der Elberadweg von Dresden bis Pirna völlig unbrauchbar geworden ist.



In Königstein bin ich mit der Fähre übergesetzt, denn ich wollte mir die hässliche B 172 zwischen Königstein und Bad Schandau ersparen. Die andere Elbseite ist zwar auch nicht ideal, aber besser.



Es geht weiter über das Kirnitzschtal nach Hinterhermsdorf. Hier schon mal der erste Blick auf den Weifberg.



Der Weg hinauf zum Berg ist mit einem normalen Tourenfahrrad gut zu schaffen, besser ist aber das Mountainbike. Auf dem Gipfel steht dieser 36,9 Meter hohe Aussichtsturm. Leider war die Sicht heute nicht so berauschend.



Außer Dunst ist nicht viel zu erkennen.



Das ist der Rübezahlweg - für das Mountainbike wie geschaffen. Er führt am Weifberg vorbei nach Mikulasovice.



In Tschechien kann man auf ganz herrlichen kleinen Straßen bis zum Tanzplan hinauf fahren. Lohnt sich wirklich!!



Die Sicht ist etwas besser geworden. Man erkennt die Schrammsteine, den Hohen Schneeberg und den Großen Winterberg.



Der kleine Berg in der Mitte ist der Weifberg mit dem Aussichtsturm. Wer genau hinschaut, der findet vielleicht die Lausche im Zittauer Gebirge.



Zurück geht es über Sebnitz und die S 154 nach Bad Schandau. Die S 154 ist sicherlich eine der schönsten Straßen in der Sächsischen Schweiz - leider durch den Straßenverkehr völlig verschandelt. Vielleicht kommt man hier mit einem Formel 1 Rennwagen besser? Für mich sind Autos einfach nur eine Plage!!



Noch einmal ein schöner Blick auf den Tanzplan (links) und den Weifberg.



Länge der Tour: 129 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 1143 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Weifberg - Tanzplan

Fahrradtour zum Collmberg

Samstag, 14. Oktober 2017
Fahrradtour zum Collmberg

Der Collmberg ist die höchste Erhebung im Landkreis Nordsachsen. Er hieß bis in das 19. Jahrhundert auch Spielberg. Eine andere frühere Bezeichnung ist Oschatzer Collm. Er ist 312,8 m ü. NHN hoch und stellt eine Landmarke im Wermsdorfer Forst dar. Der Berg liegt etwa 6 Kilometer westlich von Oschatz in der Nähe des Dorfes Collm.
Wikipedia

Auf dem Collmberg bin ich schon einmal gewesen. Das war damals während des RTF HALLZiG-HISTORICA, ein Fahrradmarathon von Leipzig über den Rochlitzer Berg, Collmberg bis nach Leipzig zurück. Die Entfernung Leipzig - Collmberg beträgt 126 Kilometer, von Dresden sind es nur 84 Kilometer.

Die Idee zur Tour kam mir, als ich am 26. 12. 2016 auf dem Triebenberg stand. Da sah ich in einer Entfernung von etwa 70 Km den Collmberg am Horizont liegen. Warum nicht mal von Dresden bis dahin fahren?? Gesagt getan - heute war es soweit. Etwas mulmig war mir schon, denn wir mussten ja auch alles wieder zurück fahren. Dadurch ist die Tour relativ lang geworden.

Die Strecke ist einfach zu finden. Es geht den Elberadweg entlang über Meißen bis nach Riesa. Von Riesa fährt man auf geradem Weg über Oschatz direkt zum Collmberg.

Der Elberadweg bei Niederlommatzsch.



Zwischen Riesa und Oschatz.



Zwischen Oschatz und Collm.



Der Collmberg kommt in Sicht.



Auf der Höhe hat man einen fantastische Sicht in Richtung Dübener Heide (hoffentlich stimmt das?).



Kurz vor Collm.



Ach diese Bauarbeiten - man darf nicht auf den Turm!! Schade, denn die Sicht war heute sehr gut.



Blick in Richtung Oschatz.



Hier sind die beiden Doppeltürme der Oschatzer St.-Aegidien-Kirche zu sehen.



Die St.-Aegidien-Kirche in Oschatz und die Jehmlich-Orgel aus dem Jahre 1850.





Länge der Tour: 167 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 852 Meter
Download: DPX-Datei Dresden - Collmberg

Fahrradtour zur Tellkoppe

Donnerstag, 12. Oktober 2017
Fahrradtour zur Tellkoppe

Die Tellkoppe ist ein 756 Meter hoher Berg im Osterzgebirge, in unmittelbarer Nähe befindet sich der Ort Kipsdorf.
Auf der Tellkoppe war ich das letzte Mal um etwa 1970. Mal sehen, wie es heute dort oben aussieht. Ich erinnere mich, dass wir eine gute Sicht in westliche Richtung hatten und sogar den Fichtelberg sehen konnten.

Startpunkt ist Dresden Tolkewitz. Es geht durch das Lockwitztal nach Kreischa, weiter an der Teufelsmühle - Hirschbachmühle vorbei bis nach Reinhardtsgrimma. Ab hier fährt man über Niederfrauendorf, Oberfrauendorf hinauf bis zum Kohlberg (Kohlkuppe 614 Meter). Die Steigung ist sehr lang (über 6 Kilometer) und steil. Ist man oben, kann man die fantastische Aussicht genießen.

Hier ist man noch unterhalb des Luchberges



und hier schon darüber!



Ab Kohlkuppe fährt man die kleine Hochwaldstraße weiterhin bergauf bis nach Falkenhain. An dieser schönen Waldlichtung kommt zum ersten Mal die Tellkoppe in Sicht. Da wollen wir hin!!



Über die Waldidylle geht es hinauf nach Oberbärenburg. Oberbärenburg ist für mich eines der schönsten Ortschaften im Osterzgebirge.



Und nun ist es nicht mehr weit bis zur Tellkoppe. Der Weg ist gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Auf der Tellkoppe steht dieser Sendemast. Für was er da ist und was er sendet, weiß ich nicht. Sicherlich Mobilfunk?



Leider ist die Sicht auf der Tellkoppe alles andere als gut. Wenn man sich auf die Bank stellt, kann man ein paar Berge in der Ferne erkennen. Obwohl man nicht viel sieht, ist eine Tafel aufgestellt, wo alle Gipfel erklärt werden. Sogar der Fichtelberg - Entfernung 67 Kilometer! Ha ha, ich sehe nur Bäume!



Die grandiose Sicht auf der Tellkoppe. Blick nach Westen.



Oberbärenburg befindet sich eigentlich schon auf der Tellkoppe. Hier hat man einen wunderschönen Turm aufgestellt, wo man endlich die grandiose Aussicht genießen kann. Das lohnt sich wirklich!! Der Keulenberg ist gut zu sehen, davor der Dresdner Fernsehturm.



Und so sieht der Turm von unten aus.



Es geht die gleiche Strecke zurück, weil sie so schön ist. Hier ein Blick auf den Luchberg und den Wilisch.



Da das Wetter schöner geworden ist, hier noch einmal ein Blick auf die Tellkoppe.



Es wird Herbst in Reinhardtsgrimma.



Länge der Tour: etwa 83 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 1026 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Tellkoppe

Fahrradtour zum Großen Zschirnstein

Montag, 9. Oktober 2017
Fahrradtour zum Großen Zschirnstein

Der Große Zschirnstein in der Sächsischen Schweiz ist der höchste Berg im deutschen Teil des Elbsandsteingebirges. Er ist 560,3 m ü. NHN hoch; anderen Angaben zufolge sind es 561,74 m. Als südsüdöstlicher Teil der Zschirnsteine liegt er nahe Kleingießhübel und in der Flur von Reinhardtsdorf im sächsischen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.
Wikipedia

Als Teststrecke für mein neues Mountainbike habe ich mir den Großen Zschirnstein ausgewählt. Das gute Bike soll endlich zeigen, für was es taugt oder nicht. Kurz vor 7 Uhr bin ich am Elberadweg Richtung Schmilka gestartet. Der erste Schreck kam nach 10 Km: mir wurde kalt. Als ich mein Navi fragte, was die Temperatur sagt, bekam ich Null Grad angezeigt! Meine Güte, heute ist Anfang Oktober, und wir haben Winter. Natürlich war ich viel zu dünn angezogen. Gegen Kälte kann man sich aber mit ein paar guten Tricks schützen. Wenn es mir kalt wird, dann fahre ich einfach schneller. Als Handschuhe müssen die etwas zu langen Ärmel der Jacke herhalten und gegen kalte Füße gibt es auch einen genialen Trick. Wer sich aufmerksam in der Landschaft umschaut, der entdeckt vielleicht ein Hundeklo? Ich habe mir ein paar Tüten gezogen (bitte keine gebrauchten nehmen!) und diese als Socke entfremdet. Für jeden Fuß sollten drei bis vier Tüten reichen. Mir war jetzt warm!
Nach 45 Km bin ich in Schmilka angekommen. Ab hier geht es den Hirschgrund hinauf bis nach Schöna. Die Steigung beträgt moderate 14 Prozent, später nur noch 12 Prozent. Ab Schöna fährt man den Marktweg bis zur Waldschänke. Nun geht es endlich in den Wald hinein. Den Großen Zschirnstein erreicht man nach etwa 5 Kilometer Waldfahrt. Der Weg zum Gipfel hinauf ist mit einem Mountainbike wirklich gut zu schaffen, da die Steigung nicht ganz so schlimm ist. Die vielen Steine stören auch nicht, denn dafür ist mein Fahrrad gebaut. Anfangs hatte ich noch ein paar Bedenken, ob ich das schaffe, nach einer kleinen Eingewöhnungsphasen hatte ich das Rumgehopse über Stock-Stein-Wurzel aber gut im Griff. Braucht eben alles Zeit und Übung. Mit der Abfahrt war ich dann schon sehr zu Frieden.
Auf dem Gipfel des Großen Zschirnsteins war ich am Montag Morgen der einzige Mensch. Ich konnte also in aller Ruhe die grandiose Aussicht genießen. Manchmal kam ich mir vor, als wenn ich in einer Hexenküche gelandet bin, aber gerade dass war das schöne an der Tour heute.
Zurück bin ich über den Wiesenweg nach Kleingießhübel gefahren, weiter über die Krippenstraße, Forstmühlenstraße bis nach Cunnersdorf. Die Kirchleitenstraße schlängelt sich durch das Cunnersdorfer Tal hinab in das Bielatal. Jetzt ist es nicht mehr weit nach Königstein, und der Elberadweg Königstein - Dresden sollte auch kein Problem sein. Ach ja, wenn doch die vielen Baustellen nicht wären!!

Die Triangulationssäule auf dem Großen Zschirnstein, im Hintergrund der Hohe Schneeberg.



Blick auf den Hohen Schneeberg.



Die Triangulationssäule.



Blick in Richtung Elbtal und Rosenberg.



Die Hexenküche.



Wer genau hinschaut, der entdeckt die beiden Milleschauer (ich verrate nicht wo).



Noch einmal die Hexenküche.



Blick zum Großen Winterberg.



Und hier komme ich her (Blick zurück).



Länge der Tour: etwa 110 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 922 Meter
Dowload: GPX-Datei Dresden - Großer Zschirnstein

Wanderung Papststein bis Königstein

Freitag, 6. Oktober 2017
Papststein - Gohrisch - Pfaffenstein - Königstein

Die Wanderung beginnt in Bad Schandau und führt über den Papststein, Gohrisch, Pfaffenstein, Festung Königstein nach Königstein.

Start ist der Elberadweg in Bad Schandau.



Es geht den Täppichsteig hinauf nach Kleinhennersdorf. Blick auf Lasenstein und Kohlbornstein.



Kurz vor Papstdorf hat man diesen schönen Blick auf den Großen Winterberg und den Kaltenberg (Bildmitte).



Blick vom Papststein auf Papstdorf und Hoher Schneeberg.



Und hier kann man sehen, wohin die Reise gehen soll. In der Bildmitte der Lilienstein, links der Königstein. Wer genau hinschaut, der entdeckt Dresden, den Fernsehturm und den Triebenberg.



Über steile Stufen geht der Weg hinunter zur K8746. Anschließend beginnt der steile Aufstieg zum Gohrisch. Für mich war der Gohrisch der interessanteste Teil der Wanderung. Ein paar Kletterkünste sind gefragt! Blick vom Gohrisch zum Papststein.



Der Gohrisch liegt hinter uns, und wir haben den Pfaffenstein erreicht. Blick vom Aussichtsturm des Pfaffensteins auf den Gohrisch. Der Papststein ist nicht zu sehen, weil er vom Gohrisch verdeckt wird. In der Bildmitte das Kreibitzer Gebirge, Rosenberg und rechts die beiden Zschirnsteine.



Blick vom Pfaffenstein in Richtung Erzgebirge. Links der markante Sattelberg. Ansonsten sind zu sehen das Bielatal, der Geising, Kahleberg. Tellkoppe und Luchberg.



Unser letzter Berg ist die Festung Königstein. Im Dunst gut zu erkennen, die Schrammsteine.



Und hier sieht man alle drei Berge, die wir erklommen haben: Papststein, Gohrisch, (Zschirnstein Bildmitte) und Pfaffenstein.



Blick über das Elbtal in Richtung Schrammsteine.



Papststein, Gohrisch, Zschirnstein, Pfaffenstein.



Panorama.



Länge der Tour: etwa 21 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 876 Meter
Download: GPX-Datei Papststein-Gohrisch-Pfaffenstein-Königstein

Fahrradschau Dresden 2017

Donnerstag, 5. Oktober 2017
Fahrradschau 2017 - Dresden

In diesem Jahr feiert das Fahrrad seinen 200. Geburtstag. 1817 erfand der Karlsruher Tüftler Karl Friedrich Freiherr Drais von Sauerbronn seine Laufmaschine, die heute als Urform des Fahrrads gilt. Anfangs noch skeptisch beäugt, hat das Fahrrad heute mehr Fans als das Auto. Die Ausstellung "Ich.Fahr.Rad" spürt der "Leidenschaft Fahrrad" nach und untersucht, welchen Stellenwert das Fahrrad in der Gegenwart hat.

Sonderausstellung Ich.Fahr.Rad. Fahrradgeschichte(n) - 30. September 2017 bis 18. März 2018 im Verkehrsmuseum Dresden.

Egal ob alt oder neu, billig oder teuer – das Fahrrad fordert zur Bewegung auf. In der Ausstellung können die Besucher dem nachkommen und auf einem Rundparcours "erfahren", wie sich jedes Rad in seiner Fahrweise unterscheidet. Daneben erwarten sie Mitmach-Stationen, bei denen sie ebenfalls in die Pedale treten können.

Besonders lustig fand ich dieses Cruiser Fahrrad. Wenn man nach vorne tritt, ist das der erste Gang, tritt man rückwärts, ist das der zweite Gang. Ein komisches Gefühl, nach hinten pedalieren und dabei vorwärts fahren. Ich habe eine Weile gebraucht, ehe ich das gebracht habe. Möchte mal wissen, wie die Mechanik funktioniert.





Das ist das schwerstes Fahrrad der Welt (1080 Kilo), erbaut von Frank Dose.



Da werden Erinnerungen wach. Mit einem ähnlichen Fahrrad (linkes Bike) bin ich weit über 20 Jahre gefahren. Allerdings hatte mein Rad keinen Rennradlenker und die Farbe des Rahmens war Orange.















Garmin Edge 800

Mittwoch, 4. Oktober 2017
Mit Garmin 40 000 Kilometer

Rüstiger Rentner umrundet mit dem Fahrrad die Welt!!



Tag der Deutschen Einheit 2017

Montag, 2. Oktober 2017
Tag der Deutschen Einheit 2017

Etwas DDR ist noch zu finden!



Fahrradtour zum Cottaer Spitzberg

Montag, 2. Oktober 2017
Fahrradtour zum Cottaer Spitzberg

Die Überschrift könnte auch lauten: wie schafft man über 100 Kilometer mit dem Mountainbike? Ganz einfach: man fährt von Dresden zum Cottaer Spitzberg (hin und zurück 55 Kilometer), macht auf dem Berg eine schöne Rast, verliert dabei den Schlüsselbund aus der Hosentasche, fährt nach Hause, steht vor verschlossener Tür, fährt zurück zum Cottaer Spitzberg, findet den Schlüssel auf dem Gipfel im Laub und fährt zurück nach Hause. Somit ist man die Tour zwei Mal gefahren, was auch ganz schön ist.

Der Cottaer Spitzberg ist eine 390,8 m hohe Basaltkuppe am westlichen Rand der Sächsischen Schweiz. Seit 1979 steht der Berg wegen seiner geologischen und botanischen Besonderheiten als Flächennaturdenkmal unter Naturschutz. Der ehemals auch Cottaer Spitze genannte Berg befindet sich auf der Hochfläche zwischen den Tälern der Gottleuba im Osten und der Bahre im Westen.
Wikipedia

Früh Morgens am Elberadweg.



Ab Zehista geht es über 5 Kilometer bergauf bis nach Cotta. Hier hat man einen schönen Blick auf den Cottaer Spitzberg.



Die Ortschaft Cotta mit Schloss und Kirche.



Der Weg hinauf zum Cottaer Spitzberg. Leider darf man hier nicht mit dem Fahrrad fahren. Für mich gab es eine Ausnahme, weil am Montag in der Frühe nichts los ist in dieser Gegend.



Die Triangulationssäule auf dem Cottaer Spitzberg.



Der Blick vom Berg war heute durch Dunst und Nebel stark getrübt. Die Sächsische Schweiz ist schemenhaft zu sehen.



Wer zum Gipfel hinauf möchte, der muss diese steile Leiter erklimmen.



Eine Erklärung für die historische Triangulationssäule.



Ja ja, es wird Herbst.



Blick in Richtung Pirna (Bildmitte), Borsberg und Triebenberg im Hintergrund.



Was aus diesem Bauernhof wird, ich weiß es nicht. Irgendwie schön sieht er aber trotzdem aus.



Blick in Richtung Neundorf.



Länge der Tour: etwa 54 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 412 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Cottaer Spitzberg

Fahrradtour zum Borsberg

Sonntag, 1. Oktober 2017
Fahrradtour zum Borsberg

Eigentlich war das Wetter heute schlecht angesagt, trotzdem hat es kaum geregnet. Für mich ein guter Grund auf das Fahrrad zu steigen und zum Borsberg zu fahren. Dort war ich schon lange nicht mehr. Mal sehen, wie es heute aussieht.

Der Borsberg (361 m) ist ein Berg bei Borsberg, einem Dresdner Ortsteil, in Sachsen. Der Berg gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen des Dresdner Umlandes.

Start ist der Elberadweg in Pirna. Es geht über die neue Sachsenbrücke nach Pirna Copitz. Hier habe ich dieses seltsame Teil in der Landschaft entdeckt. Was es damit aufsich hat, siehe Tafel darunter.





Die Zaschendorfer Straße ist eigentlich nur ein breiter Waldweg, welcher hinauf nach Zaschendorf führt. Die Steigung beträgt moderate 15 Prozent.



Oben auf der Zaschendorfer Straße. Schöner Blick auf den Tanzplan, davor der Turm des Weifberges gut zu sehen.



Blick auf Dresden.



Blick auf den Triebenberg, die höchste Erhebung von Dresden.



Oben auf dem Borsberg. Die Borsbergbaude sieht sehr schön aus.



Das ist ein Foto aus dem Jahre 2010. Da sah die Baude noch ziemlich runtergekommen aus.



Die Triangulationssäule auf dem Borsberg. Auch dieses Foto ist älter.
Im Oktober 1865 wurde auf dem Berg ein 5,90 m hoher, steinerner Vermessungspunkt der Mitteleuropäischen Gradmessung errichtet. Als Station 1. Ordnung Nr. 7 diente dieser der Königlich-Sächsischen Triangulation, welche man unter Leitung von Christian August Nagel in den Jahren 1862 bis 1890 durchführte. Der heute noch erhaltene steinerne Obelisk trägt die Aufschrift Station Porsberg der mitteleuropäischen Gradmessung 1865.
Zitat Wikipedia



Den Aussichtsturm kann man leider nicht mehr besteigen. Auch der Zugang zum Turm wurde gesperrt. Schade!



Mal sehen, ob auch dieses Gebäude saniert wird.



Länge der Tour: etwa 40 Kilometer
Download: GPX-Datei Dresden - Borsberg

Mountainbike BULLS Copperhead 29

Samstag, 30. September 2017
Mountainbike BULLS Copperhead 29

Ich habe den Eindruck, die schöne Jahreszeit ist bald vorbei, und die Fahrräder werden billiger im Handel? Jedenfalls habe ich heute zugeschlagen und mir ein neues Mountainbike geleistet, für einen relativ günstigen Preis. So ein schickes Teil stand in der letzten Zeit öfter auf meiner Wunschliste, weil ich viel in den Sächsischen Bergen auf Waldwegen unterwegs war. Da braucht man schon mal ein Bike, was die ganzen Steine, Huckel und Buckel gut wegsteckt.
Was ist es denn nun geworden: richtig - ein Bulls Copperhead 29.

Warum es ausgerechnet dieses Fahrrad sein muss, hat einen ganz simplen Grund: Preissenkung, gefällt mir gut, paßt genau, ist sehr leicht.

Am Anfang war ich noch skeptisch. Schließlich fahre ich sehr weite Wege, und ob da ein Mountainbike mit dicken Reifen das Richtige ist, wusste ich nicht. Ich habe mir eingebildet, so etwas fährt sich irre schwer, und damit komme ich nicht weit. Heute dann erst einmal eine kleine 50-Km-Tour über die Dresdner Berge. Meine Zweifel haben sich zerstreut. Damit fahre ich locker über 100 Kilometer, was vielleicht daran liegt, dass das Rad sehr leicht ist. Es wiegt gerade mal 12 Kilo.

Die Tour heute war völlig ungeplant. Zu Beginn bin ich die Wachwitzer Bergstraße hinauf zum Fernsehtrum gefahren. Das ist ein Berg mit 20 Prozent Gefälle, der aber recht einfach mit dem Mountainbike zu fahre ist. Weiter ging es nach Pappritz, Gönnsdorf, Helfenberger Grund, Helfenberg, Schönfeld und dann hinauf zum Triebenberg. Dann habe ich mich irgendwie nach Pirna durchgeschlagen und dann zurück über den Elberadweg. War eine schöne Tour, und das Mountainbike hat seine Bewährungsprobe bestanden!

Die Wachwitzer Bergstraße.



Der Weg nach Gönnsdorf.



Auf dem Triebenberg.



Blick vom Triebenberg in Richtung Dresden und Fernsehturm. Leider war die Sicht heute nicht gut. Damals im Dezember hatte ich mehr Glück. Auf dem unteren Foto kann man sogar den Collmberg (70 Km Entfernung) sehen.





Blick in Richtung Lausitz. Ganz rechts ist die Burg Stolpen zu sehen.



Länge der Tour: 50 Kilometer
Gesamter Anstieg: 500 Meter
Download: GPX-Datei Dresden - Triebenberg

Fahrradtour zum Großen Winterberg

Montag, 25. September 2017
Fahrradtour zum Großen Winterberg

Eigentlich wollte ich heute mit dem Fahrrad zur Tellkoppe fahren. Da es aber stark geregnet hat und das Erzgebirge sich nicht so gut mit Regen verträgt, habe ich kurzerhand meinen Plan umgeworfen und bin zum Großen Winterberg in die Sächsische Schweiz geradelt. Das geht auch bei Regen. Außerdem hatte das feuchte Wetter den Vorteil, dass ich fast der einzige am Elberadweg war. Was genervt hat, waren die vielen Baustellen.











Die Strecke ist relativ unspektakulär. Einfach nur den Elberadweg bis nach Schmilka strampeln. Das sind von mir aus knapp 50 Kilometer. Ab Schmilka geht es steil nach oben. Der Weg hinauf zum Großen Winterberg ist für Fahrradfahrrer regelrecht ideal. Schöner Untergrund, enge Kurven, steile Anstiege, Fahrradherz was willst Du mehr!! Fährt sich einfach super. An der steilsten Stelle zeigte mein Navi 24 Prozent an. Ansonsten schätze ich das obere Drittel des Berges um die 17 bis 18 Prozent. Macht einfach richtig Laune. Wahrscheinlich macht das nicht nur mir Spaß. Denn die kleine Straße wurde für Fahrradfahrer gesperrt. Vielleicht fahren viele zu viele Radler den Berg hinauf und stören die Wanderer? Dafür hätte ich absolutes Verständnis, mich würde das auch stören. Aber an einem verregneten Montag ist man ganz alleine auf der Straße und nervt wirklich niemand! Auch oben auf dem Winterberg habe ich nur einen einzigen Wanderer getroffen. Er sagte mir, dass er von Weixdorf bis zum Winterberg gewandert ist. Beachtlich!! Das müssen mindestens 50 Kilometer sein.

Der Weg hinauf zum Großen Winterberg.



Das Informationszentrum auf dem Großen Winterberg - leider am Montag geschlossen.



Das Gasthaus hatte heute geöffnet.



Nachdem der 15,5 m hohe hölzerne Aussichtsturm in den 1970er Jahren wegen Baufälligkeit gesperrt werden musste, wurde 2007/2008 eine denkmalgerechte Sanierung durchgeführt, bei der die Plattform und die Turmspitze nach historischem Vorbild mit Lärchenholz rekonstruiert wurden. Wenn ich mich an früher erinnere, dann gab es auf dem Großen Winterberg keine gute Aussicht vom Turm, weil die Bäume viel zu hoch gewachsen waren. Heute ist das wieder möglich. Die Sicht ist gut, sofern man welche hat.



Was für eine Hexenküche.



Die neue Historische Mühle & Bäckerei in Schmilka. Auch wenn das frische Brot sehr teuer ist, man sollte es unbedingt probieren! Auch das Bier schmeckt gut. Allerdings rate ich ab von Alkohol beim Fahrradfahren, vor allem, wenn die Strecken über 100 Kilometer lang sind.



Durch eine Baustelle werden Fahrradfahrer in Pirna auf die andere Elbseite umgeleitet (leider keine gute Idee). Ich bin über die neue Sachsenbrücke wieder zurück auf die linke Elbseite gewechselt.



Länge der Tour: 106 Kilometer
Download: GPX - Datei Dresden - Großer Winterberg
Ab Schmilka müssen auf einer Länge von 5,5 Kilometer knapp 450 Höhenmeter überwunden werden.

Fahrradtour zur Quohrener Kipse

Dienstag, 19. September 2017
Fahrradtour zur Quohrener Kipse

Schaut man vom Geising-Berg in Richtung Dresden, dann kann man zwischen der Stadt und dem Erzgebirge eine kleines Mini-Gebirge erkennen, die Wendisch-Cahrsdorfer Verwerfung, bestehend aus Wilisch, Hermsdorfer Berg, Quohrener Kipse und Lerchenberg. Die Verwerfung entstand im Tertiär, als das Ur-Erzgebirge dem Druck der von Süden gegen Europa drängenden Kontinentalschollen nicht mehr standhalten konnte und zerbrach. Der Südteil des Erzgebirges sank in die Tiefe und bildete das Nordböhmische Becken, der Nordteil wurde herausgehoben und schräg gestellt. Im Nord-Osten bildete sich eine kleine Verwerfung - die Wendisch-Carsdorfer Verwerfung, benannt nach dem Ort Karsdorf und den Wenden (andere Bezeichnung für Slawen). Dazwischen liegt ein breites Becken, das Döhlener Becken, benannt nach einer Ortschaft bei Freital.

Ich bin mit dem Fahrrad durch das Lockwitztal nach Kreischa gefahren, von dort weiter bis nach Quohren. Über die Kipsenstraße (ein Feldweg) gelangt man hinauf zur Quohrener Kipse. Der steile Anstieg bis zur Aussicht ist ein ganz schöner Hammer. Von Kreischa aus müssen per Fahrrad etwa 200 Höhenmeter überwunden werden. Auf der Höhe befindet sich ein Steinpilz. Wer diesen Pilz errichtet hat und was das zu bedeuten hat, weiss ich leider nicht. Ich hatte heute ein besonderes Glück, denn die Aussicht war fantastisch. Über der Stadt Dresden bildete sich ein dichtes Wolken - und Nebelfeld, darüber konnte man den Fernsehturm und die Elbhöhen ganz klar sehen. Sah merkwürdig aus, als wenn Dresden in einem Meer aus Watte versinkt. Das Wolkenfeld reichte bis weit in die Sächsische Schweiz hinein.

Blick vom Geising in Richtung Wilisch und Quohrener Kipse.



Blick vom Wilisch in Längsrichtung zur Quohrener Kipse.



Vom kleinen Ort Quohren hat man einen sehr schönen Blick auf den Höhenzug der Carsdorfer Verwerfung.



Die Ortschaft Quohren.



Der steile Feldweg hinauf zur Kipse.



Ich habe einen Steinpilz gefunden.



Blick in Richtung Sächsische Schweiz.



Blick auf Dresden. Links der Fernsehturm, in der rechten Bildmitte der Valtenberg in der Lausitz.



Panorama. Der Höhenzug ist der eigentlichen Quohrener Kipse nur vorgelagert.



Auf dem Berg sieht es so aus. Direkt zum höchsten Punkt kommt man leider nicht. Es gibt keine Wege mehr, der Wald ist zu dicht, und ein Drahtzaun verhindert das Weiterkommen.



Ich habe versucht, auf den Gipfel des Hermsdorfer Berges zu kommen. Auch das ist nicht möglich, weil ein dichtes Maisfeld den Weg versperrt.



Länge der Tour: etwa 45 Kilometer
Gesamter Anstieg: 417 Meter
Download: GPX-Datei Quohrener Kipse

Zwillingsstiege + Häntzschelstiege

Sonntag, 10. September 2017
Zwillingsstiege + Häntzschelstiege

Das war schon immer ein großer Wunschtraum von mir: die Zwillingsstiege und die Häntzschelstiege. Leider fehlte mir bisher immer der Mut. Dann fand ich in Anjas Blog diesen wunderschönen Artikel. Da habe ich sofort gedacht: das versuche ich auch! Alleine kommt nicht in Frage, in Verbindung mit einem versierten Bergführer müsste das aber zu schaffen sein? Angemeldet für die Stiegentour habe ich mich hier, unser Tourenguide heißt Sebastian, und er hat uns mit viel Ruhe und Einfühlungsvermögen die nötige Sicherheit gegeben. Da zu Beginn an der Häntzschelstiege sehr viel los war, sind wir zuerst durch die Zwillingsstiege geklettert, was psychologisch sehr gut war! Oben angekommen, ging es über einen kleinen Pfad steil abwärts hinunter auf den Königsweg, dann als zweites durch die Häntzschelstiege wiederum nach oben. Da ich mich unterdessen an das Klettern in der Wand gewöhnt hatte, viel mir diese Stiege auch nicht mehr schwer. Blöd war nur der Einstieg. Wie ich den ersten großen Felsen hochgekommen bin, weiß ich nicht mehr. Dann habe ich aber doch den untersten Bügel zu fassen bekommen, und schon stand ich in der Steilwand. Es war ein riesen großer Spaß. Leider konnte ich kaum Fotos machen. Durch den Klettergurt war meine Hosentasche blockiert, und ich bin nicht an mein Handy gekommen. Außerdem war ich beim Klettern so gewaltig konzentriert, dass ich an nichts anderes denken konnte. Ich bin mir sicher, dass ich diese Tour noch einmal machen werde. Dann nehme ich die GoPro mit und filme das ganze. Aber na ja, es gibt doch schon so viele Videos. Auf jeden Fall habe ich heute einen ganz schönen Muskelkater. Das viele Bergauf - Bergab bin ich auch nicht mehr gewöhnt. Außerdem sind wir mit dem Fahrrad nach Bad Schandau gefahren, dann wieder zurück nach Dresden.



Blick zur Waitzdorfer Höhe und zum Gickelsberg.





Der kleine Winterberg.



Die Brosinnadel.

Das Fahrrad in der Kunst

Freitag, 8. September 2017
Das Fahrrad in der Kunst