Fahrradtour zum Luchberg

Samstag, 24. Juni 2017
Fahrradtour zum Luchberg

Der Luchberg ist ein 576,2 Meter hoher Basaltkegel im sächsischen Osterzgebirge unweit von Dippoldiswalde. Der Luchberg liegt etwa fünf Kilometer südöstlich von Dippoldiswalde auf der Gemarkung von Glashütte und stellt eine beachtenswerte Landmarke der Region dar. Direkt am Fuß befinden sich die kleinen zu Glashütte gehörenden Dörfer Luchau und Niederfrauendorf. Auf dem Gipfel steht ein Fernsehumsetzer, der im 21. Jahrhundert auch als Mobilfunksender dient.
Zitat: Wikipedia

Da ich noch nie auf dem Luchberg war, habe ich mir heute mein Fahrrad geschnappt und bin Richtung Reinhardtsgrimma - Dippoldiswalde gefahren, um mir den Berg anzuschauen. Eine Karte braucht man nicht, es reicht, wenn man den Berg im Blick behält. Das hatte allerdings zur Folge, dass ich mich manchmal in den Wald verirrt hatte. Und dort sind die Anstiege meistens besonders steil und anstrengend.
Gefahren bin ich über Lockwitz, Kreischa, Lungkwitz, Hausdorf, Reinhardtsgrimma und durch den Wald nach Luchau. Auf dem Gipfel hat man leider keine Aussicht. Der Luchberg ist komplett bewaldet und zugewachsen. Am Gestein ist deutlich zu erkennen, dass der Luchberg vor langer langer Zeit ein Vulkan war. Mir hat die Gipfelregion sehr gut gefallen. Aufgrund seines basischen Basaltgesteins ist der Berg die Heimat vieler seltener, vom Aussterben bedrohter Pflanzenarten. Da gibt es also immer etwas zu entdecken.
Wer mit dem Fahrrad auf den Luchberg fahren möchte, dem empfehle ich unbedingt ein Mountainbike. Die Wege sind sehr schlecht, steinig, eng und steil. Ich habe manchmal schieben müssen. Hinab ist das natürlich auch mit einem Tourenrad kein Problem. Angst sollte man aber nicht haben. Besonders schön finde ich den Wanderweg um den Berg herum. Hier kann man endlich die schöne und typisch Sächsische Aussicht in die Ferne genießen. Zu sehen sind die Sächsische Schweiz, der Geising, der Hohe Schneeberg und Dresden. Leider war das Wetter heute ziemlich diesig, so dass die Fernsicht nicht ganz so ideal war.

 

 

 

 

 

 

 

Download: GPX-Datei Dresden - Luchberg
Länge der Tour: 57, 8 Kilometer
Gesamter Anstieg: 632 Meter

Fahrradtour nach Reichstädt

Samstag, 17. Juni 2017
Fahrradtour nach Reichstädt

Gestern hatte ich etwas unfreiwillig in Reichstädt zu tun. Da es nicht regnen sollte war klar, dass ich mit dem Fahrrad fahre. Allerdings wußte ich nicht genau, wo Reichstädt liegt und wie ich dahin komme. Also, es liegt ein paar Kilometer hinter Dippoldiswalde und kurz vor der Talsperre Lehnmühle. Bei meiner Tour vom Kahleberg nach Dresden bin ich schon einmal an der Talsperre vorbei gekommen. Die vielleicht beste Route von Dresden nach Dipps ist die über Lockwitz, Kreischa, Lungkwitz, Reinhardtsgrimme, Reinholdshain, Dippoldiswalde, Reichstädt. Wenn man in Reichstädt den gesamten Berg hinauffährt, dann hat man mit eine grandiosen Fernsicht bis in die Lausitz. Lohnt sich wirklich, auch wenn der Anstieg sehr lang ist. Die Straßen sind am Wochenende relativ wenig befahren. Das heißt nicht, dass immer ein paar Raser unterwegs sind, vor denen man sich in acht nehmen sollte.
Auf dem Rückweg hatte ich Glück, denn es fuhr gerade ein Zug im Bahnhof Dippoldiswalde ein. Die Strecke wurde gestern nach langer Bauzeit wieder neu eröffnet.

Erstes Foto: der Wilisch bei Kreischa.
Zweites Foto: Blick von der Reichstädter Höhe in Richtung Dresden.

 

Erstes Foto: hier geht es zur Talsperre Lehnmühle.
Zweites Foto: die kleine Windmühle in Reichstädt.

 

Erstes Foto: der Schmalspur-Bahnhof in Dippoldiswalde.
Zweites Foto: Einfahrt des Sonderzuges.

 

Erstes Foto: die Stadt Dippoldiswalde.
Zweites Foto: der Wilisch in der Abendsonne.

 

Erstes Foto: der Luchberg in der Abendsonne.
Zweites Foto: die kleine Ortschaft Reinhardtsgrimma (Silbermannorgel)

 

Download: GPX-Datei Dresden - Reichstädt
Länge der Tour: 76 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 718 Meter

Schlosstriathlon Moritzburg

Sonntag, 11. Juni 2017
Schloss-Triathlon Moritzburg

Am Sonnabend habe ich am Schlosstriathlon in Moritzburg teilgenommen. Zur Auswahl standen folgende Strecken: die volle Distanz "Einzel" (3,8 Km Schwimmen, 180 Km Radfahren, 40 Km Laufen), die volle Distanz in der Staffel (es teilen sich die Strecke 3 Sportler), die halbe Distanz (Einzel und Staffel) sowie die Olympische Disziplin. Wir haben uns mit Toralf (Schwimmen), Bernd (Laufen ) und ich (Radfahren) den Triathlon geteilt (Staffel). Der Schnellste von uns war Toralf, der die 4 Kilometer Schwimmen in 1:02:49 absolviert hatte, Für meine 180 Kilometer habe ich 6:25:12 h gebraucht. Leider hatte ich nach etwa 4 1/2 Runden einen Platten im Reifen, so dass ich reparieren musste, was mich mindestens 10 Minuten gekostet hat (Leider!), dann konnte ich mit meiner kleinen Luftpumpe natürlich nicht 7 Bar in den Reifen blasen, so dass ich noch einmal etwas langsamer geworden bin. Im Schnitt waren es dann bei mir etwa 28 km/h im Durchschnitt, für einen Rentner meines Alters sicherlich in Ordnung!! Insgesamt haben wir für den gesamten Triathlon 11:33 h gebraucht. Naja, es hätte auch schneller gehen können.
Was hat mir dieses Event gebracht? Ich muss ehrlich sagen, Lust auf 180 Kilometer hatte ich überhaupt nicht. Fahren nach Zeit und unter Druck ist absolut nicht mein Ding. Trotzdem hat es natürlich auch Spass gemacht. So richtig fertig war ich hinterher nicht. Mit dem Rennrad zu fahren ist eben doch relativ einfach. Ich war übrigens fast der einzige, der auf einem klassischen Rennrad aus Stahl unterwegs war! So muss das sein! Ich habe noch eine sehr schöne und wirklich nützliche Kritik bekommen, die ich hier mal zitieren möchte:

Kurzum, deine Leistung ist wirklich tadellos! Und… nach Einschätzungen von Fachmännern/-frauen, wärest du mit etwas methodischerer Vorbereitung, einem angemessen Wettkampfrad und Radeinteiler, etwa eine Stunde schneller.

Ein richtiger Wettkampflöwe bin ich eben nicht, und ständig trainieren ist auch nicht mein Ding. Lange Strecken fahre ich sehr gerne, immer dabei mein Fotoapparat, Trinkflasche, gute Laune und viel Zeit. Das hält fit, gesund und macht mir Spass!! Trotzdem kann ich sehr gut Menschen verstehen, die Freude am Wettkampf haben. Jedem das Seine. Übrigens, die schnellste Frau beim Moritzburg-Triathlon war Theresa Rietzschel. Sie hat die volle Distanz (Einzel) in 9:59:43.30 h geschafft. Ist das nicht irre!!



Länge der Tour: 180 Kilometer

Weltumrundung mit dem Fahrrad

Freitag, 2. Juni 2017
40 000 Kilometer per Velociped

Wenn man alles mit dem Fahrrad fährt (so wie ich), dann will man natürlich auch mal wissen, wie lange es dauert, bis man um die Welt gefahren ist. Deshalb führe ich seit dem 28. 09. 2012 ein Fahrradtagebuch. Heute bin ich endlich nach lächerlichen 40 000 Km am Ziel angekommen. Das war genau an dieser Stelle:





Na gut, hier hat sich sicherlich ein Fehler eingeschlichen, denn der Erdumfang soll am Äquator 40 074 Kilometer betragen. Ob das allerdings stimmt, kann ich nicht nachweisen, obwohl die Wissenschaft heute ja ziemlich genau ist. Sicherheitshalber fahre ich morgen mal noch 74 Kilometer dazu, dann hat die liebe Seele Ruhe. Mir reichen auch die 40 000 Kilometer als Erdumfang. Begonnen habe ich mit den Aufzeichnungen am 28 . 9. 2012. Das war eine Fahrt auf Arbeit mit einer Entfernung von 36, 59 Kilometer. Und so ging das Tag für Tag weiter. Am Anfang bin ich mit einem Sigma-Fahrradcomputer gefahren, dann kam ein Garmin GPSmap 60CSx und danach ein Garmin Edge 800. Der Tachostand am Edge 800 beträgt mittlerweilen auch schon wieder 36676 Kilometer. Jetzt frage ich mich, wie viele Male ich in meinem langen Leben um die gesamte Erde gefahren sein könnte. Schließlich fahre ich schon seit fast 50 Jahre mit dem Rad. Im nächsten Jahr habe ich mein großes Jubiläum - 50 Jahre Fahrrad! Das soll mir mal jemand nachmachen. Wenn ich alles zusammen zähle, dann könnte ich gut und gerne 10 mal um die Erde gefahren sein, wofür es allerdings keine Beweise gibt. Übrigens, ich besitze kein Auto und auch keine Fahrerlaubnis! Und das ich NICHT AUTO FAHREN KANN empfinde ich als einen ganz großen Glücksfall in meinem Leben.




Ein paar Details: Aufzeichnungsbeginn 28. 09. 2012, Ende heute. Strecke 40 000 Kilometer. Wege: 70 Prozent Arbeit, 20 Prozent Einkaufen, der Rest Fahrradtour. Im Schnitt fahre ich mit meinem Tourenfahhrad (Seitentaschen) um die 18, 5 Km/h. Im letzten Jahr bin ich etwa die 11 000 Kilometer gefahren.

Fahrradfahrerlatein

Donnerstag, 1. Juni 2017
Fahrradfahrerlatein anno 1900








Korrektur

Mittwoch, 31. Mai 2017
Korrektur Kaltenberg

In meinem vorherigen Artikel hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Bei dem hohen spitzen Kegel handelt es sich nicht um die Lausche, sondern vielmehr um den Kleis (Klíč). Der markante Berg dahinter ist der Rollberg (Ralsko). Die Lausche ist vom Kaltenberg aus nicht zu sehen, da sie durch einen Höhenzug verdeckt wird. Die Entfernung Kaltenberg - Lausche beträgt etwa 14 Kilometer.



Auf diesem Foto hat man noch einmal einen schönen Gesamtüberblick auf die Gebirgskette.




Von der Lausche aus hat man einen schönen Blick auf den Tannenberg (Jedlova):



Fehlt noch der Blick vom Hochwald. Hier ist der Kaltenberg ganz rechts am Bildrand zu finden.





Fahrradtour zum Kaltenberg - Teil 2

Montag, 29. Mai 2017
Fahrradtour zum Kaltenberg - Teil 2

Am Donnerstag hatten wir es noch nicht geschafft, den Kaltenberg (Studenec) mit dem Fahrrad zu bezwingen. Zwischen Rynartice (Rennersdorf) und dem Kaltenberg klafft ein mächtiger Taleinschnitt, und da hatte ich meine Bedenken, ob die Tour überhaupt zu schaffen ist. Nach eifrigem Kartenstudium habe ich die Strecke noch einmal umgestellt und bin heute nicht über Rynartice (Rennersdorf), sondern über Hřensko (Herrnskretschen), Janov (Jonsdorf), Růžová (Rosendorf), Janská (Johnsbach), Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz), Líska (Hasel) zum Kaltenberg gefahren. Das war eine richtig gute Entscheidung, weil die Steigungen nicht ganz so steil sind und weil man mit dem Fahrrad näher an den Berg heran kommt. Trotzdem muss man auch hier mächtig nach oben strampeln und vor Janská geht es wiederum lange Zeit steil bergab in das Tal der Kamnitz. Das muss ja alles wieder doppelt und dreifach nach oben gefahren werden. Am Ende der Strecke biegt die Straße links nach Hasel ab. Ab hier wird es wirklich steil. Ich schätze, dass die Steigung komplett 20 Prozent beträgt. Ist man oben in Hasel, dann geht die Straße in einen steinigen Feldweg über. Ab hier kommt man nicht mehr mit dem Fahrrad weiter, also ist tragen angesagt. Der Weg zum Gipfel ist der Hammer. Meine Güte, das strengt richtig an. Dafür wird man mit einen grandiosen Blick in die Ferne belohnt. Die Lausche im Zittauer Gebirge liegt direkt gegenüber, und auch der Ještěd (Jeschken) scheint gar nicht mehr weit entfernt zu sein.
Da es heute sehr warm werden sollte, bin ich schon zeitig am Morgen (gegen 4 Uhr) am Elberadweg in Dresden gestartet. Gegen 8. 30 Uhr war ich oben auf dem Kaltenberg, und da war es immer noch kalt. Von Dresden bis zum Gipfel hatte ich nur Gegenwind. Das hatte den Vorteil, dass ich den gesamten Rückweg mit Rückenwind fahren konnte. Bergab und Rückenwind ist das Schönste was es gibt.
Mein Fazit zur Strecke: Sie ist wunderschön, aber anstrengend!!

Erstes Foto: am Elberadweg.
Zweites Foto: Ankunft in Hřensko und Abzweig nach Janov.

 

Erstes Foto: Blick zum Kaltenberg.
Zweites Foto: der Rosenberg. Auch wenn es nicht so aussieht: der Kaltenberg (736,5 m) ist wesentlich höher als der Rosenberg (619 m).

 

Erstes Foto: der Rosenberg.
Zweites Foto: Blick zum Großen Winterberg.

 

Erstes Foto: Die Marienkapelle in Česká Kamenice.
Zweites Foto: die Straße hinauf nach Hasel.

 

Erstes Foto: oben angekommen in Hasel.
Zweites Foto: das Ziel naht.

 

Erstes Foto: der steile Weg hinauf zum Kaltenberg.
Zweites Foto: auch hier sieht es nicht besser aus.

 

Erstes Foto: oben angekommen. Blick zur Lausche und zum Jeschken. Den markanten Berg in der Bildmitte kann ich noch nicht zuordnen.
Zweites Foto: wie kommt das Fahrrad auf den Kaltenberg?

 

Erstes Foto: Blick vom Aussichtsturm in Richtung KEINE AHNUNG.
Zweites Foto: Steingeröll auf dem Kaltenberg.

 

Erstes Foto: Steingeröll auf dem Kaltenberg.
Zweites Foto: noch einmal ein Blick vom Aussichtsturm. Beim genauen Hinsehen erkennt man natürlich den Rosenberg, davon links den Hohen Schneeberg, rechts den Großen - und kleinen Zschirnstein, ganz rechts den Großen Winterberg und den Lilienstein.

 

Länge der Tour: etwa 148 Kilometer.

Gesamter Aufstieg: 1449 m.
Download: GPX - Datei: Dresden Kaltenberg.

Wanderung in der Dippoldiswalder Heide

Sonntag, 28. Mai 2017
Einfach raus in die Natur!

Heute war ich zum ersten Mal in der Dippoldiswalder Heide wandern. Es ist eine traumhaft schöne Gegend, und ich komme mit Sicherheit wieder!

Die Dippoldiswalder Heide ist ein 12 km² großes Waldgebiet nördlich der namensgebenden Stadt Dippoldiswalde. Die Heide liegt auf dem Territorium der Stadt Rabenau. Im Südwesten grenzt das hügelige Waldgebiet an die Talsperre Malter. Angrenzende Ortschaften sind Malter im Südwesten, Oberhäslich im Südosten, Karsdorf im Nordosten, Oelsa im Norden, Seifersdorf im Nordwesten und ganz im Süden die Stadt Dippoldiswalde.

Der Marktsteig, ein historischer Handelsweg nach Dresden.



In Richtung Einsiedlerstein.



Der zirka zehn Meter hohe Sandsteinfelsen "Einsiedlerstein", an welchem auch geklettert werden kann.



Der Diebsgrundbach.



Die „Barbarakapelle“ ist eine um 1500 erbaute Kapelle, welche den Namen der Schutzheiligen der Bergleute trägt. Im Jahr 1539, kurz vor der Reformation 1541, ließ der Meißener Bischof Johann VIII. von Maltitz die Kapelle zerstören. Das Altarwerk sollen die Maltitzer mit nach Böhmen genommen haben. Teile der Außenmauern sind als Ruinen erhalten.



Der Schwarze Teich.



Länge der Tour: etwa 8 Kilometer
Download: GPX - Datei - Dipooldiswalder Heide

Fahrradtour zum Kaltenberg

Freitag, 26. Mai 2017
Fahrradtour zum Kaltenberg (Studenec)

Der Kaltenberg stand schon immer auf meiner ganz großen Wunschliste der Berge, die ich mit dem Fahrrad einmal anfahren möchte. Es ist ein mächtiger Brocken, von überall aus gut zu erkennen, er ist hoch und vor allem steil. Zum ersten Mal habe ich ihn auf einer Wanderung zum Rudolfstein (Böhmische Schweiz) gesehen, was allerdings schon mindestens 30 Jahre her ist.

Studenec (deutsch Kaltenberg) ist ein markanter Berg im Lausitzer Gebirge in Tschechien. Seinen ursprünglich deutschen Namen Kaltenberg erhielt er von einem außergewöhnlich kalten Quell am Nordosthang. Die tschechische Bezeichnung Studenec ist eine Übersetzung des deutschen Namens. Der Studenec befindet sich etwa vier Kilometer nordöstlich von Česká Kamenice (Böhmisch Kamnitz) im Übergangsbereich zwischen Lausitzer Gebirge und Böhmischer Schweiz. Seine Höhe beträgt 736,5 Meter.

Gestern zu "Christi Himmelfahrt" haben wir uns auf den Weg gemacht und sind in Richtung Kaltenberg geradelt. Zunächst den Elberadweg auf der rechten Elbseite bis Hřensko (Herrnskretschen), dann den Berg hinauf bis nach Rynartice (Rennersdorf). Dazwischen liegt ein Anstieg über 6 Kilometer sowie drei Täler mit einer Steigung um die 14 Prozent. Wir sind nur bis Rynartice gefahren und haben uns das dritte Tal gespart. Es sollte ja gestern nur eine Erkundungstour werden, ob eine Fahrradtour bis zum Kaltenberg überhaupt möglich ist. Ich hoffe, das ich den finalen Schlusspunkt bald setzen kann!

Hier erst einmal ein Foto in Richtung Kaltenberg, aufgenommen vom Tanzplan (Tanečnice). Es fallen besonders zwei Berge auf: das ist links der Jedlova (Tannenberg) und in der Mitte der Kaltenberg (Studenec). Auf meiner Fahrradtour vom Zittauer Gebirge nach Dresden bin ich schon einmal ganz knapp an beiden Bergen vorbei gefahren.



Hier sieht man den Kaltenberg aus nächster Nähe, zwischen Berg und uns befindet sich noch ein Tal, dann geht es steil hinauf nach Studený (Kaltenbach).



Blick in Richtung Jedlova (Tannenberg), der auch nicht mehr weit entfernt ist.



Der kleine Ort Rynartice (Rennersdor).



Download: GPX-Datei Dresden - Kaltenberg
Länge der Tour: 131 Kilometer.
Gesamter Anstieg 1021 hm.

Fahrradtour Kahleberg - Tharandt

Montag, 22. Mai 2017
RadKulTour 2016 - Tour 24

Heute bin ich die Tour 24 aus der RadKulTour 2016 geradelt. Es handelt sich um die Fortsetzung der Tour 23 - von Schmilka zum Kahleberg. Angegeben ist die Strecke mit dem Schwierigkeitsgrad 2 (von 4), tauglich für Touren - und Mountainbikes sowie familienfreundlich. Eines vorweg: die Tour ist für meine Begriffe nicht familienfreundlich, nicht für Tourenräder geeignet und auch nicht leicht. Start ist Altenberg, und man muss erst einmal tüchtig in die Pedale treten, um auf den Kahleberg zu kommen. Die Wege sind teilweise sehr schlecht zu befahren. Ich hätte mir heute manchmal ein Mountainbike gewünscht! Und Berge gibt es immer mal wieder zu bewältigen, z. B. den Berg hinauf nach Obercunnersdorf.

Trotz der schwierigen Strecke, für mich war die Tour 24 die schönste von allen aus dem Buch der Sächsischen Zeitung. Die Landschaft um die Talsperren Lehnmühle und Klingenberg ist einfach grandios!

Für mich begann die Tour in Dresden Tolkewitz am Elberadweg. Zunächst bin ich das Müglitztal hinauf bis zum Kahleberg gefahren. Dann beginnt die eigentliche Strecke, welche in Tharandt am Bahnhof endet. Da ich keine Lust auf Zugfahren hatte, bin ich über Freital Gittersee nach Dresden zurück gefahren.

erstes Foto: Früh morgens im Müglitztal.
zweites Foto: Das sollten alle Autofahrer wissen: Lärm macht krank!

 

erstes Foto: oben auf dem Kahleberg.
zweites Foto: hinab nach Rehefeld-Zaunhaus. In dieser Gegend entspringt die Wilde Weißeritz.

 

erstes Foto: die kleine Straße nach Seyde.
zweites Foto: die noch kleine Wilde Weißeritz.

 

erstes Foto: in Richtung Talsperre Lehnmühle.
zweites Foto: die Talsperre Lehnmühle.

 

erstes Foto: hier hat vor etlichen Jahren die Wagnermühle gestanden. Durch Brandstiftung 1912 wurde die Mühle fast vollständig vernichtet. Den Grund und Boden mit den noch nutzbaren Mühlenresten erwarb 1916 Kurt Wagner, der an dieser Stelle eine Holzstoff-Fabrik erbaute. Mit Fertigstellung des Talsperrenbaus 1930 wurden alle Wirtschafts - und Fabrikgebäude abgetragen. Die Flurstücke wurden dem Gebiet der Talsperre zugeordnet. Bei niedrigem Wasserstand der Talsperre sieht man heute noch die Grundmauern der Mühle am "äußersten Zipfel" der Vorsperre.
zweites Foto: dies soll ein Radweg sein??

 

erstes Foto: ab in den Wald.
zweites Foto: ein sehr gutes Stück Radweg, sicher und gut zu befahren! Am besten mit dem Rennrad!!

 

erstes Foto: Brücke zur Beerwalder Talmühle. Die Brücke über die Wilde Weißeritz wurde 1862 erbaut und führt direkt auf den Hof der ehemaligen Beerwalder Talmühle. Von dem früheren Anwesen sind seit dem Abriss in den sechziger Jahren heute nur noch wenige Ruinen vorhanden.
zweites Foto: die Vorsperre der Talsperre Klingenberg.

 

erstes Foto: die Talsperre Klingenberg.
zweites Foto: die Staumauer der Talsperre Klingenberg.

 

Download: GPX-Datei - Dresden - Kahleberg - Tharandt - Dresden
Länge der Tour: 121 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1126 Hm

Dresden Tolkewitz Kleintzschachwitz

Dienstag, 16. Mai 2017
Dresden Tolkewitz Kleintzschachwitz

Wie kommt man mit dem Fahrrad von Dresden Tolkewitz nach Kleintzschachwitz ohne den Elberadweg zu benutzen? Am besten so:





Download: GPX-Datei Tolkewitz - Kleintzschachwitz

Fahrradtour zum Kahleberg - 2

Montag, 15. Mai 2017
RadKulTour 2016 - Tour 23

Zum Kahleberg bin ich schon einmal gefahren - siehe den Link hier: Fahrradtour zum Kahleberg
Damals bin ich allerdings direkt durch das Müglitztal zum Berg hinauf geradelt und dann die gleiche Strecke wieder zurück. Heute morgen hatte ich noch gar keine Idee, wohin ich fahren könnte. Am Elberadweg blies der Wind aus westlicher Richtung - also stand spontan fest: ich fahre die Tour 23 aus der "RadKulTour 2016". Unterdessen gibt es übrigens schon die neue "RadKulTour 2017". Auf Grund des guten Rückenwindes hatte ich die ersten 45 Kilometer von Dresden bis nach Schmilka relativ schnell abgestrampelt. Halt habe ich in Königstein gemacht, weil ich mir die Kirche und die schöne Orgel ansehen wollte. Leider wurde nichts mit selber spielen, da ich niemanden im Pfarramt angetroffen habe. Ab Schmilka geht es steil nach oben bis Schöna und weiter zum Großen Zschirnstein. Diesen gewaltigen Berg muss man halb umrunden, dann geht es steil hinab in das Krippenbach-Tal. Das ist überhaupt das Verrückte an dieser Strecke: es geht über viele Kilometer nur bergauf, dann geht es wieder Kilometer lang bergab. Und ich wusste genau: alles was nach unten geht, geht umso heftiger wieder nach oben. Nach zig Kilometern durch den Wald hatte ich irgendwann die Schnauze so voll von holprigen Waldwegen, dass ich mir sehnsüchtig eine gute Straße gewünscht habe. Leider vergebens! Außerdem sind die Berge im Wald viel viel steiler als auf der Straße. Ich würde sagen, ab mindestens 12 Prozent aufwärts sind Sie dabei. Soviel zu den Waldwegen.
Die nächsten Stationen sind die Otto-Mühle im Bielatal, Hellendorf und die Oelsener Höhe. Und da hat man gleich den nächsten gewaltigen Anstieg. Wenn das nichts ist. Und das Schlimmste kommt ja noch. Nach Oelsen geht es rasant hinunter in das Gottleubatal, und das darf man wieder locker bis Breitenau hinauf strampeln, wobei die Steigung komplett 15 Prozent beträgt. Ab Breitenau kommt der für mich schönste Teil der Strecke. Es geht gemütlich auf einer schönen ruhigen Straße nach Fürstenwalde und Fürstenau. George Bähr wurde übrigens 1666 in Fürstenwalde geboren. Und man ahnt es schon: die eigentlichen Hammerberge warten schon sehnsüchtig auf meine Beine! Ab Geising geht es über Zinnwald hinauf bis zum Gipfel des Kahleberges. Dabei müssen auf einer Strecke von 7 Km knapp 300 Höhenmeter überwunden werden. Der Berg hinauf nach Zinnwald war für mich der anstrengdste Teil der gesamten Tour.

In der RadKulTour 2016 beginnt die Fahrradtour in Schmilka. Da ich heute morgen guten Rückenwind und keine Lust auf Zugfahren hatte, bin ich allerdings von Dresden Tolkewitz mit dem Rad bis nach Schmilka gefahren. Im Tourenbuch ist die Strecke mit 69 Km Länge ab Schmilka angegeben. Dabei müssen 1560 hm überwunden werden, und es heißt nicht für umsonst: Tour 23 - Der Härtetest: Von Schmilka nach Altenberg. Zurück gefahren bin ich über das Müglitztal, immer gemütlich bergab bis nach Dresden.

Länge der Strecke: 165 Kilometer
Gesamter Aufstieg: 1866 hm.

erstes Foto: der Elberadweg ist immer noch gesperrt.
zweites Foto: die Elbeschleife vor Stadt Wehlen.

 

erstes Foto: Orgel in der Marienkirche Königstein/Sächsische Schweiz.
zweites Foto: Elberadweg hinter Bad Schandau.

 

erstes Foto: Großer Winterberg und Zirkelstein (Schöna).
zweites Foto: Blick zurück zum Großen Zschirnstein.

 

erstes Foto: Waldweg.
zweites Foto: könnte der Fuchsteich sein, bin mir aber nicht sicher.

 

erstes Foto: Postsäule in Nähe Hellendorf.
zweites Foto: schöner Waldweg hinab nach Hellendorf.

 

erstes Foto: hinauf zur Oelsener Höhe.
zweites Foto: nach Fürstenwalde. Der Berg links ist der Sattelberg (Špičák).

 

erstes Foto: Richtung Fürstenau.
zweites Foto: Sattelberg (Mitte) und Hoher Schneeberg.

 

erstes Foto: das Ziel vor Augen - links im Hintergrund der Kahleberg, in der Bildmitte der Geising.
zweites Foto: Blick zum Mückentürmchen (Komáří hůrka).

 

erstes Foto: hinab nach Geising.
zweites Foto: am Ziel angekommen - der Gipfel des KB.

 

Download: GPX-Datei Dresden Schmilka Kahleberg

Packraft-Tour Sächsische Schweiz

Sonntag, 7. Mai 2017
Packraft-Tour Sächsische Schweiz

Zeitig in der Frühe bin ich bei Wehlen in die Elbe gestochen. Überall noch Nebel, eine eigenartige Stimmung und trotzdem sehr sehr schön. Eine Bootstour ist die pure Entstannung, kein Stress, keine Geschwindigkeit, absolute Ruhe, man hört den Kuckuck rufen, die Vögel singen, was will man mehr. Und rudern muss man ja totzdem ein wenig. Ausgestiegen bin ich in Tolkewitz in Nähe des Rudervereins. Wie lange ich unterwegs war und wie weit die Strecke ist, weiß ich nicht, denn ich habe die Zeit vergessen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Digitalpiano Yamaha Clavinova CLP-S406

Donnerstag, 4. Mai 2017
National Anthem Israel

In meinem Blog geht es nicht nur um das Radfahren und Wandern. Im rechten Feld gibt es auch die Kategorie "Meine Musik", und um die soll es heute gehen. Ich hatte mir vor ein paar Jahren ein neues Digitalpiano von Yamaha gekauft. Es handelt sich um das Modell "Clavinova CLP-S406", also ein recht hochwertiges und klang schönes Instrument. Ein richtiges Klavier wäre mir natürlich lieber, aber da werden die lieben Nachbarn etwas dagegen haben. Schließlich übe ich täglich mehrere Stunden am Klavier.
Hier ein kleines Klangbeispiel des Digi-Pianos. Ich habe ein paar Variationen über die Israelische Nationalhymne improvisiert. Diese Hymne gefällt mir besonders gut, und wer genau hinhört, der wird dieses Lied in irgend einer Art und weise schon einmal gehört haben. Die Melodie stammt vermutlich aus dem Jahr 1888 und wird dem Komponisten Samuel Cohen zugeschrieben. Die Melodie der haTikwa geht auf ein unbekanntes europäisches Volkslied zurück, das unter anderem in der spanischen und polnischen Volksmusik auftaucht und ins Liedgut vieler europäischer Länder übernommen wurde. Und dann wäre noch die "Moldau" aus dem Zyklus "Mein Vaterland" von Bedřich Smetana, und selbst "Alle meine Entchen" in Moll klingt dem Lied etwas ähnlich. Nun die Variationen in d-moll, gespielt auf dem Yamaha CLP-S406



Wer das Klavier sehen möchte, hier noch ein kleines Video. Gespielt habe ich "Das Gewitter" von Friedrich Burgmüller.



Grüne Oasen in Dresden

Mittwoch, 3. Mai 2017
Grüne Oasen in Dresden

Dresden ist die Landeshauptstadt des Freistaates Sachsen. Mit gut 540.000 Einwohnern ist Dresden, nach Leipzig, die zweitgrößte sächsische Stadt und die zwölftstärkste Kommune Deutschlands.
Soweit Wikipedia. Trotz Großstadt und internationalem Flair, Dresden kann auch anders, und es gibt Gebiete, die erinnern mich eher an die Wildnis Kanadas. Vor ein paar Tagen habe ich mir mein Fahrrad geschnappt und habe die Dresdner Wildnis unsicher gemacht. Hier ein paar Fotos.