Ein unverwüstliches Fahrrad - Teil 2

Montag, 11. Januar 2021
Ein unverwüstliches Fahrrad - Teil 2

Wieder mal nach langer Zeit eine Reparatur an meinem T 500. Die letzte hatte ich im Mai 2019, dann erst wieder jetzt im Januar 2021. Demnach bin ich 20 Monate hintereinander ohne Pannen mit dem T 500 gefahren, Laufleistung mindestens 10 000 Kilometer. Kaputt gegangen ist in dieser langen Zeit so gut wie nichts. Was gewechselt wurde ist das Übliche: Kette, das hintere Ritzelpapaket, die Bremsbelege, ein Shimano S-Innenzug, das Shimano Pulley Set 105 Deore und endlich mal der Sattel. Ansonsten ist alles noch original am Fahrrad. Laufleistung könnte jetzt bei weit über 60 000 Kilometer liegen, genau weiß ich das aber nicht. Gekostet hat mich der Spaß 249 Euro. Wenn man bedenkt, dass die DVB-Abo-Monatskarte im Jahr 644 Euro kostet, dann bin ich mit dem Fahrrad ja schon fast für umsonst unterwegs. Billiger kommt man nur noch zu Fuß. 2014 kostete die Jahreskarte der DVB übrigens 558,00 €.





T 500 - Reparatur 2019

T 500 - Reparatur 2018

Das Fahrrad werde ich jetzt noch mindestens 2 Jahre fahren, dann denke ich mal über etwas neues nach, vielleicht das T 800 oder ein Fahrrad mit der Rohloff Speedhub 14-Gang - Nabe? Würde mich schwer interessieren.

Mit Raddel und Daddel durch Dresden

Montag, 4. Januar 2021
Mit Raddel und Daddel durch Dresden

Ich habe mir mal überlegt: was wäre, wenn wir uns nur noch 5 Kilometer von zu Hause aus entfernen dürfen? Dann kommt das dabei heraus:



Ein paar Hundert-Kilometer-Touren sind dann allemal möglich. Die momentan 15 Kilometer sind für 100 Kilometer eindeutig zu viel!

Länge der Tour: 80, 51 Kilometer
Gesamter Anstieg: flache Ebene oder Null

Letzte Fahrradtour 2020

Mittwoch, 30. Dezember 2020
.....zur Babisnauer Pappel und nach Pillnitz

Für das Jahr 2020 ist das meine letzte Fahrradtour. Ich hoffe, dass es in neuen Jahr wieder viele schöne Wanderungen und Fahrradtouren gibt. Ansonsten wünsche ich Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr und für 2021 alles alles Gute!



























Länge der Tour: 52, 61 Kilometer
Gesamter Anstieg: 365 Meter

Fahrradtour bei Sturm nach Rathen

Dienstag, 22. Dezember 2020
Fahrradtour bei Sturm nach Rathen

Eigentlich wollte ich heute mal zur Tschechischen Grenze fahren um nachzuschauen, wie es dort aussieht. Irgendwie war mir aber nicht wohl dabei. Bis nach Rathen hatte ich einen ziemlich heftigen Gegenwind (Ostwind), dann bin ich einfach umgekehrt. Zwischen Wehlen und Pirna schlug das Wetter um. Der Wind kam urplötzlich aus Süd-Westlicher Richtung, die Temperatur ging hoch von plus 8 Grad auf 17 Grad, und das innerhalb von 10 Minuten. Bis nach Hause musste ich mich durch den Sturm kämpfen. Bloß gut, dass ich nicht bis zur Grenze gefahren bin. Dann hätte ich 50 Kilometer gegen den Wind strampeln müssen. Schön war aber die Stimmung an der Elbe. Ich war fast der einzige Radfahrer am Elberadweg, und die Ruhe war einfach wunderschön!

Ein parr Drohnen-Aufnahmen mit der Mavic Mini konnte ich noch machen. Wir hatten heute eine ziemlich gute Fernsicht, so dass das Elbsandsteingebirge besonders schön und deutlich zu sehen ist.



























Durch Dresden - 100 Kilometer

Montag, 14. Dezember 2020
Durch Dresden - 100 Kilometer

Wenn es nicht anders geht, denn eben eine Fahrradtour durch Dresden. Sport und Bewegung im Freien im Umkreis von 15 km ist erlaubt, und ich habe mal wieder alles richtig gemacht!!

Was bei solch einer Tour auffällt: die Dresdner Straßen und vor allem die Fahrradwege sind grottenschlecht. Für meine Stadt empfehle ich ein vollgefedertes Mountainbike mit dicken Reifen! Ich denke schon an eine neue Herausforderung, z.B. 150 Kilometer Dresden-Marathon: Abwechslungsreiches Gelände, Sprünge über Gullideckel, Straßenbahnschienen und parkende Autos auf Radwegen, Kopfsteinpflaster usw. Mountainbike unbedingt Pflicht!

Meine Strecke beschreibe ich nicht weiter. Die Details können meiner Karte entnommen werden. Außerdem gibt es die übliche GPX-Datei.









Länge der Tour: 102 Kilometer
Gesamter Anstieg: 545 Meter
Download: GPX-Datei - Dresden 100 Kilometer

Garmin - Edge 1030 Plus

Samstag, 12. Dezember 2020
Garmin - Edge 1030 Plus Fahrradcomputer



Neulich bin ich recht günstig an einen Garmin Edge 1030 Plus gekommen. Mal sehen, wie sich das Navi schlägt gegen meine anderen Fahrradcomputer. Positiv finde ich, dass der Edge 1030 Plus eine Akkulaufzeit von 24 Stunden im GPS-Modus hat und intern über einen Speicher von 32 GB verfügt. Das sollte für lange Touren reichen. Negativ finde ich, dass der micro-SD-Kartenslot weggefallen ist. Da ich die Wanderkarte Garmin V9 auf micro-SD besitze, kann ich diese demnach nicht mehr verwenden. Finde ich sehr schade, denn die V9 ist für mich eine der besten digitalen Karten, die es momentan gibt. Ich habe mal probiert, ob sich die Image-Datei der SD-Karte auf das Navi kopieren läßt, das funktioniert aber nicht. Garmin hat es geschafft, sich selber abzuschießen. Bravo!! Ich habe mal an den Garmin-Support geschrieben und folgende Antwort erhalten:

Sie können die Download-Version der Topo Germany V9 durchaus auf Ihrem Edge 1030 plus nutzen. Leider ist es, wie der Kollege bereits geschrieben hat nicht möglich die auf der Micro SD Karte vorhandene Karte von dieser auf den neuen Edge 1030 plus zu installieren. Sollten Sie den Edge 1030 Plus zum wandern verwenden wollen, ist dies nur sehr bedingt möglich, da die Aufzeichnung hier in der Regel nicht fehlerfrei stattfindet. Die Edge Serien ist leider nicht für das Wandern ausgelegt ist. Hier findet eine genaue Aufzeichnung der Aktivität erst bei eine etwas höheren Geschwindigkeit statt.

Das mit der höheren Geschwindigkeit habe ich so noch nicht gewusst. Als Alternative bleiben also nur OSM-Karten, die ja auch nicht schlecht sind oder eben wieder eine neue Karte bei Garmin kaufen.

Warum ist die Akkulaufzeit 4 Stunden länger geworden als beim Vorgängermodell Edge 1030? Ich habe da ein paar Vermutungen. Beim Edge 1030 konnte ich zwischen drei Kartendarstellungen wechseln: minimal, normal und maximalem Detailgrad. Beim Edge 1030 Plus gibt es diese Unterscheidungen nicht mehr. Die Karte wird prinzipiel mit weniger Details angezeigt. Dadurch fehlen viele Feinheiten, was aber den Vorteil hat, dass sich die Karte schneller aufbaut und damit auch weniger Akku verbraucht.

Jetzt bietet sich für mich der Vergleich verschiedener Garmingeräte in Hinblick auf die Genauigkeit an. Ich bin gestern mal mit drei unterschidlichen Geräten gefahren: dem Montane 610, dem Edge 1030 Plus und der Fenix 5. Streckenlänge 20 Kilometer. Hier das Ergebnis:

 Montana:

     Gesamtzeit: 01:06:25
     Distanz: 20,44 km
     Durchschnitt: 18,4 km/h

 Edge 1030 Plus:

     Zeit: 01:06:31
     Distanz: 20,44 km
     Durchschnitt: 18,4 km/h

 Fenix 5:

     Zeit: 01:06:37
     Distanz: 20,29 km
     Durchschnitt: 18,3 km/h

Die Streckenlänge ist bei den großen Geräten identisch, die Fenix 5 weicht etwas ab, wobei 150 Meter nicht so viel sind. Wer aber schon mal 150 Meter gelaufen ist, der weiß, dass das eine kleine Entfernung ist, die sich summiert. Auf dem Montana habe ich weiterhin die Wanderkarte V9 installiert. Das sieht natürlich absolut klasse aus, vor allem Nachts wenn es dunkel ist. Super schöne Karte. Dazu noch das übergroße Display vom Montana. Einfach nicht zu toppen.

Ich habe mal im Internet gesucht, ob ich eine vernünftige Karte für den Edge 1030 Plus finde. Die Deutschland-Freizeitkarte finde ich richtig gut, sie könnte aber in der Darstellung etwas kontrastreicher sein. Auf mich macht sie einen etwas flauen Eindruck. Da bleibt also nur noch die OpenTopoMap Deutschland. Das ist schon eine richtig echte topographische Karte mit Höhenlinien wie ich sie mir vorstelle. Toll!!

Die Garmin-Wanderkarte V9.



Die TopoMap Deutschland.



Fahrradtour zum Funkturm Pesterwitz

Samstag, 5. Dezember 2020
Fahrradtour zum Funkturm Pesterwitz

Der "Grüne Turm" ist ein Fernmeldeturm der ehemaligen Bezirksrichtfunkzentrale Dresden Gompitz. Nach den Ereignissen um den 17.Juni 1953 beschloß das ZK der SED den Aufbau eines eigenen Richtfunknetzes (RFN). Start für den Bau war das Jahr 1954. So wie ich das verstehe, muss es eine Richtfunkstrecke von Dresden nach Klein Oßnig bei Cottbus und zum Großen Picho bei Wilthen gegeben haben. Die Stasi war gut vernetzt. 1984 ging die Anlage an die Deutsche Post über und nach der Wende an die Deutsche Bundespost. Was heute damit gemacht wird, weiß ich leider nicht. Die vielen Masten zeugen davon, dass hier vorwiegend Mobilfunk betrieben wird.

Da ich noch nie vor diesem Turm gestanden habe war das für mich der Anlass, mal dahin zu radeln. Start Dresden Tolkewitz, Elberadweg, Omsewitzer Höhe, Pesterwitz, Funkturm, Radweg an der Autobahn nach Kesselsdorf, Bahntrassenradweg Freital und dann nach Hause.





















Länge der Tour: 50 Kilometer
Gesamter Anstieg: 356 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Funkturm Pesterwitz

Von Stadt zu Stadt

Montag, 30. November 2020
Von Dresden nach Meißen und Pirna

Von Dresden nach Meißen, von Meißen nach Pirna und wieder zurück nach Dresden. Das hatte ich mir schon immer mal vorgenommen. Heute hat es geklappt, und es sind genau 101 Kilometer geworden. Leider gibt es weder in Meißen noch in Pirna einen Striezelmarkt, was ich sehr schade finde. Ein Glühwein bei dieser Kälte hätte mir gut getan. Die Brücke über den Friedrichstädter Hafen ist fertig saniert und somit der Radweg wieder offen für uns Radler. Sehr schön. Ansonsten bin ich nur am Elberadweg gefahren. Deshalb gibt es keine Karte zu sehen sondern nur die GPX-Datei.

Weihnachtsgänse sind das wahrscheinlich nicht.



Die neue alte sanierte Brücke über den Friedrichstädter Hafen.





Meißen ist erreicht.



Die Autobrücke in Meißen.



Auf der alten Brücke in Pirna.



Der Markt ohne Striezelmarkt in Pirna.



Länge der Tour: 101 Kilometer
Download: GPX-Datei - Fahrradtour Meißen und Pirna

Meine Hausrunde Nummer 1

Samstag, 21. November 2020
.........schon 50 mal gefahren

Es handelt sich um die Fahrradtour Schönfelder Hochland. Davon werden reichlich 14 Kilometer auf der ehemaligen Bahntrasse Dürrröhrsdorf – Weißig-Bühlau gefahren. Eröffnung der Strecke war 1908 , die Stilllegung erfolgte 1951. Zwischen 2000 und 2008 wurde die Bahntrasse zum Fahrradweg umgebaut.

Der Beginn des Bahntrassenradweges in Dresden Weißig.

 

Blick auf den Napoleonstein bei Weißig. Hier in der Nähe befindet sich der Modellflugplatz des MFV Rossendorf.

 

Blick auf den Triebenberg und weiter in Richtung Porschendorf. Dahinter der Breite Stein und der Kuhberg mit weithin sichtbarem Sendemast.

 

Der Bahntrassenradweg in Nähe der "Schönen Höhe".

 

Am Antoniuskreuz. Abfahrt nach Lohmen und Blick zum Sattelberg, Wilisch und dem Erzgebirge.

 

Die kleine Kirche in Liebethal und das Richard Wagner-Museum in Graupa.

 

Auf der neuen Sachsenbrücke, Blick zurück zum Borsberg und Triebenberg, auf dem zweiten Foto die Stadt Pirna mit der Elbbrücke.

 

Ein paar Drohnenfotos. Auf dem Modellflugplatz kann man mal richtig in Ruhe fliegen. Leider war die Sicht sehr schlecht.

 

 

Länge der Tour: 52, 37 Kilometer
Gesamter Anstieg: 359 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour Schönfelder Hochland



Fahrradtour nach Gohlis

Freitag, 13. November 2020
Fahrradtour zur Gohliser Windmühle

Einfach noch mal das schöne Herbstwetter genießen und an der Elbe eine kleine Fahrradtour machen.































Länge der Tour: etwa 40 Kilometer

Fahrradtour von Plauen nach Dresden

Mittwoch, 9. September 2020
Fahrradtour von Plauen (Vogtland) nach Dresden

Die Fahrradtour von Plauen nach Dresden hatte ich mindestens schon vor 5 Jahren geplant. Gestern konnte ich sie dann endlich mal angehen. Natürlich ist die Gegenrichtung von Dresden nach Plauen auch möglich. Start ist der Obere Bahnhof in Plauen. Wo ich überall lang gefahren bin, kann meiner Karte entnommen werden. So richtig bekomme ich das eh nicht mehr zusammen. Der eine oder andere wird sich fragen, wo sind denn die vielen Sehenswürdigkeiten an der Strecke? Das ist richtig, aber bei so einer langen Tour kann ich einfach nicht alles besuchen. Hier ist der Weg das Ziel! Den herrlichen Dom in Zwickau habe ich in der Ferne gesehen, wäre ich da noch hingefahren, dann wäre die Strecke um einiges länger geworden. Deshalb sieht man hier einige Bauwerke (Kirchen, Brücken, Schlösser usw.) wahrscheinlich nicht. Nur das was am Wegesrand
liegt.

Die Streckenführung ist nur teilweise schön. Das Vogtland hat es gut mit mir gemeint. Die Berge waren moderat und deshalb angenehm zu fahren. Bis Zwickau hatte ich wirklich eine tolle Strecke. Danach hat mich Komoot dauernd über die viel befahrene B173 geschickt. Das war alles andere als schön. Ob es da eine bessere Alternative gegeben hätte, kann ich nicht beurteilen. Sicherlich! Angenehm war ich überrascht, wie gut es sich in Chemnitz mit dem Fahrrad fahren lässt. Überall Fahrradwege, selbst in der Innenstadt habe ich mich nicht ein einziges Mal verfahren. Wenn das denn nur in Dresden so wäre. Nach Chemnitz kam der anstrengendste Teil der Fahrradtour. Es ging nur noch bergauf bergab, was meine Beine gemerkt haben. Überhaupt scheint mir das Erzgebirge fahrradtechnisch schwieriger zu sein als das Vogtland. Na ja, vielleicht täusche ich mich. Ab Freiberg bin ich dann einfach nur noch durch den Tharandter Wald bis nach Dresden gefahren. Die Fahrradtour endet am neuen Schulcampus in Dresden Tolkewitz.

Den höchste Punkt der Streckt vermute ich hinter Öderan (460 Meter)? Ich hatte mein neues Garmin Montana und die Fenix 5 dabei. Beide Geräte haben die gleiche Streckenlänge angezeigt, die Höhenmeter unterscheiden sich etwas, aber immerhin nur um etwa 100 Meter. Das finde ich ziemlich genau.

Die B173 kurz hinter Plauen
Die Talsperre Pöhl.

 

Das Stauwerk an der Talsperre Pöhl.
Bemalte Hauswand in Herlasgrün.

 

Einfahrt in Rotschau.
Hinab nach Reichenbach.

 

Die Kirche St. Peter und Paul in Reichenbach.

 

Auf dem rechten Foto ist in der linken Bildmitte der Fichtelberg zu sehen, rechts wahrscheinlich der Auersberg mit Turm.

 

Blick auf Zwickau.
Der Mulderadweg in Zwickau.

 

Der alte Röhrensteg in Zwickau.
Straße hinter Zwickau.

 

Ankunft in Lichtenstein.
Die B173 hinter Lichtenstein.

 

Alte Fabrik in Oberlungwitz.
Chemnitz kommt in Sicht.

 

Besonders schöne Radwege in Chemnitz.
Die Brauerei Braustolz in Chemnitz.

 

Altes Auto in dre Stadtmitte von Chemnitz.
Bereits hinter Chemnitz in Richtung Flöha.

 

In der Ferne ist Schloss Lichtenwalde zu sehen.
Die Alte Bierstraße.

 

Ankunft in Plaue (Flöha).
Im Wald oberhalb von Flöha.

 

Blick auf Flöha.
Der neue Hetzdorfer Viadukt.

 

Bereits hinter mir liegt die Augustusburg.
Blick auf Öderan.

 

Die Straße in Richtung Freiberg.
Die Ortschaft Frankenstein.

 

Die Ev. Pfarrkirche in Frankenstein.
Die Eisenbahnbrücke bei Frankenstein.

 

Die Ev. Pfarrkirche in Kleinschirm bei Freiberg.
Das Schwanenschlösschen in Freiberg.

 

Schloss Grillenburg im Tharandter Wald.
Dresden Blasewitz ist erreicht.

 

Länge der Tour: 171 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1879 Meter (Fenix 5)
Gesamter Anstieg: 1975 Meter (Montana 610)
Download: GPX-Datei - Fahradtour von Plauen nach Dresden



Garmin - Montana 610

Dienstag, 1. September 2020
Garmin - Montana 610

Garmin hat die Montana® 600 Serie durch die neue Montana® 700 Serie ersetzt. Wie immer, wenn Altes Neuem weichen muss, dann sind die Vorgängermodelle für'n Appel und'n Ei zu haben. Da musste ich einfach zuschlagen! Bis jetzt bin ich recht gut mit dem Edge 1030 gefahren, meiner Meinung nach immer noch der beste Fahrradcomputer von Garmin. Der neue Edge 1030 Plus hat leider keinen microSD-Kartenslot mehr, so dass Garminkarten nicht verwendet werden können. Daher kommt der 1030Plus für mich nicht in Frage. Was mich beim Edge 1030 und beim 1030Plus stört: der Akku kann nicht gewechselt werden. Geht der mal kaputt, dann ist das Gerät im Eimer, was nicht im Sinne der Umwelt ist. Ich habe also meinen schönen Edge 1030 in der Familie weitergereicht und mir dafür den preiswerten Montana 610 gekauft (für'n Appel und'n Ei). Das Gerät hat folgende Vorteile:

Sehr großer Bildschirm (5,06 x 8,93 cm; Diagonale: 10,2 cm). Daher sehr gut ablesbar. Die Garminkarten sehen fantastisch aus.

Verwendung von 3 AA-Batterien. Diese sind in jeder Kaufhalle oder Tankstelle erhältlich. Mit internem Akku (1960 mAh) ist eine Batterielaufzeit von 16 Stunden angegeben. Ich habe den internen Akku durch drei AA 2600 mAh Lithium-Ionen-Akkus ersetzt. Die Laufzeit reicht jetzt für etwa 400 Kilometer, was der Rekord ist! Das hat auch mein Edge 1030 nicht geschafft. Der Vorteil von Batterien ist außerdem, dass die Geräte ewig verwendet werden können. Mein altes Garmin GPSmap 60CSx funktioniert heute noch einwandfrei.

Das Montana verbindet sich nicht automatisch mit dem Internet. Ich habe sämtliche Daten die mich interessieren (Reichweite, Höhe und evtl. Tempo, Strecken) immer per Kugelschreiber in mein Fahrradbuch eingetragen. Diese Daten sind in einem handgeschriebenen Buch einfach am besten aufgehoben. Einem amerikanischen Server traue ich überhaupt nicht über den Weg.

Das Gewicht von 333 Gramm (mit Akku) geht auch für lange Wanderungen gerade noch in Ordnung.

Das Montana besitzt eine eigene Funktion für die Trackaufzeichnung. Diese kann manuell oder automatisch gestartet werden. Ich verwende immer manuell. Alte Garmingeräte ohne diese Funktion haben die Strecken gerne mal etwas länger werden lassen. Das geht mit dem Montana nicht mehr.

Gut zu gebrauchen sind außerdem Kompass, Sonnenaufgang, Sonnenuntergang und detaillierte Karten mit Höhenlinien.

Und nun noch der Nachteil: nicht geeignet für Rennradfahrer, Extremsportler, Triathleten usw. Mit meinem Rennrad kann ich jetzt nur noch mit der Fenix 5 fahren.

Die Garmin-Karte Deutschland V9.



Sehr übersichtlicher Startbildschirm.



Start und Stopp der Trackaufzeichnung.



Daten die mich interessieren.

Macht Radfahren in Deiner Stadt Spaß oder ist es Stress?

Dienstag, 1. September 2020
Der neue ADFC-Fahrradklimatest 2020 ist gestartet



Der ADFC-Fahrradklima-Test ist der Zufriedenheits-Index der Radfahrenden in Deutschland

Der Fahrradklima-Test ist eine der größten Befragungen zum Radfahrklima weltweit und wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) durchgeführt. Im Jahr 2020 findet die Umfrage zum neunten Mal statt - vom 01. September bis 30. November. Per Fragebogen kannst Du mit wenig Aufwand die Situation für Radfahrende in Deiner Stadt oder Gemeinde bewerten. So haben Du und alle anderen Experten die Chance, Politik und Verwaltung wichtiges Feedback zur Situation von Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrern vor Ort zu geben. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur fördert den ADFC-Fahrradklima-Test aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020.

Hier geht es zum Fahrradklimatest (oder auf das obere Foto klicken). Je mehr Menschen mitmachen, desto besser!
 

Fahrradtour zum Milleschauer - Teil 2

Montag, 24. August 2020
Fahrradtour zum Milleschauer - Teil 2

Die Fahrradtour zum Milleschauer ist von meinen gesamten Bergtouren mit Abstand die anstrengendste gewesen. Gleiche Länge hatte etwa die Fahrradtour zur Lausche (Teil 1) (Teil 2), beiden Berge sehen sich auch ähnlich, trotzdem war die Lausche ein Klax gegen den steilen Milleschauer.

Start ist am Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Es geht über den Elberadweg nach Heidenau, Pirna, dann über die S173 nach Berggießhübel. Was auf der Strecke genervt hat, ist der perverse Straßenverkehr, der leider extrem zugenommen hat. Für mich Umweltzerstörung in höchster Vollendung. Ab Berggießhübel kann man entweder durch das Gottleubatal Richtung Petrovice fahren, wir haben den steilen Anstieg auf der S173 gewählt, vorbei an der Panoramahöhe und dem Augustusberg. Ab Petrovice geht es hinauf auf den Erzgebirgskamm, die Strecke wird ruhiger und der Autoverkehr nimmt wohltuend ab, aber wir haben gemerkt, dass wir ab Pirna nur bergauf gefahren sind. Man muss also nicht in die Alpen fahren um ein paar Höhenmeter zu machen. Oben auf der Höhe dann der erste Blick in Richtung der beiden Milleschauer. Jetzt kommt das, worauf ich mich schon lange gefreut habe - die Abfahrt hinunter in das Böhmische Becken. Welch ein Gaudi ist denn das!! Unten in Varvažov wird man an die Schlacht bei Kulm erinnert, zu sehen an den vielen österreichischen Denkmälern. Ja ja, auch der alte Napoleon hat seinen Schaden angerichtet. Ab Chabařovice (deutsch Karbitz) ist es nicht mehr weit bis zum Milada-See.

Am 15. 6. 2001 wurde die Flutung der Restgrube des Tagebaus Chabařovice, des künftigen Sees Milada, begonnen, als eine umfangreiche hydrische Rekultivierung, gewährleistet durch den Staatsbetrieb Palivový kombinát Ústí im Rahmen der Revitalisierung des durch die Bergbautätigkeit vom PKÚ, s. p. betroffenen Gebietes.
Habe ich im Internet gefunden.

Der See ist wirklich schön!! Ab jetzt geht es nur noch steil bergab in Richtung Řehlovice (deutsch: Groß Tschochau), wo wir die Autobahn gekreuzt haben. Die Abfahrt war noch einmal wohltuend, denn irgend wann beginnt ja der steile Anstieg hinauf nach Žim (deutsch Schima), der schließlich auf dem Milleschauer endet. Die Fahrbahn besteht zum größten Teil nur aus Schotter. Bis zur Schutzhütte am Milleschauer konnten wir noch fahren, dann haben wir die Tretmühlen getragen. Also, ich kann diese Steigungen nicht fahren, außerdem ist der Untergrund des Weges saumiserabel. Zum Wandern aber geeignet!! Wir sind bis etwa 80 Meter unterhalb des Gipfels gekommen, dann haben wir die Fahrräder im Wald angeschlossen und sind das letzte Stück per pedes gelaufen. Es gibt also kein Gipfelfoto von meinem Fahrrad. Auf dem Gipfel steht eine Wetterstation (seit 1904), eine Richtfunkanlage, ein Aussichtsturm (leider geschlossen) und eine Gedenktafel für den Schriftsteller Petr Kabeš. Die Aussicht ist fantastisch. Da ich in diesem Gebiet noch nie war kann ich auch nicht sagen, welche Berge und Ortschaften zu sehen sind.

Die Rückfahrt ist unspektakulär. Immer oberhalb von Usti, mal bergauf mal bergab, dann kommt die richtig steile Abfahrt hinab nach Usti. Usti ist keine schöne Stadt und für Fahrräder die Hölle. Wir haben uns etliche male verfahren, weil es keine Radwege gibt. Nur Autos Autos Autos - verkehrstechnisch eine völlige Fehlplanung! Schließlich haben wir dann doch den Elberadweg gefunden, der uns bequem nach Dresden zurück gebracht hat.













Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 2198 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Milleschauer



Fahrradtour zum Milleschauer

Sonntag, 23. August 2020
Fahrradtour zum Milleschauer

Eine Beschreibung der Fahrradtour zum Milleschauer folgt demnächst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 180 Kilometer
Gesamter Anstieg: 2198 Meter
Download: GPX-Datei - Fahrradtour zum Milleschauer