Wanderung nach Bad Gottleuba

Montag, 18. Mai 2020
Wanderung nach Bad Gottleuba

Die Tour habe ich mit Komoot erstellt. Leider hat mir Komoot ein paar üble Hindernisse eingebaut, so dass ich die Wanderung nicht empfehlen kann, es sei denn, man sucht das Abenteuer. Deshalb die Warnung: nicht nachmachen!!

Eigentlich ist die Wanderung sehr schön, Komoot hat mir aber ein paar Hindernisse eingebaut, die alles andere als angenehm waren. Beginn ist am neuen Schulcampus in Dresden Tolkewitz. Bis Pirna bin ich den Elberadweg gelaufen, eine Strecke über 15 Kilometer, ohne Berge und etwas langweilig, weil ich alles schon kenne. Der Weg durch Pirna war auch relativ angenehm, es ging mitten durch die Innenstadt, dann die Schaftreppe hinauf in einen kleinen Stadtwald. Und hier das erste Malheur. Es gab keinen Weg, das war nur ein kleiner überwucherter Trampelpfad im Gebüsch. Zu allem Übel hielten sich hier ein paar gestrauchelten Gestalten von Pirna auf! Ich kam mir vor wie unter Räubern mitten im Wald. Nach ein paar hundert Metern bin ich auf einen schönen Weg gestoßen, der sich sehr gut lief.

Dann das nächste Hindernis. In Pirna wird eine neue Umgehungsstraße gebaut, die B172. Dafür benötigt es eine neue Brücke über das Gottleubatal. Der Wanderweg war an der Baustelle selbstverständlich gesperrt, eine Umleitung nicht ausgeschildert. Da ich auf Grund der weiten Entfernung meiner Wanderung keine Lust auf Umwege hatte, bin ich kurzerhand verbotenerweise durch die Baustelle gelaufen, und ich war nicht der einzige der das gemacht hat!!

Bis Rottwerndorf konnte ich angenehm laufen, dann folgte die Strafe von Komoot. Meine Güte, es gibt so einen schönen Wanderweg in Richtung Cottaer Spitzberg. Warum schickt mich Komoot über solch einen üblen Trampelpfad? Und der war richtig gefährlich, weil es steil die Böschung hinunter ging und der Trampelpfad höchstens 10 bis 20 Zentimeter breit war. Ich kam mir vor wie der Tänzer auf dem Seil.

Auf dem Ernst-Nied-Weg ging es weiter in Richtung Cottaer Spitzberg. Komischerweise endete der Weg mitten in der Wildnis. Um mich herum nur noch undurchdringliches Gebüsch und mächtig große Wackersteine. Mit meinem Navi habe ich Räuber im Wald gespielt und den Weg gefunden, leider endete das Malheur im Steinbruch. Hier die Hinweistafel: Betreten verboten - Lebensgefahr. Also, allen Mut zusammen genommen und durch verbotenes Gelände gelaufen. Zum Glück hat niemand in meiner Nähe gesprengt, ich wäre sonst in die Luft geflogen.

Oben in Cotta bin ich dann auf die S173 gestoßen, die ich aber nur ein paar hundert Meter laufen musste. Leider gab es da auch einen Kreisverkehr, der für Autos gebaut wurde aber nicht für Wanderer. Dementsprechend munter konnten die Autofahrer ihren Hass ausleben und mich beschimpfen. Hat mich aber nicht gestört, höchstens die Geschwindigkeit der Autos die idiotisch ist. Verrückte kranke Welt.

Geschafft. Ab jetzt geht es nur noch durch einen wunderschönen Wald und über die Berggießhübler Höhe hinab nach Berggießhübel. Von der Höhe hat man einen fantastischen Ausblick auf Dresden und das Elbtal.

Ab Berggießhübel wollte mich Komoot wiederum über die Höhe schicken, ich bin aber auf dem Radweg neben der Straße Richtung Bad Gottleuba gelaufen, rein aus Bequemlichkeit. Nach 31 Km habe ich mein Ziel Bad Gottleuba erreicht.

Die Rückfahrt ging mit dem Bus und der Bahn erstaunlich gut.

 

 





 











 























Länge der Tour: 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 439 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung nach Bad Gottleuba



Wanderung zum Keulenberg - Teil 2

Samstag, 16. Mai 2020
Wanderung zum Keulenberg - Teil 2

Die Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch "Wander- & Naturführer Lausitzer Bergland" - Verlag Peter Rölke. Start ist an der Kirche in Oberlichtenau. Der kleine Ort ist eine ehemalige Gemeinde im sächsischen Landkreis Bautzen und seit dem 1. Januar 2009 ein Stadtteil von Pulsnitz. Besichtigen kann man das schön gelegene Schloss sowie den Bibelgarten. Auf dem Keulenberg befindet sich das Bismarckdenkmal, der Augustobelisk, die Ruine des Bergschlösschens, ein großer Fernsehturm und der Aussichtsturm. Die Sicht ist einmalig! Auf dem Keulenberg war ich schon öfter mit dem Fahrrad, siehe z.B. hier oder meine Fahrradtour zum Keulenberg von Dresden aus geradelt.































Länge der Tour: bis 9 Kilometer
Gesamter Anstieg: 209 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Keulenberg



Wanderung zum Keulenberg - Teil 1

Donnerstag, 14. Mai 2020
Wanderung zum Keulenberg - Teil 1

Gestern sind wir bei schönstem Wetter zum Keulenberg gewandert. Natürlich geht die Wanderung wieder zurück auf einen Wandervorschlag von Peter Rölke. Gefahren zum Keulenberg sind wir über Radeberg, Lichtenberg, Oberlichtenau. In Lichtenberg gibt es eine wunderschöne Aussicht, die sich Eichberg nennt. Hier konnte ich ein paar Drohnenaufnahmen machen, welche ich Euch zeigen möchte. Die Sicht war fantastisch, so dass wir etliche Ortschaften, Berge und Höhenzüge entdecken konnten. Die Sicht reichte im Osten bis zum Czorneboh, Bieleboh, im Westen war der Burgberg bei Frauenstein, die Halsbrücker Esse und der Collmberg zu sehen. Besonders gut war der Fernblick in Richtung Lausitz mit dem Valtenberg und Unger. Die Wanderung werde ich in einem nächsten Artikel getrennt beschreiben. Unterhalb des Keulenberges habe ich dann noch einmal ein paar Drohnenaufnahmen gemacht. Die Sicht war nicht mehr ganz so gut, der Czorneboh war aber immer noch zu sehen. Außerdem die Kraftwerke Schwarze Pumpe, Boxberg und Jänschwalde bei Cottbus. Die Westlausitz ist immer wieder schön!

Der Blick vom Eichberg bei Lichtenberg:

























Der Blick unterhalb des Keulenberges. Zu sehen ist die gesamte Westlausitzer Gebirgskette mit Schwedenstein, Hochstein, Hennersdorfer Berg usw.













Wanderung durch die Dresdner Heide

Donnerstag, 26. März 2020
Wanderung durch die Dresdner Heide bei Nacht

In Zeiten des Corona-Virus wird empfohlen, zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte zu meiden. Nun gut, ich habe mich daran gehalten und bin Nachts gewandert, wo mich mit Sicherheit keiner sieht. Die Wanderung beginnt in Tolkewitz am Elberadweg, führt über die Waldschlößchenbrücke zur Stauffenbergallee, dann über die Marienallee hinein in die Dresdner Heide. Jetzt folgen 10 Kilometer wandern im dunklen Wald, und hier hatte ich dann doch eine Begegnung, allerdings mit einem Gespenst. Gespenster übertragen bekanntlich keine Krankheiten, so dass ich sorglos weiter wandern konnte. Der Rückweg führt über die momentan menschen - und autoleere Grundstraße zurück nach Tolkewitz. Den Weg über den Friedhof konnte ich leider nicht in Anspruch nehmen, denn dieser hatte geschlossen. Schade, ich hätte sicherlich weitere Gespenster getroffen.

Das Gespensterschloss am Elberadweg bei Nacht.



Und so sieht es aus!







Länge der Wanderung: 25 Kilometer
Gesamter Anstieg: 225 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung durch die Dresdner Heide

Da es schon ziemlich spät in der Nacht war, habe ich die Landkarte leider nicht besser hinbekommen!

Wanderung um Weesenstein

Freitag, 20. März 2020
Wanderung um Weesenstein

Da wir in Sachsen sicherlich auch bald eine Ausgangssperre haben werden, bin ich mit der Drohne in die Luft gegangen. Oben am Himmel fange ich mir mit Sicherheit keinen Virus ein! Auf der gesamten Wanderung ist uns fast kein einziger Mensch begegnet.

Die Strecke ist identisch mit meiner Tour: Wanderung durch die Müglitztalhänge, nur das wir diesmal den Bogen um Ploschwitz - Falkenhain weggelassen haben. Eine Karte lade ich deshalb nicht noch einmal neu hoch, unten ist aber die übliche GPX-Datei zu finden.

Erstaunlich, was man alles aus der Luft sehen kann. Die Wanderung ist ja an sich schon genial was die Fernsichten betrifft, aber von oben sieht man dann einfach noch viel mehr. Vor allem interessant der Steinbruch im Seidewitztal bei Nentmannsdorf. Leider war die Fernsicht nicht perfekt, es gibt aber trotzdem viel zu entdecken. Zu sehen sind die Sächsiche Schweiz, Dresden mit Triebenberg und Borsberg, der Tanzplan und Unger, das Erzgebirge mit Sattelberg, Geising usw. und natürlich der Wilisch. Im Seidewitztal befindet sich das Schloss Kuckuckstein, leider hier nicht zu sehen. Dafür hat man einen besonders schönen Blick auf das Schloss Weesenstein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 7, 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 176 Meter

Paddeltour auf der Elbe

Mittwoch, 18. März 2020
Paddeltour auf der Elbe

Heute habe ich nach langer Pause wieder mal mein Boot aufgepustet und bin damit von Tolkewitz bis zur Flügelwegbrücke gepaddelt, was bei diesem herrlichen Wetter richtig Spaß gemacht hat. Laut Garmin habe ich für die knapp 13 Kilometer lange Strecke 2170 Paddelschläge benötigt, die Geschwindigkeit betrug im Duchrschschnitt 6. 7 Km/h. Ist schon erstaunlich, welch hohe Fließgeschwindigkeit die Elbe hat, der Wasserstand ist allerdings im Moment ziemlich hoch. Interessant war, dass ich mal am Übigauer Schloss anlanden konnte. Leider kommt man da nicht hinein, es sei denn, man klettert über den Zaun. Von der ehemaligen Maschinenbauanstalt sind leider auch nur noch Ruinen übrig. Schade!!





























Länge der Tour: 12, 76 Kilometer

Borsberg-Triebenberg-Doberberg - Teil 2

Donnerstag, 5. März 2020
Borsberg-Triebenberg-Doberberg - Teil 2

Die Wanderung geht weiter. Es folgt die Strecke vom Triebenberg zum Doberberg, über den Jagdweg entlang der Borsberghänge bis nach Pillnitz und von dort zurück auf der linken Elbseite nach Dresden Tolkewitz.

Unterhalb des Triebenberges hat man diese herrliche Aussicht in Richtung Lausitz, Sächsische Schweiz und Erzgebirge.





Der Doberberg kommt in Sicht.

 

Ankunft am Doberberg und Blick in Richtung Hoher Schneeberg. Auf dem Berg befindet sich ein großes Holzkreuz, eine Schutzhütte und ein Ehrenhain für die Gefallenen des ersten Weltkrieges.

 



Blick in Richtung Lausitz mit dem Valtenberg, davor die Burg Stolpen.



Der Borsberg von oben. Auf dem zweiten Foto ist die neue Autobahn zu sehen, im Hintergrund die Sächsich - Böhmische Schweiz. Auffällig vor allem der Rosenberg. Kaltenberg und Jedlova sind zu erahnen.

 

Blick auf den Triebenberg und Napoleonstein bei Weißig. Ganz rechts ist der Keulenberg zu sehen (erstes Foto).

 

Panoramablick in Richtung Sächsisch - Böhmische Schweiz, außerdem Kreibitzer Gebirge und Zittauer Gebirge.



Panoramablick in Richtung Westlausitz und Oberlausitz.



Hier kann man sehen, dass der Streckenverlauf für die neue Autobahn bereits abgesteckt wurde. Ein Disaster für die Umwelt, denn die Straße wird den Doberberg direkt durchschneiden. Die herrliche Landschaft ist damit für immer verloren.



Und nun geht geht es stramm in Richtung Jagdweg und Leitenweg unterhalb des Borsberghanges.

 

Der Jagdweg ist berühmt für seine 10 Brücken, die die Wettiner auf der Fahrt von Pillnitz zu ihren Jgdgebieten in der Sächsichen Schweiz benutzten. In der Regierungszeit des Kurfürsten Friedrich August III. wurden die Wege zwischen 1780 und 1789 ausgebaut. Die Hohe Brücke (Nummer 10) ist die größte Brücke am Jagdweg.





Und hier noch ein paar Fotos aus der Luft. Sie entstanden in Nähe des Triebenberges.



 

 

 

 

Über den Weinbergweg in Oberpoyritz geht es zurück nach Pillnitz. Zu bewundern gibt es etliche schöne alte Bauernhöfe und andere Gebäude. Trotzdem finde ich den Weg oberhalb der Weinberge schöner. Na ja, egal wo man wandert, es ist überall schön.

 

Die Wanderung ist fast geschafft. An der Fähre in Laubegast schließt sich das Ringlein. Eine äußerst anspruchsvolle aber auch sehr schöne Tour. Absolut zu empfehlen, vor allem wenn das Wetter schön ist.



Die Strecke: Dresden Tolkewitz, Laubegast, Pillnitz, Friedrichsgrund, Meixmühle, Borsberg, Zaschendorf, Triebenberg, Doberberg, Jagdweg, Leitenweg, Weinbergweg, Oberpoyritz, Pillnitz, Fähre, Elberadweg, Tolkewitz.
Länge der Tour: 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 600 Meter
Download: GPX-Datei Borsberg - Triebenberg - Doberberg



Borsberg-Triebenberg-Doberberg - Teil 1

Mittwoch, 4. März 2020
Borsberg-Triebenberg-Doberberg - Teil 1

Da die Wanderung sehr lang ist, unterteile ich sie wieder in zwei Teile. Es handelt sich um die Tour 17 aus dem Wander - & Naturführer Dresden und Umgebung - Teil 1 - Berg - & Naturverlag Peter Rölke. Im Buch ist sie ab Pillnitz mit einer Länge von 17 Kilometer angegeben. Sie kann aber auch einzeln als Tour 15 oder 16 gewandert werden. Ich finde die lange Strecke schöner.

Für mich ist aber der Start in Dresden Tolkewitz, und ich werde erst einmal nach Pillnitz laufen. Zunächst auf der linken Elbseite bis zur Fähre in Laubegast.



 

Mit der Fähre geht es hinüber auf die andere Elbseite. Hier ein Blick auf den Fernsehturm und auf Dresden-Laubegast.

 

Im Trockendock der Laubegaster Werft befindet sich im Moment der Schaufelraddampfer Leipzig und Pillnitz.





Die Elbe führt im März ein leichtes Hochwasser.



Und nun bin ich nach etwa 6 Kilometer in Pillnitz angekommen. Hier die Kapelle Maria am Wege an der Dresdner Straße



Schönes Haus am Weg in den Friedrichsgrund, mit dem Drachen Meix als Wetterfahne.



Und nun befinden wir uns bereits im Friedrichsgrund. Ein sehr angenehm zu laufender Weg in Richtung Meixmühle.

 

Ankunft an der Meixmühle. Die 1903 errichtete Drachenburg, heutzutage leider verfallen.



In der Meixmühle selber gibt es noch Gastronomie. Beim Adventure Walk 2019 befand sich hier der erste Verpflegungspunkt.



Hat man den Friedrichsgrund durchquert, ist es nicht mehr weit bis zum Borsberg. Leider hat die Gaststätte schon lange geschlossen.



Die Triangulationssäule auf dem Borsberg.



Auf dem Berg befand sich ein hölzerner Aussichtsturm, dessen Reste vor ein paar Jahren noch zu sehen waren. Heute hat man nur noch vom Rande des Borsi eine schöne Aussicht.



Über Zaschendorf gelangen wir zum Triebenberg. Der schöne Feldweg geht leider über in einen Betonplattenweg. Oben vom Berg hat man eine grandiose Aussicht.



Der Blick auf Dresden. Bei ganz klare Sicht ist sogar der Collmberg zu sehen, heute leider nicht.



Blick auf die Sächsische Schweiz, Rosenberg, Kreibitzer Gebirge, Zittauer Gebirge und Lausitz mit Valtenberg (links). Unterhalb des Valtenberges ist die Burg Stolpen zu sehen.



Die Westlausitz mit Keulenberg, Schleißberg, Schwedenstein, Ohorner Steinberg und Hochstein.



 

Der Weg in Richtung Doberberg. Auch hier immer wieder schöne Blicke auf Erzgebirge, Sächsische Schweiz usw.

 

Der Valtenberg in der Lausitz, darunter die Burg Stolpen. Auf dem anderen Foto ist der Schleißberg und Schwedenstein in der Westlausitz zu sehen.

 

Die Wanderung geht im nächsten Teil weiter.

Die Strecke: Dresden Tolkewitz, Laubegast, Pillnitz, Friedrichsgrund, Meixmühle, Borsberg, Zaschendorf, Triebenberg, Doberberg, Jagdweg, Leitenweg, Weinbergweg, Oberpoyritz, Pillnitz, Fähre, Elberadweg, Tolkewitz.
Länge der Tour: 31 Kilometer
Gesamter Anstieg: 600 Meter
Download: GPX-Datei Borsberg - Triebenberg - Doberberg



Vom Fernsehtrum nach Hosterwitz - Teil 2

Donnerstag, 27. Februar 2020
Zwischen Fernsehturm, Agneshöhe, Rockau, Keppmühle und Zuckerhut

Die Wanderung beginnt dort, wo die vorherige aufgehört hat: am Dresdner Fernsehturm. Es handelt sich um die Tour 12 aus dem Buch "Auf und ab entlang der Elbhänge - Natur - und Bergverlag - Peter Rölke". Für mich ist das der Weg der schönen Aussichten, was da sind: die Agneshöhe, die Rockauer Aussicht und der Zuckerhut oberhalb des Keppgrundes. Damit ist der Weg vorgezeichnet. Start am Fernsehtrum, Agneshöhe, Pappritz, Helfenberger Grund und Park, Rockauer Aussicht, Keppmühle, Zuckerhut und Hosterwitz. Da ich noch genug Kraft in den Beinen hatte, bin ich am Elberadweg zurück nach Tolkewitz gelaufen. Zu großen Teilen ist die Wanderung identisch mit dem Adventure Walk 2019. Der Weg hinab in den Keppgrund ist leider immer noch gesperrt. Angeblich soll eine Steintreppe nicht in Ordnung sein. Das ist natürlich quatsch. Man kommt ohne weiteres durch. Die Wanderungen können auch einzeln gelaufen werden. Die erste Strecke ist 6 Kilometer lang, die zweite 8 Kilometer. Und wer möchte, der läuft von Tolkewitz aus die komplette Runde.

Blick von der Agneshöhe.







Das Helfenberger Schloss.



Umgefallener Baum im Helfenberger Park.



Die alte Hängebuche.



Blick von der Rockauer Aussicht.





Der Hohe Schneeberg.



Die Keppmühle im Keppgrund, leider auch nicht mehr geöffnet.



Oberhalb des Keppgrundes.



Blick vom Zuckerhut in Richtung Erzgebirge mit Geising und Kahleberg.



Blick vom Zuckerhut in Richtung Borsberg.



Die kleine Kirche "Maria am Wasser".



Blick vom Zuckerhut auf Dresden.



Es geht hinab in das Elbtal.



Wanderung am Elberadweg in Richtung Fernsehtrum.



Die Dresdner Elbfähre darf ausnahmsweise mal nicht nur übersetzen.



Länge der Tour: 21 Kilometer
Gesamter Anstieg: 513 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Fernsehturm

Wanderung zum Fernsehturm - Teil 1

Montag, 24. Februar 2020
Die Elbhänge, Schwebebahn, Rhododendronpark, Königlicher Weinberg und Wachwitzgrund

Bei dieser Wanderung handelt es sich wiederum um eine Tour aus dem "Wander - & Naturführer - Dresden und Umgebung - Band 2, Berg - & Naturverlag Peter Rölke". Genau genommen sind das aber zwei Wanderungen. Da mir die erste, "Auf und ab entlang der Elbhänge - zwischen Schwebebahn, Rhododendrongarten, Königlichem Weinberg und Wachwitzgrund", zu kurz war, habe ich gleich die zweite, "Auf und ab entlang der Elbhänge - zwischen Fernsehturm, Agneshöhe, Rockau, Keppmühle und Zuckerhut", hinten drangehängt. Dadurch kommen natürlich ein paar Kilometer mehr zusammen. Hier erst einmal Teil 1 der Wanderung.

Start ist der Elberadweg in Dresden Tolkewitz. Über das Blaue Wunder geht es hinüber zum Körnerplatz, weiter über den Veilchenweg, Steinweg hinauf zur Schwebebahn. Oben angekommen, kann man auf dem Turm der Bergstation die Aussicht auf Dresden und die umliegenden Berge genießen. Die Strecke orientiert sich ab jetzt etwa an der Gelben Markierung des Dichter-Musiker-Malerweges. Über die Oeserstraße, Krügerstraße, Kotzschweg (sehr steil) und Josef-Hegenbarth-Weg gelangen wir zum Rhododentronpark. Hier besonders schön die Königliche Villa und die umliegenden Gebäude. Ein Besuch des Parks lohnt sich vor allem im Mai, wenn der Rhododentron in Blüte steht. Ab jetzt ist der Wanderweg etwas schwierig zu finden. Durch einen kleines Eisentor geht es hinein in den Königlichen Weinberg. Am Ende des Hang-Weges die nächste schöne Aussicht. Über die Himmelsleiter (sehr steile Treppe) und durch einen Wald gelangen wir nach Oberwachwitz. Über den Eichendorffsteig geht es steil hinab in den Wachwitzgrund, dann auf der anderen Seite wieder nach oben und wir haben unser Ziel erreicht, den Dresdner Fernsehturm. Hier endet der erste Teil meiner Wanderung. Laut meinem Navi ist die Strecke von der Bergbahn bis hierher 6, 3 Kilometer lang. Da mir das als Wanderung zu kurz war, folgt demnächst der zweite Teil vom Fernsehturm nach Hosterwitz.
Auf der Tour findet man außerordentlich schöne Aussichtspunkte, von wo aus man herrliche Blicke auf Dresden und die umliegenden Berge hat. Ebenso schön, die vielen Villen und Schlösser am Elbhang. Die Beschreibung im Buch ist sehr genau, trotzdem gibt es etliche Stellen, wo man aufpassen muss. Ich habe manchmal lange suchen müssen, wo der Weg lang geht. Laut meiner GPS-Datei hat das Suchen aber jetzt ein Ende. Viel Spaß!



































Länge der Tour: 21 Kilometer
Gesamter Anstieg: 513 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Fernsehturm

Wanderung zur Goldenen Höhe

Freitag, 21. Februar 2020
Wanderung zur Goldenen Höhe

Diese Wanderung geht zurück auf einen Wandervorschlag aus dem Buch Wander- & Naturführer "Dresden und Umgebung" Band 1 - Berg - und Naturverlag Peter Rölke. Leider hatte ich meine Kamera vergessen, so dass ich keine Fotos machen konnte. Da ich diese Strecke aber schon viel gewandert und mit dem Fahrrad gefahren bin, verlinke ich ein paar ältere Fotos aus der gleichen Gegend.

Start ist die Gleisschleife in Dresden Prohlis. Es geht über den Gebergrund (Beginn an der Dohnaer Straße) nach Nickern, wo dass Nickener Schloss besichtigt werden kann. Der nächste Ort ist Kauscha. Vorbei an der Talsperre Kauscha, unter der neuen Autobahnbrücke hindurch nach Goppeln. In Golberode treffen wir auf die Straße zum Pappelblick. Wir biegen aber rechts ab und wandern in Richtung Rippien. Nach Golberode geht es steil hinab in den Gebergrund. Unten im Tal treffen wir auf die ehemalige Gebergrundmühle, die sich heute in Privatbesitz befindet. Über eine schöne Wiese geht der Weg weiter in Richtung Rippien und Hänichen. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Goldenen Höhe. Kurz vor der Goldenen Höhe (am Sendemast) hat man die schönste Aussicht auf Dresden und die umliegenden Berge. Bei guter Sicht kann man in weiter Ferne die Lausche sehen. Auf der Goldenen Höhe (auch Gohlig genannt) stand bis etwa 1964 eine Berggaststätte, die mir aus meiner Kindheit noch bekannt ist. Wandertage in der Schule gingen damals meistens auf den Borsberg oder auf die Goldene Höhe. Wir haben die Hälfte der Wanderung geschafft, und es beginnt der Rückweg über den Eutschützer Grund, Nöthnitzer Grund und Kaitzgrund. Zu sehen sind unter anderem die Eutschützer Mühle (heute Gaststätte), die Sportstätte Bannewitz und das Nöthnitzer Schloss. Über den Kaitzgrund kommen wir zurück nach Dresden. Für mich war die Wanderung beendet an der Bushaltestelle Gostritzer Straße. Die Wanderung ist absolut zu empfehlen, manchmal stört etwas der Lärm der Autobahn.





 







Länge der Tour: 14, 32 Kilometer
Gesamter Anstieg: 289 Meter
Download: GPX-Datei Wanderung zur Goldenen Höhe













Der Spreewald - Teil 2

Mittwoch, 19. Februar 2020
Die Slawenburg Raddusch



Heute soll es zur Slawenburg nach Raddusch gehen.

Die Slawenburg Raddusch ist eine äußerlich weitgehend originalgetreue Nachbildung einer slawischen Fliehburg in der Nähe des heute zur Stadt Vetschau/Spreewald gehörenden Dorfes Raddusch in der brandenburgischen Niederlausitz.
Wikipedia

Sie wurde etwa um 880 erbaut, mehrfach erneuert und vergrößert. In der Niederlausitz sind etwa 40 solcher Wallanlagen bekannt.

Diese Burgen waren im 9. und 10. Jahrhundert durch den slawischen Stamm der Lusitzi errichtet worden. Sie dienten als Fluchtburgen für die in unmittelbarer Nähe lebende Bevölkerung. Die Konzentration dieser Burganlagen im Gebiet der Niederlausitz wird auf den starken von sächsischer Seite ausgehenden Eroberungsdruck zurückgeführt.
Wikipedia







Und hier noch ein Blick von oben. Im Hintergrund ist die Stadt Vetschau zu sehen. Früher stand dort mal das Kraftwerk Vetschau, welches jedoch 1996/97 abgerissen wurde.





In unmittelbarer Nähe der Burganlage befindet sich der Bischdorfer See.

Er ist aus dem zwischen 1960 und 1996 betriebenen Braunkohletagebau Seese/Ost hervorgegangen. So wie ich das mitbekommen habe, wird der See seit dem Jahr 2000 künstlich geflutet. Damit müsste er bis heute seinen Endwasserstand von 57,3 m NN erreicht haben. Die Uferkantenlänge beträgt 22 km.

Auffällig am See sind vor allem diese drei Windräder, die auf einer kleinen Anhöhe stehen.



Da der Spreewaldmarathon direkt hier vorbeiführt, kann ich Euch zeigen, wie diese Mühlen aus der Nähe aussehen.



Und hier noch ein paar Fotos vom Bischdorfer See, aufgenommen während eines Spreewaldmarathons.







Interessant, dass in unmittelbarer Nähe zum Bischdorfer See, ein neuer Tagebau geflutet wird. Leider habe ich vergessen, wie er sich nennt. Auf diesem Panoramafoto kann man sehen, welche Größe der neue See mal haben wird. Links der Bischdorfer, rechts der Neue.



Der Spreewald - Teil 1

Dienstag, 18. Februar 2020
Kleine Reise durch den Spreewald

Eine meiner Lieblingsregionen in Deutschland ist der Spreewald. Schon seit Jahren bin ich mit dem Fahrrad beim Spreewaldmarathon dabei, diesmal soll es aber zu Fuß durch die schöne Landschaft gehen.



Start der kleinen Wanderung ist die Ortschaft Burg. Burg ist eine ziemlich große Gemeinde, auch wenn das vielleicht gar nicht so aussieht. Die Entfernung nach Cottbus beträgt gerade einmal 20 Kilometer. Im Ort befindet sich die Ev. Kirchengemeinde Burg, die Spreewald Therme, der Spreewaldhafen und der Bismarckturm. Die Wanderung führt über die ehemalige Bahntrasse der Spreewaldbahn und geht auf der anderen Seite der Hauptspree zurück zur Kirche.

















Länge der Tour: 5 Kilometer
Download: GPX-Datei - Wanderung Burg Spreewald



Nach der Wanderung haben wir uns noch die Kirche und das Schloss in Straupitz angeschaut. Die Geschichte von Kirche und Schloss geht aus den beiden Tafeln hervor.

Tafel über die Geschichte der Schinkel-Kirche in Straupitz.











Tafel über die Geschichte von Schloss Straupitz.





Wanderung nach Wilsdruff

Montag, 20. Januar 2020
Wanderung nach Wilsdruff

Eigentlich wollte ich gestern von Dresden bis nach Nossen wandern. Dann haben Beine und Kopf gesagt, dass sie keine Lust auf so eine lange Wanderung haben. Und da ist aus Nossen Wilsdruff geworden. Start ist an der Altenberger Straße in Dresden, dabei ist es jedem selber überlassen, wie er durch Dresden wandert. Viele Wege führen nach Rom. Die Tour ist bis kurz hinter Steinbach identisch mit meiner Wanderung nach Siebenlehn, ab jetzt trennen sich beide Wege. Ein paar Fotos von der damaligen Tour sieht man auch hier.

Hier bin ich schon in Dresden Cotta.



An der Coventrystraße bekommt man gar nicht mit, dass es sich um eine große Bundesstraße handelt, weil man hinter diese Wand aus Beton laufen kann. Von den vielen Autos hört und sieht man überhaupt nichts.



Es dauert gar nicht lange, und wir haben Dresden verlassen. Der Anstieg über die Coventrystraße ist sehr lang (reichlich 6 Kilometer). Dann ist man aber immer noch nicht oben.



Ich bin diesmal nicht durch Pennrich gelaufen sondern habe den kleinen Umweg durch den Zschonergrund gewählt.



Der Wegweiser zeigt, wo es lang geht.



Und hier kann man schon erahnen, wo das hintere Ende des Zschonergrundes ist.



Und das ist schon hinter Steinbach, der nächste Ort ist bereits Kaufbach. An dieser Stelle habe ich den höchsten Punkt der Wanderung erreicht.



Leider hatte ich am Morgen keine gute Sicht. Rechts sieht man das Gewerbegebiet von Kesselsdorf. In der Mitte die Brücke der Prager Autobahn, dahinter der Kanalumsetzer bei Pesterwitz. Mein Weg führt unter diese Brücke hindurch, links sieht man das Ende des Zschonergrundes.



Das Gewerbegebiet von Kesselsdorf, dahinter die St. Katharinenkirche, schwach zu erahnen der Tharandter Wald.





Blick in Richtung Meißen. Ob die weißen Häuser in der Bildmitte zu Meißen gehören, kann ich leider nicht sagen. Schade, dass die Sicht so schlecht war, ich hätte sonst eine Menge entdecken können.



Ankunft in Kaufbach. Noch reichlich 4 Kilometer, und wir sind in Wilsdruff.



Wilsdruff ist eine Kleinstadt am Bach Wilde Sau westlich von Dresden im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Sachsen). Sie ist das städtische Zentrum einer „Wilsdruffer Land“ genannten Region, welche sich in etwa mit dem ehemaligen Amtsgerichtsbezirk Wilsdruff deckt. Wilsdruff ist bekannt durch den Mittelwellensender Funkturm Wilsdruff und die Möbeltischlerei, welche im späteren 19. Jahrhundert und während des 20. Jahrhunderts auch industriell betrieben worden ist.
Wikipedia





Hier am Marktplatz endet die schöne Wanderung. Da der Bus aller Stunden nach Dresden fährt, ist die Rückfahrt kein Problem.



Länge der Tour: 23, 30 Kilometer
Gesamter Anstieg: knapp 300 Meter

Download: GPX-Datei - Wanderung nach Wilsdruff



Wanderung Dresden nach Neustadt - Teil 2

Samstag, 18. Januar 2020
Wanderung von Dresden nach Neustadt - Teil 2





Die außerordentlich schöne Wanderung beginnt beim Bäcker Hünich an der Kipsdorfer Straße in Dresden. Diese Straße bin ich gelaufen bis zur Fähre in Tolkewitz. Hier übersetzen und weiter am Elberadweg bis nach Pillnitz. Am Anfang des Friedrichgrundes geht es steil nach oben zur künstlichen Ruine bei Pillnitz. Diese wurde aufwändig saniert, man kann sie jetzt auf einer neu errichteten Treppe erklimmen. Von oben hat man einen sehr schönen Blick auf Pillnitz. Komoot schickt mich über den Borsberg bis nach Graupa, hier bin ich auf den Dichter-Musiker-Malerweg gestoßen, der nach Bonnewitz führt. Durch den Wald geht es weiter in Richtung Porschendorf. Am Antoniuskreuz biegt der Weg links ab und wir gelangen über den Malerweg zum Mühlsdorfer Koordinatenstein. Jetzt ist etwas klettern angesagt, denn es geht auf sehr alten Stufen steil hinab in das Wesenitztal. Dies muss auf der anderen Seite natürlich wieder nach oben erklommen werden. Aber keine Angst, es sieht schlimmer aus als es in Wirklichkeit ist. An der S164 verlassen wir den Malerweg und wir laufen nach links in Richtung Böhmensberg. Ab hier beginnt ein sehr langer und teilweise steiler Aufstieg, vorbei am Böhnensberg bis zur Hohburkersdorfer Linde. Auf der Höhe erreichen wir den höchsten Punkt der Wanderung und man hat den schönsten Blick in Richtung Lausitz, Triebenberg, Stolpen und zum Unger. Jetzt ist das Polenztal mit seinen Märzenbecherwiesen nicht mehr weit. Kurz vor dem Polenztal musste ich etwas improvisieren. Durch große Waldmaschinen war der Weg dermaßen zerstört, dass ich ihn bei bestem Willen nicht mehr finden konnte. Also, wer die Wanderung machen möchte: hier aufpassen!! An der Bockmühle vorbei laufen wir ein langes Stück durch das Polenztal. Und das bringt uns langsam aber sicher bis nach Neustadt in Sachsen. Beim Bäcker an der Kirche ist für mich die Wanderung beendet.
Komoot hat eine tolle Tour erstellt. Sie läuft sich nicht ganz einfach. Teilweise sind die Wege stark verwurzelt und steinig, auch die fast 900 Hm müssen bewältigt werden.

Länge der Tour: 37.72 Kilometer
Gesamter Anstieg: 892 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden nach Neustadt