Zu Fuß durch die Stadt Dresden

Samstag, 21. Mai 2022
Zu Fuß durch die Stadt Dresden

Bovor es in den Urlaub geht bin ich gestern mal wieder nicht ganz freiwillig zu Fuß durch Dresden gewandert - am Mittag auf dem Elberadweg Richtung Plauen und am Abend im Gewitter zurück nach Hause. Die Stimmung war einfach fantastisch. Die Natur blüht richtig auf wenn der Regen fällt.

Für rund 60 Millionen Euro wird der Beyer-Bau auf dem Campus der TU Dresden denkmalgerecht generalsaniert. Das hat zur Folge, dass man die Kuppel des Observatoriums unten am Boden bewundern kann. Der historische Refraktor wurde bereits 2016 ausgebaut und nach Jena zur Sanierung geschickt. Ein interessantes und gewaltiges Bauprojekt.

Gelaufen bin ich 21 Kilometer.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wanderung über die Rauensteine

Samstag, 7. Mai 2022
Wanderung über die Rauensteine

Kleine Wanderung über die Rauensteine, wobei der Hund teilweise getragen werden musste. Die Sicht war etwas diesig, aber in 36 Kilometer Entfernung konnten wir den Jedlova und den Kaltenberg sehen. Die Berge unterhalb des Jedlova müssten die Lorenzsteine und der Raumberg sein (Bild 9). Die Lausche ist leider nicht zu sehen, denn sie wird vom Jedlova verdeckt. Ich finde diese Fernsichten immer wieder grandios. Man muss also nicht unbedingt nach Amerika fahren (fliegen).



























Länge der Tour: 5 Kilometer
Gesamter Anstieg: 182 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Rauensteine

Wanderung um Lockwitz

Dienstag, 26. April 2022
Wanderung um Lockwitz

Eine herrliche Wanderung um Lockwitz. Es geht durch das Tal hinauf nach Burgstädtel , dann hinab zur Hummelmühle und auf der anderen Talseite wieder hinauf nach Sobrigau. Kurz vor Sobrigau hatten wir einen wunderbaren Blick hinüber zur Sächsischen Schweiz. Rechts vom Königstein konnten wir sogar den Kaltenberg sehen und links zwischen Winterberg und Königstein den Jedlova und die Lausche. Das nenne ich mal eine Aussicht! Die Runde war eigentlich ganz anders geplant. Wir wollten nach Peter Rölke in den Tharandter Wald, dann hatten wir Baustelle mit Umleitung, und weil wir gerade in Lockwitz waren, sind wir hier wandern gegangen. Und manchmal ist das Spontane am schönsten.

Am Wetterfrosch in Lockwitz zeigte das Barometer 1050 hPa an. Das ist ein sehr hoher Luftdruck!

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 9, 66 Kilometer
Gesamter Anstieg: 237 Meter
Download: GPX - Datei - Wanderung um Lockwitz



Der Archeo-Pfad Dresden

Montag, 25. April 2022
Der Archeo-Pfad Dresden

Der Archeo-Pfad Dresden ist mir schon mehrfach auf meinen Wanderungen begegnet. Heute wollte ich ihn endlich einmal laufen.

Am 15. Mai 2014 (Planung 2013) hat der Dresdner Stadtrat beschlossen, einen Geschichtswanderweg im Dresdner Süden zu errichten. Im Juni 2018 beantragten zwei Herren im Prohliser Stadtbezirksbeirat die Bereitstellung von 30 000 Euro für die Gestaltung dieses Weges, und dessen Mitglieder stimmten zu. Der Weg hieß erst "VIA NEOLITHICA DRESDENSIS", wurde dann aber in Archeo-Pfad umbenannt. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 16. Mai 2020. Von der Planung bis zur Fertigstellung sind das läppige 7 Jahre. Der Bau der Göltzschtalbrücke hat nur 5 Jahre gedauert!

Der Weg ist interessant und wirklich schön. Natürlich sieht man von den ganzen archäologischen Ausgrabungen nichts mehr. An den Stellen der Fundorte stehen aber Tafel. Ich habe mal alle fotografiert. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann hier gerne nachlesen. Mal ein kurzer Auszug aus dem Werbeprospekt:

Bei Studium der Informationsstelen erfahren Sie unter Anderem, an welchen Orten in Dresden die Stoßzähne paläolithischer Mammuts gefunden wurden, dass zu jener Zeit vor 50 000 Jahren Neandertaler hier durch das Elbtal zogen, dass bereits vor 7000 Jahren die Beisetzung Verstorbener in Holzsärgen durchaus möglich gewesen war und nachgewiesen werden konnte. Eine der Stelen steht unter dem Motto "Metropole der Steinzeit? Die Kreisgrabanlagen von Nickern". Bei deren Lektüre wird Ihnen bewusst: Sie befinden sich gerade mitten im Zentrum der vierfachen Kreisgrabanlage von Dresden-Nickern, errichtet vor fast 7000 Jahren. In ganz Europa gibt es nur drei weitere derart gewaltige Anlagen.

Die Wanderung beginnt am Schulcampus Tolkewitz, was natürlich nicht zum Archeo-Pfad gehört. Aber warum soll ich fahren wenn ich laufen kann!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour nur Archeo-Pfad: etwa 10 Kilometer
Gesamtlänge von Tolkewitz: 20. 40 Kilometer
Gesamter Anstieg: 153 Meter
Download: GPX-Datei - Archeo-Pfad Dresden



Die Via Regia - Teil 5

Mittwoch, 20. April 2022
Von Wurzen nach Leipzig

Gestern bin auf der Via Regia die Etappe von Wurzen nach Leipzig gelaufen, also da angefangen, wo ich das letzte Mal aufgehört hatte. Gleich zu Beginn eine positive Überraschung: Wurzen ist eine wunderschöne kleine Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B. das alte Rathaus; der Dom St. Marien, Erstweihe 1114, romanischer bis spätgotischer Bau 1508; die Stadtkirche St. Wenceslai (16./17. Jahrhundert); das Schloss Wurzen, 1497, spätgotisch, bis 1581 zeitweise Residenz der Bischöfe von Meißen und dann natürlich die Mühlenwerke Wurzen mit den beiden großen turmartigen Gebäuden.

Überhaupt war die Wanderung sehr schön. Ich bin fast ausschließlich nur auf Wanderwegen und kleinen sehr ruhigen Straßen gelaufen. Eine kleine Ausnahme in Machern, aber das war schnell vorbei. Schloss und Kirche in Machern habe ich mir leider aus Zeit - und Weggründen nicht anschauen können. Auf den Weg durch Leipzig hatte ich mich eigentlich sehr gefreut, aber er war einfach nur schrecklich. Macht nichts, da müssen wir durch. Ich habe an das "Säggsische Grundgesetz - § 9 gedacht: Irschndwie durchwurschdln".

Wer sich für den Jakobsweg interessiert: Klaus Herbers hat ein wunderschönes Buch über die Entstehung und Geschichte dieses Weges geschrieben, welches ich absolut empfehlen kann. Der Heilige Jakobus der Ältere (er zählt zu den zwölf Aposteln Jesu Christi) ist eine Gestalt des Neuen Testaments und kommt ausschließlich nur dort vor. Ob es ihn in Wirklichkeit gegeben hat, ist nicht bewiesen, sicherlich nicht. Wahrscheinlich hat er auch nie in Spanien missioniert, und demnach wird es auch kein Grab in Santiago de Compostela geben - und trotzdem ist der Jakobsweg einer der berühmtesten Pilgerwege der Welt geworden. Verrückte Geschichte. Wäre ich jünger, ich würde den Jakobsweg bis zu Ende laufen. Leipzig war heute aber auch ein sehr schönes Ziel. Als die Stadt das erste Mal am Horizont auftauchte, war das ein unglaublich erhabenes Gefühl für mich. Wie muss das erst sein, wenn man nach 3000 Kilometern in Santiago ankommt? Ich kann es mir nicht vorstellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 33, 01 Kimometer
Gesamter Anstieg: 232, 3 Meter
Download: GPX-Datei Via Regia von Wurzen nach Leipzig







Die Via Regia - Teil 4

Donnerstag, 14. April 2022
Von Strehla nach Wurzen

Leipzig rückt immer näher und die nächste Tour wird sicherlich etwas kürzer werden. Heute geht es vom Markt in Strehla erst einmal nach Wurzen. Eigentlich wollte ich von Postmeilensäule zu Postmeilensäule wandern. Leider hatte ich am Schluss wenig Zeit für die Stadt, weil ich den Zug bekommen wollte. Daher fällt die Stadtbesichtigung aus, aber ich komme ja bald wieder.

Ein paar Kilometer hinter Strehla bin ich über den Liebschützberg gelaufen. Auf dem Berg steht eine Windmühle und eine Triangulationssäule. Von oben hat man eine fantastische Sicht. Links sieht man die Kirche von Oschatz, auf der rechten Seite reicht die Sicht bis Mühlberg an der Elbe. Jedenfalls glaube ich, dass das Mühlberg ist. Sicher bin ich mir nicht. Mein ständiger Begleiter auf der Tour war der Collmberg, den ich komplett umlaufen habe. Bis Dahlen ist die Wanderung sehr abwechslungsreich. Man hat immer wieder sehr schöne Fernblicke in die weite offene Landschaft. Hinter Dahlen wird es ein wenig eintönig. Die Dörfer machen einen teilweise sehr verlassenen Eindruck. Ich hatte das Gefühl, als wenn die Zeit stehen geblieben wäre. Selbst die Straßen heißen noch Karl-Marx, Ernst-Thälmann oder Clara Zetkin-Straße.

Für Wurzen hatte ich leider wenig Zeit. Ich wollte unbedingt noch den Zug nach Dresden bekommen. Deshalb musste ich am Schluss noch mal richtig Fuß geben. Und ja, ich habe den Zug bekommen. Wurzen ist ein sehr guter Startpunkt für die nächste Etappe nach Leipzig. Nur noch 30 Kilometer bis in die Messestadt!

Postmeilensäule und Schloss in Strehla.

 

 

 

 

Stadtkirche und Wasserturm in Strehla.

 

 

Blick auf den Collmberg.

 

 

Auf dem Liebschützberg.

 

Schloss und Kirche in Lampertswalde.

 

 

 

Saharastaub und in Winterseite.

 

 

 

Kirche, Rathaus und Schloss in Dahlen.

 

 

 

Kirche, Schloss und Windmühle in Börln.

 

 

 

Steinbruch bei Lossa.

 

Kirche und Schloss in Dornreichenbach.

 

 

 

Kirche in Körlitz.

 

Das Ziel ist erreicht.

 

 

Länge der Tour: 39, 94 Kimometer
Gesamter Anstieg: 250 Meter
Download: GPX-Datei Via Regia von Strehla nach Wurzen



Durch den Plauenschen Grund

Montag, 11. April 2022
Von der Bienertmühle zum Hohen Stein

Die Wanderung habe ich wieder bei Peter Rölke im "Wander - & Naturführer Dresden und Umgebung" gefunden. Hier ist alles sehr gut und anschaulich beschrieben. Ich fasse mich deshalb kurz und empfehle, das Buch zu lesen.

Sehenswürdigkeiten gibt es sehr viele zu entdecken. Auf dem F.-C.-Weiskopf Platz steht der Müllerbrunnen. Der von der Familie Bienert gestiftete Brunnen erinnert an den Lyriker Wilhelm Müller, welcher das Lied "Das Wandern ist des Müllers Lust" geschrieben hat. Wenige Schritte links am Rathaus Plauen steht in einer kleinen Grünanlage an der Nöthnitzer Straße ein Bienrt-Denkmal. Auf dem Plauenschen Friedhof befindet sich das stattliche Familiengrab der Familie Bienert. Das Hauptgrab ziert ein Porträtrelief von Gottlieb Traugott Bienert, das der Bildhauer Robert Henze geschaffen hat. Schaut man vom Bienertpark auf die gegenüber liegende Felswand, dann entdeckt man den Ratssteinbruch, der von 1872 bis 1960 betrieben wurde. Interessant die Ablagerungen von Sedimentgestein auf dem Untergrund des magmatischen Monzonitgesteins. Das Monzonitgestein ist während der variszischen Gebirgsbildung entstanden, die Ablagerungen des Kreidemeeres vor etwa 95 Millionen Jahren. Auf dem "Hohen Stein" steht ein schöner Aussichtsturm, der leider am Montag geschlossen war. Errichten ließ ihn im Jahr 1864 der Schmiedemeister Friedrich August Frohberg. Nicht weit vom Turm entfernt steht auf einer Wiese das Denkmal für Eva Schulze-Knabe und Fritz Schulze, die hier ihr Atelier hatten. Fritz Schulze wurde 1942 von den Nazis in Berlin hingerichtet, Eva Schulze-Knabe zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt und 1945 von der Sowjetarmee befreit. Nach Altcoschütz führt der sogenannte Coselweg. Der Weg wie auch der Grund tragen den Namen von Graf Friedrich August Cosel, dem dritten Kind der Gräfin Cosel. Nach Altcoschütz ist es nicht mehr weit bis zur Heideschanze. Auf dieser Schanze lebten vor etwa 3500 Jahren Menschen, die genau hier eine befestigte Ansiedlung hatten. Der weitere Weg zum Talwächter ist nicht ganz leicht zu laufen. Ist man am Ziel angekommen, dann hat man einen schrecklichen Blick auf die Autobahn mit ihren Tunneln. Schön ist aber der Blick hinüber zum Windberg, zum Turm der Bienertmühle und zum Collmberg oder zu dem, was vom Collmberg noch übrig ist. Auf dem Rückweg kommt man noch an einem interessanten geologischen Aufschluss vorbei. Hier kann man nach Überresten aus der Kreidezeit suchen, picken ist aber verboten! Unten im Plauenschen Grund bin ich über die Hegereiterbrücke gelaufen. Von 1779 bis 1782 erbaut, ist sie die älteste Steinbogenbrücke Dresdens.

Die Wanderung ist absolut zu empfehlen, läuft sich aber nicht ganz einfach.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 7, 51 Kilometer
Gesamter Anstieg: 224 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung durch den Plauenschen Grund



Die Via Regia - Teil 3

Montag, 4. April 2022
Von Lampertswalde nach Strehla

Die mittelalterliche Handelsstraße "Via Regia" durchzog als eine gewachsene Straße einst den mitteldeutschen Raum, sie schuf und prägte ihn. Auf ihr gingen Könige, Krieger und Händler, auch Pilger folgten ihr. Sie durchreisten das Abendland mit dem Wissen um Heilige Ziele und dem Glauben an den begleitenden Gott. Ihre Spuren sind noch auffindbar, auch wenn ihr ursprünglicher Weg zumeist überbaut oder überackert wurde. Erstmals wird die Via Regia 1252 als "strata regia" - königliche, also unter königlichem Recht stehende Straße - erwähnt. Ihre Anfänge reichen bis in das frühe Hochmittelalter zurück. Seit dem 14. Jahrhundert stand sie unter landesfürstlicher Aufsicht und war durch Straßenzwang privilegiert. Als wichtige europäische Fernstraße verband die Via Regia die Messeplätze Frankfurt und Leipzig und stellte den Kontakt zu den Straßen Polens her. Zeugnisse von Pilgerfahrten nach Santiago de Compostela sind aus Großenhain, Leipzig, Erfurt, Gotha, Vacha, Fulda, Frankfurt und Mainz bekannt.

Wie immer auf diesen langen Wegen: es gibt schöne und weniger schöne Abschnitte. Nicht schön ist der Teil zwischen Glaubitz und Zeithain. Besonders gefallen hat mir der Weg nach Großenhain. Immer entlang des Röderkanals habe ich mich der Stadt sehr langsam genähert. Die Strecke ist unendlich lang und die Stadt kommt und kommt nicht näher. Zur Belohnung läuteten bei meiner Ankunft an der Marienkirche die Glocken und ich konnte einen Gottesdienst erleben und die Orgel hören. Mit Gottes Segen bin ich weiter gewandert bis nach Strehla. Imposant sehen die Fabriken der Kronospan GmbH. Lampertswalde und der Wacker Chemie AG in Nünchritz aus. Nicht schön aber beeindruckend! Ebenfalls interessant die Justizvollzugsanstalt in Zeithain. Den Keulenberg habe ich sogar noch in Roda sehen können (gegenüber von Riesa). Hier habe ich einen Eindruck bekommen, wie lang dieser Weg ist, denn aus Richtung Keulenberg komme ich ja her. Gegenüber von Roda ist der Collmberg bereits sehr nahe. Ich freue mich auf den weiteren Weg nach Leipzig, er wird mich am Collmberg ziemlich nahe vorbeiführen. Die Fähre in Lorenzkirch - Strehla schwimmt momentan bis 19 Uhr über die Elbe. Man muss die Glocke an der Anlegestelle laut betätigen. dann hört der Fährmann das Signal und kommt angedüst. Ein großes Lob an den ÖPNV! Das hat perfekt geklappt!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 41, 64 Kimometer
Gesamter Anstieg: 225 Meter
Download: GPX-Datei Via Regia von Lampertswalde nach Strehla



Die Via Regia - Teil 2

Montag, 28. März 2022
Von Kamenz nach Lampertswalde

Via Regia - die Königliche Straße, eine Straße unter Königlichen Geleitschutz. Ich brauchte also keine Überfälle zu befürchten.
Start der zweiten Etappe auf dem Jakobsweg ist die kleine aber schöne Stadt Kamenz. Zum warmwerden geht es erst einmal über den Hutberg. Vom westlichen Hang hat man einen schönen Blick auf den Walberg und links daneben den Wüsteberg. In nördliche Richtung sieht man wahrscheinlich Senftenberg und das Kraftwerk in Jänschwalde. Hier bin ich mir aber nicht sicher. Mal eine Frage an die Einheimischen. Ich war 2019 auf dem Walberg. Auf dem Gipfel befindet sich ein Schild "Walberg 356 Meter", die Bezeichnung auf meiner Karte lautet jedoch Wahlberg. Was ist denn nun richtig? Wal oder Wahl? das ist doch ein gewaltiger Unterschied?
Bis Königsbrück geht es fast ausschließlich nur durch den Wald. Eine wunderschöne Strecke. In Königsbrück konnte ich die Kirche von innen besichtigen. Besonders interessant der Epitaph des Maximilian von Schellendorf.
Nach Königsbrück habe ich die Laußnitzer Heide durchquert und bin schließlich in Tauscha angekommen. Tauscha ist ein hübscher kleiner Ort mit Kirche und einer Pilgerstraße. Nach Tauscha wird es leider etwas langweilig. Der Höhepunkt ist aber dann das Schönfelder Traumschloss.
Was sich immer im Blickfeld befindet ist die Kronospan GmbH Lampertswalde. Meine Güte, so eine gewaltige Räuscherbude. Aber irgendwie sieht das interessant aus.
In Mühlbach habe ich den Jakobsweg verlassen und bin zum Bahnhof in Lampertswalde gepilgert.

Bahnhof Kamenz und Klosterkirche St. Annen.

 

Die Kirche St. Just (auch St. Jodokus) und Weg zum Hutberg.

 

Lessingturm auf dem Hutberg und Blick zum Walberg.

 

Blick vom Hutberg in Richtung Westen und zum Kraftwerk Jänschwalde.

 

Auf dem Weg nach Schwosdorf.

 

Postmeilensäule in Schwosdorf.

 

In Schwosdorf und Bushaltestelle am Breitenberg.

 

Am Jakobsweg in Reichenau.

 

 

Postmeilensäule in Königsbrück.

 

 

Hospitalkirche in Königsbrück.

 

Markt und Evangelische Hauptkirche in Königsbrück.

 

Evangelische Hauptkirche in Königsbrück.

 

Postmeilensäule in Königsbrück.

 

Laußnitzer Heide und der kleine Ort Tauscha.

 

Herrenhaus Tauscha in Thiendorf-Tauscha und die kleine Kirche in Tauscha.

 

Blick zurück auf den Keulenberg und Richtung Westen auf die Kronospan GmbH.

 

Auf dem Weg nach Schönfeld.

 

Das Traumschloss Schönfeld.

 

 

 

Kirche und Postmeilensäule in Schönfeld.

 

Postmeilensäule in Schönfeld und der Weg nach Mühlbach.

 

Der kleine Ort Mühlbach und die Kronospan GmbH. in Lampertswalde.

 

Länge der Tour: 38, 34 Kilometer.
Gesamter Anstieg: 300 Meter.
Download: GPX-Datei - Via Regia Kamenz - Lampertswalde



Die Via Regia - Teil 1 - Beschreibung

Donnerstag, 24. März 2022
Die Via Regia - Teil 1 - Beschreibung

Die Via Regia (lat. für „Königliche Straße“ oder „Königlicher Weg“) oder Hohe Straße war im Mittelalter und der frühen Neuzeit eine wichtige west-östlich verlaufende Handels- und Militärstraße im Heiligen Römischen Reich sowie ein Pilgerweg. Sie verband das Rheinland über Frankfurt am Main und Leipzig mit Schlesien. Seit 2005 ist die Via Regia als Kulturweg des Europarats anerkannt.
Wikipedia

Königliche Straße bedeutet nichts anderes, als dass die Straße unter königlichem Schutz steht. Also konnten mich heute keine Räuber überfallen und ausrauben! Die Wanderung beginnt in Bautzen, führt nach Panschwitz-Kuckau (Kloster) und endet am Bahnhof in Kamenz. Bis Panschwitz-Kuckau ist der Weg sehr schön und abwechslungsreich. Es gibt sehr viele Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Was vor allem auffällt, sind die vielen Kruzifixe am Wegesrand. Da sämtliche von mir besuchten Kirchen katholische Kirchen sind, muss der Pilgerweg demnach ein katholischer Weg sein.
In Salzenforst hinter Bautzen traf ich einen Einheimischen der mir erzählte, dass man von der Höhe sämtliche Kraftwerke in der Umgebung sehen kann. Heute war nur Boxberg und Schwarze Pumpe zu sehen, bis Jänschwalde reichte die Sicht leider nicht.
Das Kloster in Panschwitz-Kuckau ist natürlich der Höhepunkt der Wanderung. Danach wird die Tour leider sehr eintönig. Es geht nur über Felder und über Radwege an der Straße entlang. Da momentan sehr wenig Autos unterwegs sind, ging das aber irgendwie. Kurz vor Wendischbaselitz hatte ich noch einmal einen schönen Blick auf den Czorneboh. Auch mal interessant, an der ganzen langen Westlausitzer Bergkette vorbei zu laufen. Besonders schön war der Schwarzenberg und der Schwedenstein zu sehen und natürlich der Hutberg bei Kamenz. Für die Stadt hatte ich am Ende wenig Zeit, da ich den Zug bekommen wollte. Aber ich komme ja wieder!











Länge der Tour: 33, 33 Kilometer
Gesamter Anstieg: 339 Meter
Download: GPX-Datei - Via Regia von Bautzen nach Kamenz



Die Via Regia - Teil 1

Mittwoch, 23. März 2022
Von Bautzen nach Kamenz

Fotoecke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 33, 33 Kilometer
Gesamter Anstieg: 339 Meter
Download: GPX-Datei - Via Regia von Bautzen nach Kamenz



Rennsteig und Diebssteig Dresdner Heide

Mittwoch, 16. März 2022
Rennsteig und Diebssteig Dresdner Heide

Der Rennsteig und der Diebssteig sind Teil der Alten Salzstraße, welche in Halle beginnt und u.a. in Prag endet. Der Rennsteig als die vielleicht älteste erhaltene Straße der Dresdner Heide durchzog diese mit Zielrichtung Böhmen von Ortsbereich Radebeul nach Bühlau. Sein paralleler Beiweg, der Diebssteig, verband ihn mit dem Elbübergang Loschwitz. Nach Hugo Wiechel quert der Weg die Elbefurt bei Strehla, erreicht Goltzscha, Kmehlen, Gröbern, Weinböhla, Coswig, die Lössnitz, Radebeul und von hier die Heide. Der Name Rennsteig deshalb, weil auf ihm Boten mit schneller Post unterwegs waren, und diese armen Kerle mussten ordentlich rennen um pünktlich am Ziel anzukommen. Der Name Diebssteig erklärt sich selber, ich war heute aber kein Dieb!
Es ist immer wieder schön, wenn man auf einen Weg trifft, den man schon einmal gelaufen ist. So auch heute. Etwa in der Hälfte des Weges begegnen sich Diebssteig, Rennsteig und der Sächsische Jakobsweg. Ich habe an dieser schönen Stelle Rast gemacht und mir in Gedanken den Jakobsweg vorgestellt, den ich hoffentlich bald zu Ende laufen kann.
Der Moritzburg-Pillnitzer Weg und der Jakobsweg ist zum Teil identisch mit dem Diebssteig, Gekreuzt habe ich die Alte Vier und die Alte 5. Zum Schluss bin ich noch ein kleines Stück die Alte Drei gewandert.
Der Rennsteig endet an der Gleisanlage der DB in Klotzsche. Man könnte schnell über die Gleise rennen (Rennsteig) und die Wanderung auf der anderen Seite fortsetzen. Das habe ich natürlich nicht gemacht! Ich habe den Nesselgrund durchquert und bin dann über den letzten Teil des Rennsteiges zum Diebssteig gewandert. Die Zeichen an den Bäumen weisen den Weg sehr gut, so dass man auch ohne Karte ans Ziel kommen müsste.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 27, 53 Kilometer
Gesamter Anstieg: 443 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung Rennsteig - Diebssteig



Wanderung zum Kreuz DECOLLATA

Montag, 14. März 2022
Wanderung zum Kreuz DECOLLATA bei Babisnau

Eine tolle Wanderung heute zum Kreuz "DECOLLATA". Gelaufen bin ich ohne Karte und nur der Nase nach. Die Gegend habe ich mittlerweile ganz gut im Kopf.

Auf Bärenklauser Flur steht nahe der Babisnauer Flurgrenze das jüngste Steinkreuz unseres Kreises. Auf der Vorderseite steht DECOLLATA (d.h. in nicht gerade bestem Latein "Die Enthauptete") und auf der Rückseite: d. 18. December Anno 1750. Außerdem wurde oben auf der Vorderseite später von ungelenker Hand ROSINE und auf der Rückseite Z.B.d.H. zu Bärenklause eingemeißelt. Der 18.12.1750 ist der Tag, an dem die 24 jährige Magd eines Saidaer Bauern. die aus Gombsen gebürtige Rosine Heschel, nachdem im Hofe des Rittergutes Bärenklause das peinliche Halsgericht gehalten worden war, Vom Pirnaer Scharfrichter Zipser auf dem nebenliegenden "Golich" geheißenen Felde enthauptet wurde.

Die ganze Geschichte kann hier nachgelesen werden:
Sühnekreuze in Sachsen

Eine grausame Geschichte. Ich habe mich auf einen Stein neben das Kreuz gesetzt und lange nachgedacht darüber, wie schrecklich Menschen zueinander sein können. Nach der Recherche von Matthias Schildbach ist es durchaus möglich, dass die arme Frau unschuldig gestorben ist. Jetzt komme ich zu etwas positiven: das ist die herrliche Landschaft. Besonders gefallen hat mir der Weg von Burgstädtel hinab in das Lockwitztal zur Hummelmühle. Auch der Blick von der Babisnauer Pappel hinüber zum Fernsehturm ist immer wieder grandios und beeindruckend. Das war heute wirklich eine tolle Wanderung. Mein Weg durch den Gebergrund ist mit Vorsicht zu genießen. Ja, es gibt diesen Weg, aber er ist etwas schwierig. In Nickern bin ich noch auf den Archeo-Pfad Dresden gestoßen, den ich demnächst erwandern werde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 26, 65 Kilometer
Gesamter Anstieg: 415 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zum Kreuz DECOLLATA



Wanderung zur Erashöhe

Dienstag, 8. März 2022
Wanderung zur Erashöhe

Den Tipp zur Wanderung bekam ich von einem Komoot-Nutzer. Vielen Dank an Fath!! Start ist an der Netto-Kaufhalle Altenberger Straße. Über den Sächsischen Landgraben bin ich nach Dresden Strehlen gelaufen und über den Nöthnitzgrund zur Goldenen Höhe. Bis zur Eutschützer Mühle waren es gerade mal 10 Kilometer. Dresden ist eine kleine Stadt. Auf der Höhe habe ich mir die Die Nagelsche Säule und die Reste der ehemaligen Gaststätte angeschaut. Den Weg hinauf in Richtung Lerchenberg fand ich besonders schön. Herrliche Blicke zurück auf die Goldene Höhe und nach Rabenau. Wer ganz genau hinschaut entdeckt in der Ferne den Burgberg bei Lichtenberg und etwas weiter links Frauenstein.
Nun geht es steil hinab in den Grund des Oelsabaches. Und wenn man die Dippoldiswalder Heide durchquert hat landet man schließlich an der Talsperre Malter.
Von der Talsperre Malter zweigt rechts der Weg ab hinauf zur Erashöhe. Und ja, unterhalb der Höhe hat man wirklich den schönsten Blick auf den Luchberg, davor die Talsperre Malter.
Die Erashöhe habe ich mir angeschaut, auch das neu errichtete Holzhaus, welches zuvor abgebrannt war. Dann kam leider ein Komoot-Typischer Weg oder besser gar keiner. Über den Feldrand habe ich mich zur Straße gearbeitet und dann über viele Höhenzüge zum Bahnhof in Edlekrone.
Die Wanderung ist nicht einfach, denn es geht nur hoch und runter. Besonders anstrengend der Weg hinauf nach Edlekrone. Der Abstieg hinab zum Bahnhof ist extrem steil und verwinkelt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 29, 68 Kilometer
Gesamter Anstieg: 760 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung zur Erashöhe



Wanderung zum Luchberg und nach Glashütte

Dienstag, 22. Februar 2022
Wanderung zum Luchberg und nach Glashütte

Das ist bereits meine dritte Wanderung nach Glashütte. Irgendwie zieht es mich immer wieder dorthin. Wahrscheinlich sollte ich mir mal eine Glashütter Uhr kaufen! Ich konnte nicht ganz meiner Wanderroute folgen. Im Lockwitztal an der Autobahnbrücke musste ich Straße laufen, weil der Weg am Bach wegen Hochwasser gesperrt war. Ab Kreischa bin ich Straße bis nach Reinhardtsgrimma gelaufen, weil mir die Wege einfach zu matschig waren. Da sich der Autoverkehr in Grenzen hielt, ging das ganz gut. Streckenweise war ich ganz allein auf der langen Landstraße.

Mein eigentliches Ziel war der Luchberg, den ich von meiner Wohnung aus zu Fuß erwandern wollte.

Der Luchberg ist ein 576,2 m ü. NHN hoher Basaltkegel im sächsischen Osterzgebirge unweit von Dippoldiswalde. Der Luchberg liegt etwa fünf Kilometer südöstlich von Dippoldiswalde auf der Gemarkung von Glashütte und stellt eine beachtenswerte Landmarke der Region dar. Direkt am Fuß befinden sich die kleinen zu Glashütte gehörenden Dörfer Luchau und Niederfrauendorf. Auf dem Gipfel steht ein Fernsehumsetzer, der im 21. Jahrhundert auch als Mobilfunksender dient.


Einen schönen Blick vom Gipfel hat man leider nicht, der Berg ist aber geologisch und floristisch ausgesprochen interessant. Der Aufstieg ist alles andere als einfach, weil man immer wieder über runde glatte Basaltsteine klettern muss. Ich war heute wahrscheinlich der einzige Mensch oben auf dem Berg. Unterhalb des Gipfels hat man eine sehr schöne Sicht in Richtung Sächsische Schweiz und Lausitzer Gebirge. Einfach herrlich!! Es gibt auch einen Rundweg um den Berg, der sich auf jeden Fall lohnt. Die Strecke vom Luchberg bis nach Glashütte über die Alte Eisenstraße ist der schönste Teil der Strecke. Man erklimmt eine beträchtliche Höhe und hat natürlich eine grandiose Sicht in alle Richtungen. Ganz toll der Blick zum Geising!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Länge der Tour: 31, 26 Kilometer
Gesamter Anstieg: 682 Meter
Download: GPX-Datei - Wanderung von Dresden auf den Luchberg