Kahleberg, Lugstein und Hochmoor

Donnerstag, 28. August 2025
Kahleberg, Lugstein und Hochmoor

Das sollte wieder eine Rölke-Wanderung werden. Da es in Altenberg mit regnen anfing, haben wir den Plan geändert und sind einfach nur der Nase nach gelaufen. Sicht vom Kahleberg war ziemlich trübe, trotzdem interessant. Die großen Felsformationen auf dem Lugstein haben uns ganz besonders gefallen. Wie ich gelesen habe, handelt es sich um Porphyklippen. Was immer das für ein Gestein ist, es sah toll aus. Gefreut habe ich mich darüber, dass ich von den Klippen in weiter Entfernung den Loučná (Wieselstein) sehen konnte.
Dann haben wir noch das Georgenfelder Hochmoor besucht. Das letzte Mal muss ich vor 60 Jahren dort gewesen sein. So wie ich mich erinnere, war damals viel viel mehr Wasser im Moor. Trotzdem sah die Landschaft wunderschön aus.
Den Blick in Richtung Riesengebirge vom Lugstein konnte ich meinen beiden Frauen leider nicht präsentieren. Es war viel zu trübe. Dafür hat das Essen in der Lugsteinbaude besonders gut geschmeckt. Schöne Wanderung war es!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 13 Kilometer
Gesamter Anstieg: 258 Meter
Download: GPX - Datei - Kahleberg, Lugstein und Hochmoor



Fahrradtour zum Wieselstein (Loučná)

Dienstag, 26. August 2025
Fahrradtour zum Wieselstein (Loučná)

Vorige Woche bin ich zum Pramenáč (Bornhauberg) geradelt. Oben vom Berg sah ich in gar nicht so weiter Entfernung den Stürmer, dahinter den Wolfsberg mit dem großen Sendeturm. Und hinter dem Wolfsberg befindet sich der höchste Berg des Osterzgebirges - der Loučná (Wieselstein - 956 m). Dieser gewaltige Berg war gestern mein Ziel.
Der Loučná in Tschechien erhebt sich unmittelbar am südlichen Steilabfall des Erzgebirges zum 700 m tiefer liegenden Nordböhmischen Becken. Südlich am Fuß des Gebirges liegen die Städte Meziboří (Schönbach) und Horní Litvínov (Oberleutensdorf).
Die Landschaft um den Wieselstein finde ich traumhaft schön. Zum Berg hochfahren mit dem Rad kann man nicht - jedenfalls ich schaffe das nicht!. Oben hat man einen fantastischen Blick auf das Böhmische Becken, man sieht die Milleschauer, den Stürmer, den Zinkenstein und viele andere Berge. Rechts sieht man in gar nicht mehr so weiter Entfernung den Fichtelberg und den Keilberg.
Komoot hat mich über ein paar unbefahrbare Wege geschickt. Dabei verläuft unmittelbar neben diesen Wegen ein wunderschöner Radweg. Auf dem Rückweg habe ich diese ganzen Schotterpassagen umfahren. Ich mag diesen Belag überhaupt nicht.
Die Rückfahrt auf den kleinen ruhigen Straßen hat mir absolut gefallen. Ich bin sogar ein klein Wenig auf dem Heiligen Weg gefahren. In Moldava hatte ich die Wahl, entweder die gleiche Strecke zurück oder hoch nach Altenberg. Ich fand Altenberg schöner, allerdings hat mir der Liebe Gott noch einmal einen ordentlichen Anstieg beschert. Na ja, wie schaffen das!!
Was mir aufgefallen ist: vom Lugstein kann man tatsächlich bis zur Schneekoppe im Riesengebirge schauen. Im Riesengebirge war ich noch nie, da muss ich unbedingt mal hin!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 123 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1807 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Wieselstein



Kleiner Bärensten und Rauenstein

Donnerstag, 21. August 2025
Kleiner Bärensten und Rauenstein

Eine Wanderung aus dem Wanderführer "Sächsische Schweiz" - Peter-Rölke-Verlag. Die Wanderung ist nicht sehr lang, sie hat es aber etwas in sich. Teilweise eine ganz schöne Kraxelei - immer rauf und vor allem steil hinunter.
Das letzte Mal war ich vielleicht vor 60 Jahren auf dem Kleinen Bärenstein. Das ist lange her und die Erinnerung (damals noch Kind) ist gleich Null. Ich war gespannt auf den Bärenstein.
Start ist am Bahnhof Wehlen. Durch den Damengrund geht es über Wiesen und dann steil durch den Wald hinauf nach Naundorf. Weit ist es nicht mehr bis zum Bärenstein. Die kleine Runde um den Diebskeller, Jungfernsprung und die Götzingerhöhle sollte man sich aber nicht entgehen lassen. Ein ganz tolles Abenteuer mit viel Kraxelei zum Schluss und einer schönen Aussicht an einer Bank.
Auch die Aussicht vom Bärenstein hat uns sehr sehr gut gefallen. Man sieht zum Lilienstein, Winterberg, Rosenberg, Kaltenberg usw. Wunderschön!!
Vom Kleinen Bärenstein geht es steil und sehr eng hinunter durch das Schneiderloch. Der Name lässt einiges vermuten. Das bedeutet aber nicht, dass hier nur dünne Schneider durchpassen. Der Name bezieht sich auf den Förster Hermann Schneider, der diesen Weg angelegt hat.
Über die Rauensteine muss ich nicht viel erzählen. Die kennt sicherlich jeder. Es ist aber immer wieder schön ganz oben zu stehen und die Aussicht zu genießen. Und der Weg zurück über den Rauensteingrat ist selbst für den Hund ein großes Erlebnis. Absolut zu empfehlen diese Tour!!

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: knapp 10 Kilometer
Gesamter Anstieg: 436 Meter
Download: GPX - Datei - Bärenstein und Rauenstein



Fahrradtour zum Pramenac

Dienstag, 19. August 2025
Fahrradtour zum Pramenac

Ich bin schon auf viele Berge mit dem Fahrrad geradelt, auf den höchsten Berg des Kahlebergmassivs, dem Pramenac (909,4 m), jedoch noch nicht. Pramenáč (deutsch Bornhauberg) ist einer der höchsten Berge des Osterzgebirges in Tschechien. Der Berg erhebt sich inmitten eines größeren Waldgebiets unmittelbar am südlichen Steilabfall des Erzgebirges zum 700 m tiefer liegenden Nordböhmischen Becken.
Auf der Hinfahrt bin ich durch das Müglitztal geradelt bis nach Altenberg und Zinnwald. Den Weg hinauf zum Pramenáč konnte ich nicht mit meinem Touren-Fahrrad fahren. Heute werden die Wanderwege so gebaut wie früher die Gleisbetten für die Eisenbahn. Da fällt sogar das Wandern schwer!!
Vom Pramenáč hat man keine besondere Sicht. Die Bäume sind mittlerweile so hoch gewachsen, dass man nicht mehr darüber schauen kann. Etwas weiter unten befindet sich ein kleiner Ausblick mit Sicht auf den Stürmer, die Windräder am Stürmer und auf den höchsten Berg des Osterzgebirges, dem Loučná (deutsch Wieselstein). Ein klein wenig rechts kann man noch einmal in einen kleinen Weg abbiegen. Weiter unten befindet sich eine interessante geologische Formation. Wenn man auf die Steine klettert, dann hat man eine fantastische Blick auf die beiden Milleschauer.
In Nähe des Lugsteins konnte ich auf tschechischer Seite bis weit in die Lausitz schauen. Man sieht sogar den Jeschken und den Kleis (Foto 22).
Hinter dem Jeschken befinden sich weitere Berge. Das könnte schon das Riesengebirge sein (Schneekoppe??)
Auf dem Rückweg bin ich über Hirschsprung, Falkenstein und die Hochwaldstraße geradelt. Letztere ist wunderwunderschön!! Hier hat man noch einmal einen herrlichen Blick auf die Tellkoppe.

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

  

Länge der Tour: 106 Kilometer
Gesamter Anstieg: 1200 Meter
Download: GPX - Datei - Fahrradtour zum Pramenac



Hitzerekord in Dresden

Samstag, 16. August 2025
Hitzerekord in Dresden

Ich weiß nicht genau, wann das war. Vor längerer Zeit stand mal 39, 7 Grad auf meinem Garmin-Tacho. Das war für lange Zeit mein Hitzerekord auf dem Fahrrad. Ich bin damals durch die Stadt nach Dresden Plauen geradelt. Gestern wieder die gleiche Strecke und den Rekord um satte 2 Grad überboten. Mein Tacho zeigte 41, 9 Grad an!! Es geht rasant aufwärts mit der Erderwärmung. Innerhalb von 10 Jahren sind die Temperaturen um 2 Grad gestiegen. Für das Jahr 2050 sind 45 Grad im Schatten vorausgesagt. Das halte ich für durchaus realistisch!! und in 100 Jahren soll es keinen Deutschen Wald mehr geben. Also, machen wir weiter so!!